Vortragsankündigung

Prof. Dr. Stefanie Dehnen

Universität Marburg

 

"Nimm 2": Ein eleganter Weg zum multinären Metallaten und intermetalloiden Clustern

Freitag, den 01. Februar 2013

 

um 10.00 Uhr im Hörsaal 52-203

Vortragsankündigung

Prof. Dr. Heinz Hövel

Technische Universität Dortmund, Experimentelle Physik

         Dienstag, den 29.01.2013 – 17.15 Uhr

TU Kaiserslautern, Gebäude 52 – Hörsaal 206

Cover Picture

Die Cover Seite der neuesten Ausgabe des Journals Inorganic Chemistry titelt ein in der Gruppe Roesky synthetisierter und in den Gruppen Niedner-Schatteburg und Powell charakterisierter 3MET Komplex.

Vortragsankündigung

3MET Vortrag im Rahmen des Physikalischen Kolloquiums

am Montag, den 3.12. im Hörsaal 46/270 (Physik)

Prof. Dr. Niedner-Schatteburg

Infrarot-Multiphotonendissoziation-warum zwei Laser besser sind als ein einziger

 

Schülertag an der TU Kaiserslautern

Am 29.8. fand am Fachbereich Chemie ein Schülertag statt, an dem Schüler der 7. Klassen Experimente durchführen konnten. Mit Begeisterung wurden auch Versuche aus dem SFB/TRR 88 3MET bestaunt. So wurden drei Versuche zu den Schwerpunkten Magnetismus, Synthese und Katalyse und Spektroskopie mit den Schülern durchgeführt. 

 

Highlights

A molecular spin on quantum computing(Nature 2012, vol 488, pp 357-360).

Detection of a single nuclear spin has been demonstrated by the project C5 within the SFB 3MET. The results show that the relatively long-lived nuclear spin state of an individual metal atom embedded within a single-molecule magnet can be read electronically. Nuclear spins are being increasingly considered as the active elements of a quantum computer: in contrast to electronic spins, they are well isolated from the environment, a favourable condition for achieving stable quantum coherence, which in turn is an attractive property for quantum computation. The device demonstrated by the groups of Mario Ruben (KIT/Strasbourg) and Wolfgang Wernsdorfer (Institute Neel, Grenoble) may now bring such applications closer to being reality. They observe long nuclear spin lifetimes (tens of seconds) and are able to determine the dynamics of spin states. http://dx.doi.org/10.1038/nature11341. The authors conclude that these findings may open new avenues for devices in which memory, logic, and possibly quantum logic may be implemented.

 

TbPc2 spin transistor. Electrons (red) from the electrodes jump onto the molecule reading out the electronic spin (orange) and at the same time the hyperfine-coupled nuclear spin (green) (Graphics: C. Grupe, KIT). For further insights targeting the spin transport through SMMs please see also a further 3MET publication:

Real-space observation of spin-split molecular orbitals of adsorbed single-molecule magnets J. Schwöbel et. al. Nature Comms. 2, 2012, http://dx.doi.com/10.1038/ncomms1953

 

Highlight

Eine reversible Koordination eines Moleküls Schwefeldioxid (SO2) an molekulare Lanthanoid (Ln=Sm, Eu) Komplexe ist erstmals in der Gruppe von Professor Roesky am KIT beobachtet und nun in der aktuellen Ausgabe der Angewandten Chemie berichtet worden. Mit der Bindung und Freisetzung des SO2 wechselt die Farbe der Komplexe. Die Strukturen der SO2-verbrückten Verbindungen konnten sowohl in Lösung als auch im Festkörper beobachtet werden.

Schwefeldioxid aus natürlicher und anthropogener Emission wird ein signifikanter Einfluss auf das Klima zugeschrieben. Die beobachtete deutliche Farbänderung der Komplexe ermöglicht deren Einsatz als potentielle Sensoren für SO2.

Vortragsprogramm SS2012

Auch in diesem Semester finden Vorträge SFB 3MET statt. Ein gemeinsames Vortragsprogramm finden sie hier.

Videokonferenz - Gastprofessor

Am Dienstag, den 29.5. um 9:15 wird Professor Dr. Debasis Koley, Indien, im Demopraktikum (Chemiegebäude TU Kaiserslautern) einen Vortrag mit dem Titel "Computational study of C-C bond formation reactions" halten. Der Vortrag wird per Video nach Karlsruhe übertragen.

Cover Picture

 

Dem Wechselspiel von inneren Struktur eines Materials und den dazugehörigen magnetischen Eigenschaften ist ein Artikel der Arbeitsgruppe Ruben (C5) gewidmet, der kürzlich in dem international renommierten Journal Dalton Transactions mit Titelbild erschienen ist http://dx.doi.org/10.1039/c2dt11906d.

Eine einzelne Fe(II)-Spinübergangsverbindung kann durch Kristallisation und durch teilweise reversible Phasenübergänge in drei leicht unterschiedliche Kristallgitter überführt werden, wobei jedes einzelne stark abweichende magnetische Eigenschaften, insbesondere der intrensischen Spinübergangsparametern, aufweist. Die im Artikel aufgezeigte Kontrolle einer Funktionalität (hier Magnetismus) durch die Einstellung der entsprechenden Strukturparameter ist notwendig, um solche funktionale Materialien gezielt als aktive Elemente in spintronischen Anwendungen zu nutzen.

Veranstaltungen

48. Symposium für Theoretische Chemie

Das Symposium für Theoretische Chemie findet in diesem Jahr vom 23.9.-27.9. in Karlsruhe (KIT) statt und wird von Prof. Dr. Wim Klopper (C1) organisiert. Das Thema des Symposiums ist „Electron Spin, Molecular Magnetism, and Relativity"

contact: Prof. Dr. Wim Klopper

--------------------

II. 3MET Statusworkshop und Tagung

Der diesjährige Statusworkshop wird im Rahmen der Tagung "Metal-to-Metal-Communication in Oligonuclear Complexes" vom 08.10. - 10.10.2012 in Kaiserslautern stattfinden.

contact: Hilde Seelos

--------------------

Highlight

Messung von Spin- und Bahn-Orientierung im Magnetfeld

Die Bestimmung der magnetischen Momente des Spin- und des Bahnmomentes von freien Atomen, größeren Clustern in der Gasphase bis hin zum festen Material ist eine große Herausforderung in den Nanowissenschaften, vor allem, da heutzutage magnetische Speichermedien (z.B. Festplatten) auf Nanostrukturen basieren. In dem gerade in der Zeitschrift Physical Review Letters erschienen Artikel werden temperaturabhängige Messungen mittels XMCD-Techniken an freien nicht wechselwirkenden Con clustern (n=8-22) beschrieben, aus denen sich die intrinsischen Spin- und Bahnmomente ableiten lassen. Eine aussergewöhnlich starke Vergrößerung (4-6 mal größer) des Orbitalanteils bei freien Clustern gegenüber dem Bulk-Material wurde beobachtet. Aus den temperaturabhängigen Messungen konnte bestimmt werden, dass, im Gegensatz zum Bahnmoment, die Spin-Orientierung relativ zum angelegten externen Feld bereits bei 20K (7T) gesättigt ist.

Für weitere Informationen:

S. Peredkov, M. Neeb, W. Eberhardt, J. Meyer, M. Tombers, H. Kampschulte, G. Niedner-Schatteburg, Spin and orbital magnetic moments of free nanoparticles Phys. Rev. Lett. 2011, 107, 233401.

http://dx.doi.org/10.1103/PhysRevLett.107.233401

 

Steinhofer Nachwuchspreis für 3MET Diplomarbeit

Im Rahmen der Steinhofer Preisverleihung am 10.2.2012 der besten Diplom und Doktorarbeiten an der TU Kaiserslautern hat Herr Dipl. Chem. Matthias Tombers den Preis (2011) für seine Diplomarbeit "Kinetische und magnetische Studien an ionischen Cobalt-Clustern mittels Fourier-Transform Ionen-Zyklotron-Resonanz (FT-ICR) Massenspektrometrie und röntgenstrahlbasiertem magnetischem Zirkulardichroismus (XMCD)" erhalten.

Mailing Liste Aktiv

Seit kurzen ist für die Mitarbeiter im SFB eine Mailingliste installiert.
PHDNEWS_at_3MET.de. Die Aufnahme in die Mailingliste kann gesondert beantragt werden.

 

Highlight

Supramolekulare Spin-Ventile

Ein Spinfilter (Ventil) ist ein Bauteil, in welchem der elektrische Widerstand durch ein externes Magnetfeld geschaltet werden kann. In der Gruppe von Mario Ruben in Zusammenarbeit mit der Gruppe von Wolfgang Wernsdorfer konnte nun gezeigt werden, dass eine mit dem Einzelmolekülmagnet-Komplex bis-Phthalocyaninato-Terbium(III) beladene Kohlenstoffnanoröhre bei niedriger Temperatur ebenfalls Spinfilter-Eigenschaften besitzt. Die hier gezeigte Möglichkeit der Schaltung von Wiederständen durch Einzelmolekülmagnete eröffnet eine neue Welt zum „Spintronic“, in dem Speicher und Logikbausteine bereits auf molekularer Ebene realisiert werden können.

M. Urdampilleta, S. Klyatskaya, J-P. Cleuziou, M. Ruben, W. Wernsdorfer, Supramolecular spin valves, Nature Materials 2011, 10, 502-506. dx.doi.org/10.1038/nmat3050

News&Views: S. Sanvito, Filtering spins with molecules, Nature Materials 2011, 10, 484.

LASER-System zur Untersuchung von Ultrakurzen...

Der  Transregio-Sonderforschungsbereich 3MET erhält am Standort TU Kaiserslautern ein neues Gerät zur Messung von ultraschnellen Prozessen, die im Bereich von Hundert Femtosekunden (10-13s) stattfinden. Hundert Femtosekunden sind so kurz, dass selbst Licht in diesem Zeitraum nur eine Strecke von etwa 30 Mikrometern (etwa die Dicke eines dünnen Haars) zurücklegen kann.  Dieses Messgerät besteht neben optischen Aufbauten aus Modulen eines LASER-Systems, das nun aufgebaut und installiert wird. Mit diesem Ultrakurzpuls-LASER in Kombination mit einem Massenspektrometer können Wissenschaftler am Fachbereich Chemie der TU Kaiserslautern im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB/TRR 88 „3MET“ der Ursache der Farbe von Leuchtstoffen, den Zeitskalen chemischer Elementar-Reaktionen und der magnetischen Informationsübertragung auf den Grund gehen. Von besonderem Interesse ist die Übertragung von Information (Energie, Ladung, Spin) zwischen Metallzentren in neu synthetisierten Stoffen und wie sich diese manipulieren lässt. Diese grundlegenden Arbeiten sind für die Entwicklung von neuen Computern und Bildschirmen aber auch für die chemische Verwertung von Rohstoffen von entscheidender Bedeutung.

In 6 Kisten mit insgesamt 600 Kg Gewicht wurde das System geliefert.

<c> Lars Barzen

Wissenschaftler im SFB/TRR 88 3MET

<c> Lars Barzen & Jochen Kratsch

Wissenschaft im Sonderforschungsbereich trägt...

Ergebnisse der aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten können hier eingesehen werden.

 

I. 3MET Status-Workshop 2011

Am Sonntag, den 16.Oktober 2011, bis zum Dienstag, den 18. Oktober 2011, fand in der

Jugendherberge Bad Bergzabern der 1. SFB/TRR 88 Status-Workshop statt.

Programm:

Sonntag

Bis 18.00 Uhr: Anreise

19:00-21:00 Uhr: 1. Vortragssitzung

anschließend 1. Postersitzung

Montag

9:00-12:15 Uhr: 2. Vortragssitzung

15:00-18:45 Uhr: 3. Vortragssitzung

ab 20:15 Uhr: 2. Postersitzung

Dienstag

8:30-11:45 Uhr: 4. Vortragssitzung

11:45-12:45 Uhr: Mitgliederversammlung

Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür (26.9.2011) an der TU Kaiserslautern konnten sich Interessierte über die Forschung und Lehre an der Universität informieren.

Mitarbeiter aus dem Sonderforschungsbereich/Transregio SFB/TRR 88 stellten dort ihre Arbeitsmethoden vor. Von besonderem Interesse war auch ein Experiment, bei dem ein Laser „selbst“ zusammengebaut werden sollte (Photo).

 

Aber auch viele andere Experimente mit Bezug zur Chemie im SFB/TRR 88 wurden von Kindern und Erwachsenen bestaunt.

Genehmigung des SFB/TRR 88 "3MET"

Im November 2010 genehmigt die DFG die Einrichtung des SFB/TRR 88 zum 01.01.2011.

Der Text der Pressemitteilung der TU Kaiserslautern hierzu:

 

Neuer Sonderforschungsbereich für Spitzenforschung in Chemie und Physik

 

Großer Erfolg für TU Kaiserslautern und Karlsruher Institut für Technologie in der Forschungsförderung

Auf ihrer Herbstsitzung beschloss die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Einrichtung von elf neuen Sonderforschungsbereichen (SFB) zum 1. Januar 2011. Der einzige neue Transregio-Sonderforschungsbereich in dieser Bewilligungsrunde wird ein gemeinsames Projekt der Technischen Universität Kaiserslautern und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sein.

Nach fünf Jahren Vorbereitungszeit ist es nun soweit: Mit insgesamt knapp 12 Millionen Euro werden die Arbeiten der beteiligten Forscher zunächst für eine Periode von vier Jahren gefördert und Option auf acht weitere Jahre an Förderung. An dem neuen Sonderforschungsbereich sind beide Forschungsinstitutionen zu etwa gleichen Anteilen beteiligt, wobei die TU Kaiserslautern federführend ist. Beteiligt sind in Kaiserslautern die Fachbereiche Chemie und Physik sowie das Landesforschungszentrum OPTIMAS. In Karlsruhe sind es Forscher der Institute für Anorganische, für Organische und für Physikalische Chemie sowie das Institut für Nanotechnologie.

An der TU Kaiserslautern sind folgende Teilprojektleiter an SFB/TRR 88 "3MET" beteiligt: Prof. Dr. Martin Aeschlimann, Prof. Dr. Rolf Diller, Prof. Dr. Markus Gerhards, Prof. Dr. Lukas Gooßen, Prof. Dr. Wolfgang Hübner, Prof. Dr. Hans-Jörg Krüger, Dr. Georgios Lefkidis, Prof. Dr. Dr. Gereon Niedner-Schatteburg, Priv.Doz. Dr. Christoph Riehn, Prof. Dr. Volker Schünemann, Prof. Dr. Werner Thiel und Prof. Dr. Christoph van Wüllen.

Am Karlsruher Institut für Technologie sind folgende Teilprojektleiter an SFB/TRR 88 "3MET" beteiligt: Prof. Dr. Stefan Bräse, Prof. Dr. Frank Breher, Priv.Doz. Dr. Karin Fink, Priv.Doz. Dr. Oliver Hampe, Prof. Dr. Manfred M. Kappes, Prof. Dr. Wim Klopper, Dr. Sergej Lebedkin, Dr. Jan Paradies, Prof. Dr. Annie Powell, Prof. Dr. Peter Roesky, Dr. Mario Ruben, Priv.Doz. Dr. Detlef Schooß und Priv.Doz. Dr. Patrick Weis.

Zum gemeinsamen Thema "Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen (3MET)" haben sich insgesamt neunzehn Projekte zusammengefunden, aufgegliedert in die drei Projektbereiche (a) Magnetismus, (b) Synthese und Katalyse sowie (c) Optische Eigenschaften und Spektroskopie. Die Wissenschaftler erhoffen sich aus ihrer grundlagenorientierten Forschung langfristig ein großes Potenzial für Anwendungen, etwa für schaltbare Molekülmagnete, selektive Katalysatoren und optische Funktionsmaterialien. In jedem Fall liegt der Ausgangspunkt bei der Herstellung von Verbindungen mit bis zu drei Übergangsmetall-Atomen und der Charaktersierung ihrer Wechselwirkungen auf- und miteinander.

Um den Erkenntnisgewinn auf diesem bislang teilweise unerforschten und daher weitgehend unverstandenem Gebiet zu voran zu treiben, arbeiten zwei Forschungseinrichtungen zusammen - die junge, aufstrebende TU Kaiserslautern und das anerkannt exzellente KIT. Diese Zusammenarbeit erfolgt interdisziplinär und mit großer Spannbreite, in dem Methoden der experimentellen und theoretischen Chemie um Kenntnisse und Fertigkeiten der Experimentalphysik und Theoretischen Physik erweitert werden.

Die Neueinrichtung eines DFG-geförderten Sonderforschungsbereiches bedeutet eine im starken Wettbewerb erworbene Anerkennung des vorgelegten Forschungskonzeptes und einen geldwerten Vertrauensbeweis für die beteiligten Forscher und Institutionen. Die Koordinierung des Vorhabens übernimmt als designierter Sprecher Prof. Dr. Gereon Niedner-Schatteburg von der TU Kaiserslautern und stellvertretend Prof. Dr. Manfred M. Kappes vom KIT.

 

Weitergehende Informationen zur Förderung koordinierter Forschungsvorhaben in Form eines Sonderforschungsbereiches, und insbesondere zu Transregio-SFBs, finden sich auf den Internetseiten der DFG unter (www.dfg.de).

 

Für weitere Informationen steht Prof. Dr. Gereon Niedner-Schatteburg (E-mail: gns@chemie.uni-kl.de, Tel. 0631/205-4697) zur Verfügung.

 

 

Begutachtung der SFB/TRR88 Initiative

Am 08./09.07.2010 fand die Begutachtung der SFB/TRR88 Initiative statt.