Festgehalten

Absolventenverabschiedung der Raum- und Umweltplanung – Jahrgang 2012

Zum 26.10.2012 fand die Verabschiedung der Absolventen und Absolventinnen der Raum- und Umweltplanung Jahrgang 2012 an der Technischen Universität Kaiserslautern statt. Im Audimax in Gebäude 42 – 115 begrüßte zunächst die Prodekanin des Fachbereichs, Frau Professor Dr. Spellerberg die anwesenden Absolventen samt ihrer Familien, Angehörigen und Freunden. Sie gab der Einschätzung Ausdruck, dass der Studiengang insbesondere nunmehr auch an der Schnittstelle zwischen Absolventen mit „Diplom-Abschluss“ und solchen mit „Bachelor-/Masterabschluss“ sich hoher Beliebtheit und Nachfrage erfreut.

Daran anschließend begrüßte der Geschäftsführende Vorstand der ALUMNI-RU, Dipl.-Ing. Andreas Jacob, die Anwesenden und erläuterte anhand einer kleinen Powerpoint-Präsentation Zielsetzung und Leistungsbereiche der ALUMNI-RU. Zunächst stellte er heraus, dass seit 1974 einschließlich des aktuellen Jahrganges nunmehr ca. 1.500 Diplom-Abschlüsse und immerhin schon 87 Bachelor-Abschlüsse vergeben worden sind. Für den Jahrgang 2012 ist nunmehr auch der erste Master-Abschluss der Raum- und Umweltplanung zu vermelden. Insgesamt attestierte er den Absolventinnen und Absolventen ein gegenwärtig günstiges berufliches Umfeld und einen Arbeitsmarkt, bei der sowohl öffentliche Stellen wie auch Private nach qualifizierten Ingenieuren Ausschau halten. Abschließend wünschte er den Absolventinnen und Absolventen persönlich alles Gute für den weiteren Berufs- und Lebensweg. Angaben zur Statistik der Abschlüsse sowie zum Vortrag finden Sie hier.

Im Anschluss daran wurde die Verabschiedung im feierlichen Rahmen durch den Dekan des Fachbereichs, Herrn Professor Dr.-Ing. Steinebach geleitet und moderiert. Unter Bezugnahme auf die schönen Künste, die Wissenschaft und die spezifischen Vorteile der „kleinen Universitätsstadt Kaiserslautern“ wurden mehr als 70 Absolventinnen und Absolventen in 7 Gruppen verabschiedet und darüber hinaus besonders gute Studienabschlüsse lobend erwähnt. Im Anschluss an die feierliche Übergabe von Urkunden („Diploma“) war Gelegenheit zu einem festlichen get-together bei Buffet und Getränken gegeben.

Aufgestellt: Dipl.-Ing. A. Jacob Kaiserslautern, den 06.11.2012





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„10 Jahre Alumni-Vereinigung RU“ – Kleine Festveranstaltung in Freinsheim/Pfalz am 24. September 2011

Es hat gepasst: Der Veranstaltungsort – Freinsheim, mittelalterliche Stadtperle in der Vorderpfalz. Die Location: Das Spital in der Retzlerstraße, ein barockes Überbleibsel am Stadtrand mitten in einer 60. Jahre Baustruktur, heute liebevoll hergerichtet für einen Jugendtreff und festliche Veranstaltungen. Die Jahreszeit: Perfekt mit Kaiserwetter, blauer Himmel und herbstlich stabiler sonniger Wetterlage. Die Menschen: 10 ehemalige Studierende und Studenten der Raum- und Umweltpla-nung, vornehmlich in den Abschlussjahrgängen der frühen und mittleren 80. Jahre. Darunter: Susanne Edinger (Bad Dürkheim), Dieter Petry (Freinsheim), Rafael Helmrich (Blieskastel), Thomas Geyer (Schweich/Mosel), Elke Reimer (Landau), Peter Bossung (Ludwigshafen), Heike Göppinger (Nürnberg), Andreas Jacob (Kaiserslautern) und last but not least der Vorsitzende der Alumni RU und Organisator der Veranstaltung: Karl Ziegler (Kaiserslautern). Von 75 Mitgliedern der Alumni-RU sind also 10 Personen, entsprechend 15 %, zusam-mengekommen unter dem Motto „klein, aber fein“! Den Auftakt bildete ein Sektempfang und eine kleine historische Reise durch die Barrockräumlichkeiten des Veranstaltungsortes des ehemaligen Spitals. Karl Ziegler hat es dann übernommen über die Anzahl der Abschlüsse des Diplomstudienganges der Raum- und Umweltplanung im Zeitraum von 1974 bis 2011 zu berichten. In Summe sind etwa 1.400 Abschlüsse zwischenzeitlich erreicht worden; wegen der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist dies als „abschließend“ anzusehen. Waren es 1974 erst 2 Absolventen und 2000 mit 76 Absolventen ein Höchststand erreicht, so ist festzustellen, dass durchschnittlich etwa 40 Absolventen jedes Jahr von der Universität in den Berufsmarkt entlassen worden sind. Ab dem WS 2007/2008 wurde der Diplomstudiengang RU in Kaiserslautern eingestellt und durch den Bachelor Basisstudiengang „Raumplanung“ sowie drei konsekutive Masterstudiengänge ersetzt. Zu 2010 konnten 5 und zu 2011 bis dato 19 erste Bachelorabschlüsse „Raumplanung“ vermeldet werden. Die aktuelle Aufspreizung des Masterangebotes bildet Schwerpunkte in drei Bereichen:

- Master Stadt- und Regionalentwicklung

- Master Umweltplanung und Recht

- Master Europa und Regionalentwicklung (Pay-Master)

Mit „etwas wehmütigem“ Blick auf alte Zeiten waren sich die Teilnehmer einig, dass ihr eigener Studiengang und ihr eigener Abschluss ganz wesentliche Grundlagen für eine profunde Berufsausbildung gelegt haben. Die Besonderheit des Abschlusses besteht im Wesentlichen in der Ausbildung als „Generalist“ und der Möglichkeit, vielfältige, synergetische Zusammenhänge zwischen Stadtentwicklung, Menschen, Räumen, Wirtschaft und Ökologie zu verstehen, zu steuern und anzuleiten. Einen besonders lebhaften Teil des Gedankenaustausches und der Diskussion stellte demzufolge der Bericht über den jeweils eigenen beruflichen Werdegang und die Ausprägung unterschiedlicher Tätigkeitsfelder innerhalb des Aufgabenspektrums eines „Raum- und Umweltplaners“ dar. Einig war man sich vor allem darin, dass der Begriff „Raum- und Umweltplaner“ eher verwirrend als zielführend gewählt wurde. So wäre „Stadtplaner“ nach wie vor präziser und für die Mehrheit der Auftraggeber, Kollegen und geschäftlichen Partner auch leichter vermittelbar. Interessant ist indes das große durch die Personen abgebildete Aufgabenspektrum in Industrie, freien Berufen, Forschung und Lehre sowie in der Verwaltung. Ob die jetzt vorgenommene aktuelle inhaltliche und ausbildungsbezogene Aufspreizung des ehemaligen Studienganges „Raum- und Umweltplanung“ in die vorgenannten Bachelor- und konsekutiven Masterabschlüsse glücklich und für die Praxis gewinnbringend ist, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt natürlich noch nicht abschließend beurteilen. Auffällig ist aber, dass die Konstruktion eines Master-Studienganges (Konsekutiv) eben auch das Zusammenkommen von Geografen, Geologen, Stadtplanern, Architekten und Soziologen erlaubt, die jeweils mit einem entsprechenden Master der „Stadt- und Regionalplanung“ abschließen können. Hier wird zu beobachten sein, inwieweit auch in Zukunft das bislang gegebene Ausbildungsrüstzeug, unter anderem im Bauplanungsrecht, im zeichnerischen Entwurf, in der Prozesssteuerung und in der Kommunikationstätigkeit auch weiterhin ein „Qualitätsmerkmal“ der Ausbildung „Made in bzw. by Technische Universität Kaiserslautern“ darstellen wird. Angeregt durch die mittäglichen fast hochsommerlichen Temperaturen unternahm die Gruppe danach unter fachkundiger Führung einen Gang entlang den südlichen Teilen der Stadtmauer von Freinsheim und verzichtete selbstverständlich nicht auf den Besuch des Markt- und Rathausplatzes. Eingebettet in die Veranstaltung „Kulinarischer Weinwanderweg 2011“ präsentierte sich die mittelalterliche Stadt voller Besucher und Interessierter an Baukultur, Auslagen, Gastronomie und herbstlicher Lebensfreude. Die kleine Alumni-Gruppe bewegte sich dann in die Wingerte und kehrte bei einem ersten Straußzelt im Weingut Kaßner-Simon ein. Pfälzerwein, Weinstraßenpanorama, samstägliches Zusammensein im Wingert und angeregte Gespräche zu beruflichem und privatem bildeten den Abschluss eines feinsinnigen Tages und inspirierenden Wiedersehens. Es bleibt zu hoffen, dass der „Spirit der Alumni-RU“ weiter trägt und das kleine Netz-werk der ehemaligen Absolventen der „Raum- und Umweltplanung“ weiter wächst und gedeiht. Einen großen Dank aller Teilnehmer für die höchstpersönliche Vorbereitung und das Engagement in der Sache gilt Karl Ziegler, einem besonderen Kenner der Szene in und um Freinsheim. Aufgestellt: Dipl.-Ing. A. Jacob Kaiserslautern/Freinsheim, den 24.09.2011














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Alumni-Vereinigung „Raum- und Umweltplanung“ vergibt Preis

Die Alumni-Vereinigung der Raum- und Umweltplanung, die in diesem Jahr auf ihr 10-jähriges Bestehen zurückblicken kann, hatte erstmals einen Preis für herausragende und im Jahr 2010 erstellte Diplom- und Bachelorarbeitenausgelobt. Der Preis war mit Euro 1000,- dotiert. Insgesamt wurden für den Preis drei Diplomarbeiten eingereicht, die sich mit recht unterschiedlichen und in der aktuellen Diskussion präsenten Aufgabenstellungen aus dem Bereich der räumlichen Planung auseinandergesetzt haben. Aufgrund der gleichwertig hohen Qualität der Arbeiten, die allesamt auch Mehrwerte für Wissenschaft und Praxisaufweisen, wurde die Preissumme aufgeteilt und alle Diplomarbeiten mit einem Preis paritätisch gewürdigt. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines würdevollen Programms statt. Nach der Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Gerhard Steinebach, der als neuer Dekan dem seit 01. Januar 2011 eigenständigen Fachbereich Raum- und Umweltplanung vorsteht, begründete der Vorstandssprecher der Alumni-Vereinigung RU, Herr Dr. Karl Ziegler die Motivation und Entscheidung dieser Preisvergabe. Anschließend hielten die Betreuer/-innen, Frau Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß (Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung), Frau Prof. Dr. Annette Spellerberg (Fachgebiet Stadtsoziologie) und Prof. Dr. Martin Junkernheinrich (Lehrstuhl Stadt-, Regional- und Umweltökonomie) die Laudationen. Die beiden Diplomingenieurinnen Lena Steinmüller und Martina Hengst erhielten den Preis für ihre Arbeit mit dem Titel „Standortfaktor Integration ?“An vier ausgewählten Städten wurden die Wechselwirkungen zwischen qualitativer Integration von Migranten und damit verbundenenwirtschaftlichen Standorteffekten untersucht. Die Arbeit von Herrn Dipl.-Ing. Mathias Jehling mit dem Thema „Revitalisierung von Gewerbebrachen durch Stadtentwicklungsfonds – Ein Vergleich mit Instrumenten der Zuschussförderung am Beispiel Leipzigs“ wurde für weiterführende Erkenntnisse bei der Einführung und Anwendung fondbasierter Modelle zur Finanzierung von städtebaulichen Projekte, die als Instrument der EU-Strukturförderung durch Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren (PPP-Modelle) u.a. zur Wiedernutzung von Gewerbebrachen eingeführt wurden, ausgezeichnet. Mit der Prämierung der dritten Arbeit von Herrn Dipl.-Ing. Christian Wegener wurden die ausgezeichneten Leistungen gewürdigt, die mit dem speziellen Thema „Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Räumen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – untersucht am Beispiel des Landkreises Prignitz (Brandenburg)“ im Kontext der menschlichen Daseinsvorsorge zur Aufrechterhaltung gleichwertiger Lebensbedingungen erbracht wurden. Der Höhepunkt des formellen Programms wurde dem geschäftsführenden Vorstand unserer Alumni Vereinigung RU, Herrn Dipl.-Ing. Andreas Jacob zuteil. Er gratulierte allen Preisträgern, überreichte die Urkunden mit den willkommenen Geldpreisen und erfuhr von den Preisträgern, dass sich die Leistungen zumindest für Sie und die Wissenschaft gelohnt haben. Alle dürfen als neue wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen an der TU KL ihr Wissen weiter ausbauen, wohl auch zum Nutzen der (späteren) Praxis. …. für die Alumni-Vereinigung RU Karl Ziegler


Übereichung der Preise an die Preisträger durch den Alumni-Vorstand. Von links nach rechts: Dipl.-Ing. Andreas Jacob, Dipl.-Ing- MathiasJehling, Dipl.-Ing. Lena Steinmüller, Dipl.-Ing. Martina Hengst, Dipl.-Ing. Christian Wegener und Dr.-Ing. Karl Ziegler.





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Verabschiedung Absolventinnen und Absolventen - Villa Denis am 17.07.2009

Zum ersten Mal fand mit Unterstützung und auf Anregung unserer Alumni-Vereinigung Raum- und Umweltplanung die Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen in den Räumen der Villa Denis statt. Geladen waren 51 junge Diplomingenieure der RU, die zwischen April 2008 und Juni 2009 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hatten. Das repräsentative Stiftungshaus der TU Kaiserslautern liegt ca. 15 km von Kaiserlautern entfernt, in Richtung Neustadt. Nach einer Begrüßung durch den Sprecher der Fachrichtung RU, Herrn Prof. Gerhard Steinebach sowie Grußworte durch unseren Vorstandssprecher, Herrn Dr. Ziegler, sorgte Herr Dipl.-Ing. Dillinger – selbst Absolvent der RU - von der Stadt Ludwigshafen mit einem sehr lebendig und engagiert gehaltenen Vortrag zum Thema „Von der Raumplanung zur Wirtschaftsförderung – zwischen Idealismus und Realismus beim Stadtumbau in Ludwigshafen“ für einen festlichen Rahmen mit fachlichem Hintergrund. Dafür danken wir auch unserem Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Ing. Andreas Jacob, der Herrn Dillinger für diesen Einsatz gewinnen konnte. Im Anschluss fanden die wichtigsten Taten an diesem Tag statt. Zuerst erhielt Frau Dipl.-Ing. Carina Stephan von Herrn Manfred Hilgert als Repräsentant der Bauhütte der Pfalz den Preis der Bauhütte der Pfalz für ihre Diplomarbeit mit dem Thema „Entwicklungsmöglichkeiten für den Einzelhandel in Mittelstädten – am Beispiel Landau in der Pfalz“ überreicht. Die Diplomarbeit wurde am Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung erstellt (Frau Prof. Dr. habil. Gabi Troeger-Weiß). Als Vertreter des Lehrstuhls würdigte Herr Dr. Domhardt in Form einer kleinen Laudatio die Arbeit von Frau Stephan. Höhepunkt war natürlich die persönliche Verleihung der Diplomurkunden an rund 38 Absolventinnen-/Absolventen, die sich für diesen Tag in Schale geworfen hatten. Als wegweisend für die Zukunft erhielten sie zusätzlich eine englische Übersetzung ihrer Diplomleistungen in Form eines „Masters of Science in Spatial and Enviromental Planning (M.Sc.)“ überreicht. Danach begann der gesellige Teil, bei dem das Kulinarische und der persönliche Austausch nicht zu kurz kamen. Wir wünschen allen Absolventinnen / Absolventen, von denen bereits die Mehrzahl im Beruf steht einen guten Werdegang, verbunden mit einer nachhaltigen Positionierung im Zeitalter von Bachelor und Master.



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ALUMNI on Tour - Frischluft unter Pfälzer Himmel am 24.08.2008

Als Sommererlebnis 2008 hatte Alumni-RU für den 24.08.2008 eine kombinierte Cabrio-/Motorradtour, ausgehend von Kaiserslautern in die nähere Umgebung und gegebenenfalls in das lothringische Grenzgebiet vorbereitet. Unter grau-blauem Himmel und einigen Sonnenstrahlen kamen am Ende immerhin 3 Cabrios der Marken Alfa Romeo, BMW und VW mit interessierten Fahrern, Alumnis, Anhang und Familienangehörigen zusammen. Treffpunkt war der Parkplatz am Bau 1 der Technischen Universität Kaiserslautern am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr. Und zu diesem Zeitpunkt sind pfälzische Landstraßen besonders schön, aufregend und abwechslungsreich. Die Ausflugsgruppe umfasste am Ende zwar lediglich 6 Personen, gleichwohl tat dies der Stimmung und der Vorfreunde keinen Abbruch. Um „offen“ zu fahren, wurde allerdings das weit entfernte Ziel „Festung Bitche“ gegen eine nahe liegende pfälzische Gastronomie im Bereich Sickinger Höhe, genauer gesagt im Wallhalb-Tal, eingetauscht. Über kurvige Straßen ging es zunächst von Kaiserslautern über die Annexe Espensteig zum Gelterswoog, von dort über Queidersbach zum Höhenaufstieg auf die Sickinger Höhe und von dort über Herschberg und Harsberg (merke: man muss sich in der pfälzischen Geografie schon gut auskennen um hier folgen zu können!) dann ins romantische Wallhalb-Tal herunter. Der Hauptort (Wallhalben) des Tals wurde kurz gestreift und von dort richtete sich die Tour flussabwärts entlang des Mühlenweges bis hin zur Kneisper-Mühle. Ein Spaziergang durch die Wiesen und Wälder des Tals entlang an einigen interessanten Felsformationen verlängerte den Vormittag und dauerte bis in die Mittagszeit. Danach stand „Einkehr“ auf dem Programm: Die Kneisper-Mühle, ein gut frequentiertes Ausflugsziel, bietet hierzu historisches Mühlen-Flair, Außengastronomie und (wer möchte) auch Übernachtungsmöglichkeiten in einigen Gästezimmern. Bei Pfälzer-Spezialitäten wurde der Magen gefüllt und es entspann sich eine interessante Diskussion zu den Qualitäten und Netzwerken im ländlichen Raum. So ist es nicht verwunderlich, dass das an sich abgeschiedene Wallhalb-Tal mit ausgezeichneten Wander-/Rad-Wegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und einer vernetzten Struktur von Mühlen und sonstigen Highlights des ländlichen Bauens aufwarten kann. Nicht wenige Menschen schätzen die Ruhe und die Möglichkeiten zur „seelischen Wellness“ in der Nahumgebung von Kaiserslautern. Den beteiligten Alumnis zeigte diese Kurz-Exkursion auf, in welch unterschiedliche Landschaftstypen Kaiserslautern eingebettet ist. Für die, die nicht dabei waren, kann man nur sagen: Schade! Es wurde viel verpasst. Auf die an sich vorgesehene Mitgliederversammlung 2008 wurde aus gegebenen Anlass verzichtet. Die nachfolgenden Impressionen geben einen Eindruck vom „Cabrio-Fuhrpark“ und zeigen Bilder der Kneisper-Mühle und ihrer Umgebung.









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Exkursion am 16.05.2008 unter dem Thema: „Neue Energien für das Land“

Die Exkursion zu den Anlagen für die Biogasnahwärmeversorgung eines neuen Baugebiets mit rund 40 EFH in der Gemeinde Konken (LK Kusel), bot einen extrem ausführlichen Einblick in die Planung und Umsetzung eines solchen innovativen Projektes. Ein Landwirt, der ca. 1,2 Kilometer vom Baugebiet entfernt liegt, erzeugt über Biogas Strom und sellte über "Kraft-Wärme-Kopplung" die "Abwärme" kostenlos zur Verfügung. Betreiber dieses Nahwärmenetzes sind die Stadtwerke Kusel (Ansprechpartner: Herr Beck). Sämtliche Anlagen von der Biogaserzeugung bis hin zur Heizzentrale und Netzsystem im Baugebiet konnten ausführlich besichtigt werden. Leider nahmen diesen interessanten Termin nur der Organisator und Herr Dr. Beckmann (Fachgebiet "Landschafts- und Freiraumentwicklung") wahr!!!!

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ALUMNI auf Tour - Besuch in Meisenheim - Mittelalterliches Kleinod am Glan

Am 28.09.2007 bei schönem Frühherbstwetter hat ALUMNI-RU wiederum eine Tour zu einem ausgewählten Ziel organisiert: Um 17.00 Uhr war Treffpunkt auf dem Marktplatz der historischen Gemeinde Meisenheim (3.000 Einwohner) am Glan. Unter der fachkundigen Führung von Bürgermeister Waelder und Architekt Zöller, wurden den 8 angereisten Mitgliedern der ALUMNI-RU eine Auswahl durchgeführter Sanierungsprojekte vorgestellt sowie Perspektiven und Zukunftsvorhaben der Stadterneuerung in Meisenheim/Glan dargestellt. Der Stadtrundgang umfasste zunächst den Besuch der Stadtmauer unmittelbar am Glan gelegen und die dortige Kanu-Einstiegs-Stelle für Wasserwanderer auf dem Fluss.

Meisenheim konnte in den Jahren eine zunehmende touristische Entwicklung verzeichnen. Hierzu trägt vor allem die Draisinen-Strecke (ehemalige Glantalbahn) entlang der B 420 und das Wasserwandern auf dem Glan bei. Von eben solcher Bedeutung ist der Weinanbau und nicht zuletzt die große Geschichte der unzerstörten Stadt direkt auf der ehemaligen Grenze zwischen Preußen und Bayern (Pfalz) gelegen.

Mehr als 1.800 Einwohner wohnen heute noch im Kernbereich der mittelalterlichen Stadt. Sie alle sind, über vielfältige Projekte, in die Stadtsanierung und Fortentwicklung von Bauobjekten eingebunden. Mit Unterstützung des Fachgebietes Ländliche Ortsplanung, Professor Dr. Dennhardt und Dr. Ziegler, wurden u.a. im Rahmen des Instrumentariums der städtebaulichen Sanierung in den letzten Jahren umfassende Konzepte für die Innenstadtentwicklung erstellt. In der Folge konnten nicht wenige Fördermittel eingeworben und das Bild der Stadt nachhaltig positiv verändert werden. Hierfür stehen nicht nur historisch behutsam rekonstruierte Gebäude der Kernstadt (Markthalle, Gemeindesaal, Kirche, Gassen und Plätze), sondern auch feinfühlig integrierte Neubauten wie die Sparkasse sowie ein Wohnareal unmittelbar vor der Stadtmauer.

Der pragmatische Ansatz wurde bei dem Besuch des gerade in Renovierung befindlichen Anwesens „Bos-Waldeck“ unmittelbar in der Stadtmitte deutlich: Ein privater Investor („gebürtiger Meisenheimer“) lässt dieses Gebäude gerade zu einem Begegnungszentrum mit Gaststätte, Ferienwohnungen und Weinpräsentation umgestalten. Und diese Umgestaltung hat es im wahrsten Wortes Sinne in sich: Die Besuchergruppe konnte hautnah die Entkernung und die Rückführung auf den historischen Bautenbestand in all seinen Verwinkelungen erleben.

Der restaurierte Gemeindesaal, die Ausstellung zum Geoskop „Lichtenberg“ und nicht zuletzt das „Gelbe Haus“ und sein Umfeld bildeten den gelungenen Abschluss einer fachkundigen Reise in Vergangenheit und Gegenwart. Alle Besucher konnten den Charme und das Flair des kleinen Landstädtchens spüren. Und auch die Gastgeber erwiesen sich als überaus aufmerksam: Zu Beginn gab es einen kleinen Sekt und einige Anekdoten zum Bau eines „Wasserlaufs mit Brunnen“ am Repportierplatz. Den Abschluss bildete der Besuch im italienischen Restaurant „Da Vito“ dessen Fisch-, Fleisch- und Nudelgerichte und ein ausgiebiges Diskutieren über „Werte“ und „Wertewandel“ in den heutigen Städten und Siedlungen. Deutlich wurde dabei eins: Das „Landleben“ besitzt nicht wenige Reize und Höhepunkte.

Das Motto der Tour darf getrost unter „Fahr mal wieder hin“ zusammengefasst werden oder: „Wer nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst.“ Zum schnuppern und stöbern sei hier auf die Homepage unter www.meisenheim.de und die anhängenden Fotoimpressionen verwiesen.

ALUMNI freut sich auf die nächste Entdeckertour in der Pfalz und wünscht allen überdie schöne Herbsttage.

Jahreshauptversammlung 2007

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2007 können Sie sich hier herunterladen

Campus Nobel - Ein Stück Zukunft entsteht

Am 20.04.2007 besuchte eine Gruppe der ALUMNI-RU den Nobel Campus in Saarwellingen/Saarlouis (www.campusnobel.de). An diesem Projektort entsteht „Zukunft“ in einer besonderen Mischung: Gruppiert um eine zentrale Wasserfläche mit einer Größe von ca. 5 ha werden auf dem Gelände der ehemaligen Industrie-Sprengstoff-Fabrik Dynamit-Nobel Wohnbauflächen und Gewerbebereiche in integrierter Konzeption entwickelt und umgesetzt. Direkt an der Autobahn A8, unweit des BAB-Dreiecks Saarlouis (Fahrtrichtungen Saarbrücken bzw. Luxemburg) gelegen und in der Nähe des Ford-Standortes in Dillingen entfaltet der Projektort ein spezifisches Flair. Auf insgesamt 55 ha Fläche entwickelt das private Unternehmen IVN Wohngrundstücke in Wald- und Seelage und gleichzeitig werden Parzellen für Gewerbe und Dienstleistung offeriert. Detlef Lilier, Prokurist der FIRU mbH, die mit Planung, Konzeption, Baurechtschaffung, Vermarktung und Grundstücksmobilisierung als „Geschäftsbesorger“ beauftragt ist, erläuterte den Besuchern anhand eines Vortrages, an Skizzen und Planmaterialien die Arbeit der letzten 3 Jahre. Ein Rundgang über das Gelände belegt die Veränderungen auf der Fläche: Die zentrale Wasserfläche ist hergestellt und befüllt. Große Teile des Areals sind geräumt, mittlerweile sind mehr als 25 Baugrundstücke verkauft und/oder optiert. Mit einem „Weinversandhaus“ ist überdies der erste gewerbliche Ansiedler in unmittelbarer Seelage am Standort präsent, dessen Betriebsgebäude sich durch eine außergewöhnliche Architektur auszeichnet. Zum Abschluss des mehrstündigen Besuches wurde bei ausgesuchtem Wein und finger-food und dem besonderen Charme der Nachmittagssonne und des glitzernden Wassers ausgiebig gefachsimpelt.

Unten sind einige Impressionen des Besuches abgebildet.

Es wurde vereinbart, weitere Projektbeispiele aus dem ALUMNI-Mitgliederkreis zu besuchen, die stellvertretend für engagierten fachliche und gesellschaftlichen Ansatz bei der Zukunftsgestaltung von Flächen stehen.

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Bilder vom Ausflug zur Landesgartenschau Heidenheim

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Hans Dennhardt im "Unruhestand"

Zum Sommersemester 2006 hat Prof. Dr.-Ing. Hans Dennhardt, Lehrgebiet Ländliche Ortsentwicklungsplanung, seine aktive Lehr- und Forschungstätigkeit an der TU Kaiserslautern, Fachbereich ARUBI beendet. Laut eigener Aussage freut er sich nun auf seinen "Unruhestand", denn inaktiv sein will er auch in Zukunft nicht.

Aus diesem Anlass hat er sich von allen Kollegen, Mitarbeitern und Studierenden zum 28.07.2006 im Wege eines ihm typischen „Gute-Laune-Festes“ mit Jazz- und anderer Musik verabschiedet.

In diesem Rahmen hat der Geschäftsführende Vorstand der Alumni Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans Dennhardt als kleine und gewiss nicht ausreichende „Anerkennung für seine Verdienste bei der Ausbildung von Dipl.-Ingenieuren der Raum- und Umweltplanung“ die Ehrenmitgliedschaft der Alumni-RU in Form einer Urkunde überreicht, um damit seinen Dank für seine unermüdliche, immer auch am persönlichen, menschlichen Maßstab orientierte Tätigkeit als Ausbilder und als Mentor für Angelegenheiten des Ländlichen Raumes und der Ortsentwicklung zum Ausdruck zu bringen.

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Absolventenverabschiedung vom 21.07.2006

Bilder der Absolventenverabschiedung vom 21.07.2006 gibt es hier.

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Uni-Campus und Drumherum

Hier ein paar aktuelle Bilder von Bau 1, dem Campus und Drumherum.

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Alumni RU ist eine Sektion des Freundeskreises der Universität Kaiserslautern e.V.