Die staatliche Samenklenge Elmstein wurde 1913 in dem ehemaligen Pferdestall des Gästehauses der Churfürsten von der Pfalz durch die königlich bayerische Forstverwaltung gegründet.
Als reine Nadelholzklenge hatte sie die Aufgabe die Pfalz (seit 1815-1945 bayerisch) mit geeignetem Nadelholz- Saatgut zu versorgen.
Bis zum Jahre 2003 war die Klenge dem Forstamt Elmstein zugeordnet. Seit Januar 2004 ist sie in der Abteilung für Genressourcen und Forstpflanzenerzeugung bei der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft angegliedert.
Als Betrieb des Landes Rheinland-Pfalz erfüllt die Klenge verschiedene Aufgaben. Sie ist verantwortlich für Saatgutversorgung des rheinland-pfälzischen Staatswaldes von der Durchführung der Saatguternte im Staatswald bis zur anschließenden Einlagerung des Saatgutes. Neben den für den rheinland-pfälzischen Wald wichtigen Hauptbaumarten wird im Rahmen der Generhaltung aber auch Saatgut von seltene autochthonen Nebenbaumarten und Straucharten aufbereitet und eingelagert. Neben dem Staatswald können auch andere Waldbesitzer und die private Baumschulbranche hochwertiges Saatgut aus der Klenge beziehen. Die Klenge ist ein Garant für herkunftsgesichertes Vermehrungsgut.

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