MISP
Modellierung im Interdisziplinären Studien-Programm

Aktuell

Studienangebote

Universität

Fachbereiche

Forschung/Institute

Career Service

Leben & Kultur

Kontakt

Impressum

Suche

Home

MISP - Modellierung im Interdisziplinären Studien-Programm

MISP bietet Studierenden im Hauptstudium, Doktoranden sowie allen anderen Interessierten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen in aktuelle Forschungsthemen einzuarbeiten und diese interdisziplinär im Team zu bearbeiten. Neben der Vermittlung von Fachwissen werden in MISP also weitere Schlüsselqualifikationen eingeübt.


Aktuelles:

Im Sommersemester 2008 beschäftigen wir uns mit dem Thema Logistik und Flexible Fertigung.


Was ist und was will MISP?

Das Ziel von MISP ist es, Kurse für Studierende anzubieten, die mehr wollen als Spezialwissen ihres Fachgebiets zu erwerben. Die MISP-Kurse bieten die Gelegenheit in interdisziplinären Teams zusammenzuarbeiten und sich mit komplexen Themen auch aus dem Blickwinkel anderer Fachrichtungen auseinanderzusetzen.
Sieht man sich die heutige universitäre Ausbildung an, wird deutlich, warum ein solches ergänzendes Angebot wichtig ist. Die starke Spezialisierung der Studiengänge verhindert oft den Blick über den "Tellerrand" des eigenen Faches. Studierende beenden ihre Ausbildung und erwerben akademische Grade, hatten aber nie Gelegenheit zu erfahren, in welchem Bezug ihr Fach zu anderen Disziplinen steht. Auch die Verpflichtung Nebenfächer zu belegen ändert an dieser Tatsache wenig, da Nebenfächer tendenziell nah am Hauptfach gewählt werden.
Auf der anderen Seite jedoch, d.h. in der Wirtschaft, und somit in der Umgebung in die die Absolventen entlassen werden, scheint ein gegenläufiger Trend vorzuherrschen. Die Personalabteilungen der Unternehmen sind auf der Suche nach Frauen und Männern, die sich durch große Flexibilität sowie breite Bildung und Ausbildung auszeichnen. Die effizienteste Vorbereitung auf die Aufgaben des zukünftigen Berufs wird zunehmend in Trainee-Programmen gesehen, wobei die Kenntnisse im Spezialfach der Universitätsabsolventen als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Ein wesentliches Argument, das von Unternehmen oft genannt wird, ist, daß die Absolventen nicht auf die Arbeit an "real life" Problemen vorbereitet sind. Typische Studierende beherrschen die Anwendung von Methoden ihres Fachs auf "passend" formulierte Fragestellungen. Sie sind dagegen oftmals nicht in der Lage, Modelle zu realen Problemen zu entwerfen, deren Vor- und Nachteile mit Laien zu diskutieren und im Team mit diesen Problemlösungen zu erarbeiten, die dann auch bei den Entscheidungsträgern durchgesetzt werden können.
Ein Schritt diese Fähigkeiten entwickeln zu helfen und zu mehr Flexibilität schon in der Ausbildung beizutragen will MISP sein. Durch die Mitarbeit an MISP-Projekten werden die Studiernenden mit Problemen konfrontiert, deren Komplexität eine Lösnug durch Anwendung vorgefertigter erlernter "Rezepte" ausschließt. Natürlich wird das fachliche Wissen ein wesentlicher Teil bei der Bearbeitung der Projekte bleiben, viel mehr ist aber Zusammenarbeit mit Fachleuten (Studierenden) anderer Disziplinen nötig, um gemeinsam interdisziplinäre Lösungsansätze erarbeiten zu können.


Wie funktioniert ein MISP-Kurs?

Für jedes Semester wird ein wissenschaftliches, praktisch relevantes MISP-Thema ausgewählt. Zu Beginn des jeweiligen Semesters findet eine Einführungsveranstaltung statt, die aus Vorträgen verschiedener eingeladener Fachleute, Übungen und Diskussionen besteht, in denen genauere Informationen zu unterschiedlichen Aspekten des Themenbereichs vermittelt werden. Außerdem werden die Projektarbeiten für das kommende Semester vorgestellt und es findet eine Einführung in interdisziplinäre Arbeitstechniken statt. Das genaue Programm wird jeweils rechtzeitig bekannt gegegeben.
Während des Semesters arbeiten die Studierendengruppen an den verschiedenen Projekten. Eine Gruppe besteht aus 4-6 Studierenden verschiedener Fachbereiche. Die Projektarbeiten ermöglichen eigenständiges Arbeiten im interdisziplinären Team. Zur Betreuung der Studierenden sind regelmäßige Treffen mit den Mitarbeitern von MISP vorgesehen. Gegen Ende des Semesters findet ein Treffen aller Arbeitsgruppen statt, in denen die Ergebnisse der Gruppe allen Teilnehmern vorgestellt werden. Die Manuskripte der Einführungsvorträge und die Berichte der Projektgruppen werden zusammengefasst und veröffentlicht.
Die Teilnehmer an MISP-Projekten erhalten ein persönliches Zertifikat, das, wie sich inzwischen herausgestellt hat, die Einstellungschancen durchaus erhöht. Außerdem ist es nach Absprache mit dem jeweiligen Fachbereich möglich, die Mitarbeit als Studienleistung (Seminarschein oder ähnliches) anerkennen zu lassen. Für weitere Informationen und Anmeldungen stehen die Mitarbeiter von MISP zur Verfügung.


Wo erhalte ich weitere Informationen?

Wer Fragen hat, sich für einen Kurs anmelden will, sich für bisher erschienene Skripten interessiert oder Anregungen für MISP geben möchte, kann sich auf folgende Weise mit den Mitarbeitern von MISP in Verbindung setzen.
e-mail: misp@mathematik.uni-kl.de
Postadresse: Modellierung im Interdisziplinären Studienprogramm (MISP) Technische Universität Kaiserslautern z.Hd. Prof. Dr. H. W. Hamacher Postfach 3049 67653 Kaiserslautern
Fax: 0631/205-4737
Sekretariat: Tel: 0631/205-2740
MISP-Leiter: Prof. Dr. H. W. Hamacher, Tel.: 0631/205-2267
MISP-Mitarbeiter: Stefan Ruzika , Tel.: 0631/205-3878


Welche MISP-Themen wurden bisher behandelt?


Buchreihe und Veröffentlichungen

Die Manuskripte der MISP-Kurse erscheinen in der Reihe

Modellierung im interdisziplinären Studienprogramm

beim Shaker Verlag.

Bestellungen sind über den Buchhandel, direkt beim Verlag oder über das Sekretariat von MISP möglich.

Aus dem MISP-Kurs Gentechnologie ist eine CD entstanden:

Gesundheit kontra Menschenwürde?!

Fakten und Meinungen zur genetischen Diagnostik, Informationen für Schulen und interessierte Laien.

Falls Interesse besteht, kann die CD über uns bezogen werden: misp@mathematik.uni-kl.de.