Pressemeldung
Begrüßung der Erstsemester im Fritz-Walter-Stadion
Von: Sandra Zehnle

Das Podium: Team-Manager Marco Haber, Moderator Günter Fingerle, TU-Präsident Helmut Schmidt, FH-Präsident Konrad Wolf und Oberbürgermeister Klaus Weichel (v.l.n.r.).
Rund 700 Studierende bei gemeinsamer Veranstaltung von TU, FH, Stadt und 1. FCK
Gute Stimmung herrschte gestern unter den rund 700 Studierenden, die der Einladung zur gemeinsamen Erstsemesterbegrüßung von Technischer Universität und Fachhochschule Kaiserslautern zusammen mit der Stadt und dem 1. FC Kaiserslautern ins Fritz-Walter-Stadions gefolgt waren.
Mehr als dreißig Ausstellerinnen und Aussteller hielten in der Walter-Elf-Lounge ein buntes und abwechslungsreiches Informationsspektrum für die Neuankömmlinge bereit. Begrüßt wurden die frisch gebackenen Studierenden von den Präsidenten der beiden Hochschulen, Helmut Schmidt und Konrad Wolf, Oberbürgermeister Klaus Weichel und dem Team-Manager des 1. FCK, Marco Haber. Günter Fingerle, Schauspieler des Pfalztheaters, moderierte die kurzweilige Veranstaltung.
"Ich würde mich freuen, wenn Kaiserslautern noch mehr zu Studentenstadt wird als sie es jetzt schon ist", äußerte Fingerle zu Beginn der Veranstaltung. Es sei schon etwas Besonderes und ein Alleinstellungsmerkmal, dass hier in Kaiserslautern die Stadtspitze und Hochschulleitung gemeinsam die Erstsemester willkommen heißen, meinte TU-Präsident Helmut Schmidt. Er dankte Oberbürgermeister Klaus Weichel, der hierfür Initiator gewesen sei. "Kaiserslautern ist eine Universitätsstadt mittlerer Größe und kurzer Wege mit hervorragenden Studienmöglichkeiten", lobte der TU-Präsident die Vorzüge der Westpfalzmetropole. Als relativ einfach bezeichnete er es, hier aus der Anonymität zu kommen. Der neu konzipierte Uniball, der im Sommer ein voller Erfolg gewesen sei sowie die Wanderung und der Lauf zur Villa Denis, der Begegnungsstätte der Uni in Diemerstein, tragen zur Begegnung von Studierenden, Mitarbeitern und Bürgern bei. Die anwesenden Erstsemester forderte Schmidt auf, an den Wochenenden nicht heimzufahren, sondern diese hier zu verbringen. "Kaiserslautern hat mehr zu bieten als Ihre Heimatstadt", zeigte er sich sicher.
Oberbürgermeister Klaus Weichel blickte bei der Begrüßung der Studierenden kurz auf seine eigene Studentenzeit in Kaiserslautern zurück. Damals hätte es solche Veranstaltung nicht gegeben, seine erste Berührung mit dem Biologie-Studium sei ein sehr harter Einführungskurs in die Mathematik gewesen. "Kaiserslautern hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, die mit der Gründung der Technischen Universität begann", meinte das Stadtoberhaupt. Er verwies auf das fast familiäre Klima zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, das durch die kurzen Wege und engen Kontakte gekennzeichnet sei und den Standort Kaiserslautern ausmache. Hinzu käme eine sehr gute Kulturszene, die sich mit dem Drei-Sparten-Haus Pfalztheater, dem Kulturzentrum Kammgarn und den sportlichen Einrichtungen sehen lassen könnte. Von Moderator Fingerle angesprochen, was er davon besonders empfehlen würde, ging der Oberbürgermeister humorvoll auf die politischen Kabaretteinlagen der Untiere um Wolfgang Marschall ein. "Dort bin ich regelmäßig Gegenstand der Aufführung und werde durch den Kakao gezogen".
Als sehr praxis- und anwendungsorientiert stellte FH-Präsident Konrad Wolf das Studium an der Fachhochschule Kaiserslautern vor. Durch kooperative Studiengänge mit Unternehmen könnten die Studierenden in den Semesterferien sowohl Geld verdienen als auch ihre Studieninhalte vertiefen. "Das Studium an der FH ist vielfältig und lebensnah und durch viele enge Kontakte gekennzeichnet", brachte es der FH-Präsident auf den Punkt.
Team-Manager Marco Haber, der die Studierenden abschließend begrüßte, stellte den 1. FC Kaiserslautern als Traditionsverein vor, in welchem mit großer Leidenschaft Fußball gelebt werde. Mit der Technischen Universität verbinde der 1. FCK in vielen Bereichen eine sehr gute Zusammenarbeit. Die frisch gebackenen Studierenden informierte Haber, dass der Verein regelmäßig Aushilfsjobs und Praktikumsplätze aus dem IT-Bereich bis hin zur Betriebswirtschaft anbiete. "Allein an einem Spieltag haben wir drei- bis vierhundert Aushilfskräfte im Einsatz", forderte der Team-Manager die Erstsemester auf, sich beim 1. FCK um einen Stundenjob zu bewerben.
Als Willkommensgruß erhielten die Neuankömmlinge eine Freikarte für das Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Jahn Regensburg sowie einen Rabattgutschein für den Fanshop.






