Pressemeldung
"Ciência sem Fronteiras - Wissenschaft ohne Grenzen": Bundesweit erster Stipendiat des brasilianischen Programms an der TU
Von: Dipl.-Geogr. Tanja Kaiser

Professor Dr. Stefan Kubik begrüßt den bundesweit ersten Stipendiaten, des "Ciencia sem fronteiras"-Programmes, Alex Bruno de Carvalho, an der TU.
Mit dem Programm "Ciência sem Fronteiras - Wissenschaft ohne Grenzen" möchte die brasilianische Regierung die Internationalisierung der brasilianischen Wissenschaft u.a. durch internationalen Austausch und Mobilität fördern. Bis Ende 2014 sollen etwa 10.000 Stipendien für einen Studien- oder Forschungsaufenthalt zwischen 6 und 42 Monate an deutschen Universitäten und Hochschulen vergeben werden.
Die Stipendieninitiative stößt auf beiden Seiten auf starkes Interesse – der erste Gaststudent ist bereits Anfang Februar im Fachbereich Chemie angekommen. Nach einem reibungslosen Bewerbungsverfahren konnte Professor Dr. Stefan Kubik (Lehrgebiet Organische Chemie) Alex de Carvalho von der Universidade Federal de Viçosa als bundesweit ersten Kandidaten des Stipendienprogrammes "Ciência sem Fronteiras" für ein Jahr in das Bachelor-Programm des Fachbereiches aufnehmen. Der Chemiestudent erfuhr im Oktober 2011 von der Stipendieninitiative seines Landes und wurde aufgrund seiner Studienleistungen und seinem Interesse an Forschung in das Programm aufgenommen. Ende Dezember informierte der DAAD Alex de Carvalho, welche deutsche Universitäten bereits Studienofferten für dieses Programm eingereicht hatten, seine Wahl fiel auf das Angebot des Fachbereichs Chemie der TU Kaiserslautern.
"Dann ging alles sehr schnell", erinnert sich Alex de Carvalho, "nachdem ich alle Dokumente eingereicht hatte, ging ich davon aus, dass ich einige Monate auf Antwort warten würde. Doch bereits in der ersten Januarwoche kontaktierte mich Professor Kubik. Drei Tage später erhielt ich meine Zulassung!"
Dem Aufruf des DAAD – der in Zusammenarbeit mit den brasilianischen Partnerorganisationen CAPES und CNPq die Umsetzung des Programmes koordiniert – sind seit November die Fachbereiche Chemie, Raum- und Umweltplanung, Informatik, Biologie sowie Elektro- und Informationstechnik gefolgt. Der Einstieg in das Programm ist noch möglich.
Fachbereiche, Institute und Lehrstühle erhalten zum Teil auch Forschungspauschalen (5.000 Euro) sowie finanzielle Unterstützung für die Etablierung von entsprechenden logistischen Betreuungsmaßnahmen (720 Euro) und Sprachkursen (1.500 Euro).
Die Koordination des Programmes an der TU übernimmt die International School for Graduate Studies (ISGS). Sie wird interessierte Fachbereiche, Arbeitsgruppen und Lehrstühle gerne hinsichtlich der Entwicklung und Durchführung der logistischen und fachübergreifenden Betreuungsmodalitäten sowie der Orientierungs- und Sprachkurse beraten und unterstützen.
Erfahren Sie mehr zu den Einzelheiten zur Umsetzung des Programmes www.csf-alemanha.de/en/index.html






