Pressemeldung
Die Universität der Großregion (UGR) lädt zum Info-Tag am 29.10.2009 nach Lüttich ein
Von: Tina Schöpfer
Rektor Rolf Tarrach (Universität Luxemburg) wird neuer Vorsitzender des UGR-Rates
Die Universität Lüttich lädt am Donnerstag, 29. Oktober 2009, zu einem Informationstag rund um die "Universität der Großregion" ein. Die Veranstaltung findet von 12.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Château de Colonster statt.
Parallel zum Info-Tag tagt der UGR-Rat, das Führungsgremium der "Universität der Großregion". Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Prof. Bernhard Rentier, Rektor der Universität Lüttich, die Präsidentschaft der "Universität der Großregion" an seinen Luxemburger Kollegen Prof. Dr. Rolf Tarrach weitergeben. Die Präsidentschaft wechselt alle sechs Monate.
Ziel des Info-Tages ist es, die Großregion als europäisch-dynamischen Raum für Forschung und Lehre sowie Innovation zu präsentieren. Vier Rednerinnen und Redner aus der Praxis werfen aus ihrer jeweiligen Perspektive einen Blick auf die Herausforderungen und Ziele der UGR:
1. Jean-Marc Joachim, nationaler Sachverständiger im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union
2. Toni Pelosato, Kabinettschef des Vizepräsidenten und Minister des Hochschulwesens Jean-Claude Marcourt
3. Marie-Françoise Chevallier Le-Guyader, Direktorin des «Institut des Hautes Etudes pour la Science et la Technologie» (IHEST)
4. Professor Dr. Dr. h.c. Rainer Hudemann, Universität des Saarlandes, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität des Saarlandes
Zu den Zielen der UGR erklärt Professor Bernard Rentier, Direktor der Universität Lüttich: "Die UGR ist das notwendige Mittel zur Konstruktion der ,Bildungsautobahn in der Großregion’. Sie verbindet das Saarland und Rheinland-Pfalz in Deutschland, Lothringen in Frankreich, das Großherzogtum Luxemburg, die Wallonie und die französisch- und deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch nach dem Projekt weiter besteht und Menschen zusammenbringt."
Hintergrund:
Das Projekt UGR möchte in den nächsten drei Jahren einen grenzüberschreitenden Hochschulverbund schaffen. Dieser Hochschulraum soll es den Studierenden ermöglichen, grenzüberschreitend zu studieren, Sprachen zu lernen, die unterschiedlichen Kulturen im Vierländereck kennen zu lernen und einen grenzüberschreitenden Hochschulabschluss zu erlangen. Beteiligt sind die Universität des Saarlandes, die Université de Liège, die Université du Luxembourg, die Université Paul Verlaine – Metz, die Nancy-Université sowie die Universität Trier und die Technische Universität Kaiserslautern als strategische Partner.
Seit dem offiziellen Start des Projektes UGR haben sich die Partneruniversitäten u.a. in grenzüberschreitenden Expertenkomitees zusammengeschlossen, die mit der Umsetzung von konkreten Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern betraut sind. Zurzeit läuft die Auswahl von verschiedenen grenzüberschreitenden Pilotprojekten, für die sich viele verschiedene Fachrichtungen der einzelnen Universitäten beworben haben. Sie sind ein wichtiger Schritt in Richtung grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
- Links:
- www.uni-gr.eu






