Pressemeldung
Hannover Messe: TU mit sechs interessanten Projekten vertreten
Von: Dipl.-Ing. Klaus Dosch
Vom innovativen Werkstoff zur intuitiven Benutzerführung
Mit sechs Projekten ist die TU Kaiserslautern vom 4. bis 8. April 2011 auf der Hannover Messe vertreten.
Terahertz-Messtechnik: Unsichtbares sichtbar machen
Der Terahertz-Bereich liegt zwischen Mikrowellen- und Infrarotstrahlung und vereinigt die Vorteile der beiden angrenzenden Spektralbereiche: Hohe Eindringtiefe und geringe Streuung bei gleichzeitig guter räumlicher Auflösung sind charakteristisch für Terahertz-Strahlung. Anders als beispielsweise UV- oder Röntgenstrahlung ist Terahertz-Strahlung für den Menschen unbedenklich. Durch technischen Fortschritt wurden erste Anwendungen in der Laboranalytik und zerstörungsfreien Qualitätsprüfung, der Prozessmesstechnik oder der Sicherheitstechnologie erprobt – mit vielversprechenden Ergebnissen.
Die Terahertz-Technik kann prinzipiell bei allen nichtmetallischen Werkstoffen eingesetzt werden. Bevorzugte Werkstoffe sind Keramik, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Um das Potenzial zu demonstrieren, wurde das Anwendungszentrum für Terahertz-Technik "TeraTec" gegründet. Ziel ist es, den Kunden ein möglichst breites Spektrum an Terahertz-Technologien anzubieten und mit den Kunden zusammen die optimale Konfiguration für deren Einsatzzweck zu entwickeln.
Ansprechpartner:
Dr. Joachim Jonuscheit
AG "Ultraschnelle Photonik und THz-Physik" / Fraunhofer IPM
TU Kaiserslautern
67663 Kaiserslautern
Telefon: +49 (0)631/205-5107
E-Mail: joachim.jonuscheit@ipm.fraunhofer.de
Internet: www.physik.uni-kl.de/beigang
Halle 2 C 48
RobotMakers: Innovative Transportlösungen für die innerbetriebliche Logistik
Der Transport von Gütern im Rahmen innerbetrieblicher Produktionsprozesse erfordert ein hohes Maß an Effizienz und Flexibilität. Herkömmliche fahrerlose Transport Systeme (FTS) leisten dies aufgrund der für ihren Einsatz notwendigen Modifikationen der Produktionsstätten nur bedingt. Das Forschungsfahrzeug Marvin der TU Kaiserslautern zeigt, wie eine durchgängige Integration von Sensorsystemen, Umwelterkennungs- und Navigationsstrategien das zuverlässige Fahren in a priori unbekannten Umgebungen ermöglicht. Daher kann dieser Roboter schnell und flexibel in bestehenden Anlagen eingesetzt werden, ohne diese modifizieren zu müssen. Eine physikalische Simulation von Roboter und Sensoren ermöglicht es, verschiedene Bewegungsabläufe schon während der Produktionsplanung realitätsnah zu evaluieren. Die Ausgründung RobotMakers der TU Kaiserslautern entwickelt darauf aufbauend generische Modulbaukästen für robotergestützte Transportlösungen. Die Ausgründung RobotMakers wird im Rahmen des Exist Programmes (www.exist.de) des Bundes gefördert.
Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Carsten Hillenbrand
Ausgründung RobotMakers
TU Kaiserslautern / AG Robotersysteme
Gottlieb-Daimler-Straße Geb. 48-369
67663 Kaiserslautern
Telefon: +49 (0)631/205-2656
E-Mail: hillenbrand@robotmakers.de
Internet: www.robotmakers.de
Halle 2 C 48
Der Carbonyte CN10
Das Kaiserslautern Racing Team e.V. wurde im Februar 2007 gegründet und ist das einzige Formula Student Team in Rheinland-Pfalz. Es setzt sich aus engagierten Studenten der TU und der FH Kaiserslautern, die in der Saison 2008 erstmals bei den Wettbewerben in Silverstone, Hockenheim und Fiorano teilgenommen haben, zusammen.
Das Team besteht aus ungefähr 35 Studentinnen und Studenten verschiedener Fachbereiche. Alle vereint die Begeisterung für Technik und Motorsport. Die Zusammenarbeit erfolgt interdisziplinär in den verschiedenen Abteilungen des Teams.
Die Teilnahme an den Wettbewerben der Formula Student ermöglicht uns, das an der Universität vermittelte theoretische Wissen auf ein konkretes Projekt anzuwenden, innovative und konstruktive Lösungen auszuarbeiten und so Praxiserfahrungen zu sammeln.
Dafür investieren wir neben unserem Studium einen Großteil unserer Freizeit in die Planung, Konzeption und Konstruktion unseres Rennboliden, den sie an unserem Messestand begutachten können.
Ansprechpartner:
Patrick Schatz
Kaiserslautern Racing Team e.V.
Fraunhofer Platz 1
67663 Kaiserslautern
Telefon: +49 (0)176/23972009
E-Mail: patrick.schatz@karat-racing.de
Internet: www.karat-racing.de
Halle 2 C 48
MONI: Multimodal Natural Interaction
Die AG USE, Juniorprof. Dr.-Ing. Kerstin Röse, stellt in Kooperation mit der Aventaurus Consulting GmbH und dem ISS von Prof. Dr. Kuhn, ein multimodales User Interface Engineering und Design für Industrial Embedded Systems vor.
Es wird ein Bediensystem auf Basis eines Android Gerätes gezeigt, das mit multimodalen Bedienkonzepten ausgestattet ist und für nahezu alle Arten von Nutzfahrzeugen geeignet ist. Die Bedienkonzepte gestatten eine Benutzung bzw. Individualisierung für verschiedene Branchen, wie zum Beispiel:
- Steuerung von Schwerlastkränen
- Landmaschinen
- Gabelstapler
- Sonstige Nutzfahrzeuge
Ansprechpartnerin:
Juniorprof. Dr.-Ing. Kerstin Röse
TU Kaiserslautern
AG USE Nutzergerechte Produktentwicklung, FB MV
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
Telefon: +49 (0)631/3160 5793
E-Mail: roese@mv.uni-kl.de
Internet: www.uni-kl.de/use
Halle 2 C 48
Serviceorientierte Architekturen in Produktionssystemen
Der DFKI-Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme IFS unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Detlef Zühlke stellt auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie vom 4. bis 8. April ein Konzept zur Übertragung des SOA-Paradigmas von der IKT auf die Fabrikautomation vor. Demonstriert wird dieses Konzept anhand einer modularen Produktionseinheit auf einem eigenen DFKI-Stand (Halle 8, Stand A16).
Die industrietauglichen Feldgeräte des Moduls stellen dabei ihre Funktionalität als abstrakte, semantisch beschriebene Webservices im Netzwerk zur Verfügung, die zu einem Gesamtprozess orchestriert werden. Zum Aufrufen der verschiedenen Webservices der Feldgeräte, zu deren Parametrierung und Wartung werden universelle, mobile Bediengeräte genutzt.
Durch den Einsatz von SOA-Technologien in der Produktionsdomäne können neue Geräte ohne großen Aufwand an das bestehende Netzwerk angeschlossen werden, wodurch sich Anlagen sehr flexibel erweitern oder modifizieren lassen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Detlef Zühlke
Innovative Fabriksysteme
DFKI GmbH
67663 Kaiserslautern
Telefon: +49 (0)631/205-3570
E-Mail: detlef.zuehlke@dfki.de
Internet: www.dfki.de/ifs
Halle 8 A 16
Forschung am Lehrstuhl für Werkstoffkunde
Die Forschungsbereiche des Lehrstuhls für Werkstoffkunde befassen sich schwerpunktmäßig mit dem zyklischen Verformungsverhalten metallischer Werkstoffe und dem Ultraschall- sowie Rührreibschweißen artgleicher und artfremder Werkstoffe. Ziel der Ermüdungsuntersuchungen ist die Klärung der Zusammenhänge zwischen mikroskopischem und submikroskopischem Aufbau der Werkstoffe und den daraus resultierenden makroskopischen Eigenschaften bei Raumtemperatur sowie Hoch- und Tieftemperaturen. Dabei kommen hochauflösende mechanische Spannung-Dehnung-Hysteresis-, Temperatur-, Widerstands- und magnetische Messverfahren zur Anwendung. Ultraschall- und Rührreib-schweißen ermöglichen ein hochfestes stoffschlüssiges Verbinden unterschiedlichster Werkstoffe im festen Zustand. Neben Leichtmetallen stehen Fügungen von GFK- und CFK-Verbundwerkstoffen mit Metallen im Vordergrund der Forschungstätigkeiten. Dabei werden insbesondere die Bindungsmechanismen und die sich einstellenden chemischen, physikalischen und technologischen Eigenschaften der Verbunde betrachtet.
Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Eifler
Lehrstuhl für Werkstoffkunde
TU Kaiserslautern
67653 Kaiserslautern
Telefon: +49 (0)631/205-2413
E-Mail: eifler@mv.uni-kl.de
Internet: www.uni-kl.de/WKK
Halle 6 A 36/1
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Klaus Dosch
Kontaktstelle für Information und Technologie,
Tel.: 0631/205-3001
Fax: 0631/205-2198
Email: messe@kit.uni-kl.de






