Pressemeldung
Preis „Schule trifft Wissenschaft“ 2011 geht an das Projekt „Mathematische Modellierungswoche“ an der TU Kaiserslautern
Das Felix-Klein-Zentrum für Mathematik an der TU Kaiserslautern und die Gesamtschulen und Gymnasien Rheinland Pfalz gewinnen mit ihrem Kooperationsprojekt „Mathematische Modellierungswoche“ den mit 50.000 Euro dotierten Hauptpreis „Schule trifft Wissenschaft“ der Robert Bosch Stiftung.
Im Umspannwerk Kreuzberg überreichte Bundesbildungsministerin Annette Schavan in Berlin die Auszeichnung an Vertreter des Projekts. „Ich bin beeindruckt von der Energie, die die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler an den Tag legen“, betonte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. „In der Schule werden die Grundlagen für unsere Zukunft geschaffen. Deshalb freue ich mich, dass Lehrer und Wissenschaftler gemeinsam innovative Ansätze schaffen, um Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Diese Projekte verdienen größere Aufmerksamkeit, damit sich andere an ihnen ein Beispiel nehmen können.“
Der Preis „Schule trifft Wissenschaft“, den die Robert Bosch Stiftung in diesem Jahr zum dritten Mal vergibt, ist mit insgesamt 90.000 Euro der höchstdotierte Preis für Kooperationsprojekte von Schulen und Forschungseinrichtungen. Durch die Ehrung herausragender Teams aus Lehrern, Schülern und Wissenschaftlern will die Stiftung gute Praxis für Kooperationsprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik aufzeigen und Anreize setzen, selbst Kooperationen aufzubauen. Im Vordergrund stehen dabei die eigenständige Arbeit der Schüler und die Teilnahme an authentischen Forschungstätigkeiten. Aus den insgesamt 60 Bewerbungen aus allen 16 Bundesländern wählte eine Jury unter Vorsitz von Nobelpreisträger Erwin Neher Ende Mai sieben Projekte aus. Alle sieben Nominierten zeigen auf beeindruckende Weise, wie Schüler innovativ und erfolgreich an Naturwissenschaft und Technik herangeführt werden können. „Die Auswahl ist der Jury nicht leicht gefallen, da viele exzellente Bewerbungen vorlagen. Lehrer und Wissenschaftler haben gemeinsam tolle Ansätze entwickelt und die Schüler mit originellen Fragestellungen und ergebnisoffenen Herangehensweisen motiviert. Das kann für die spätere Studien- und Berufswahl ausschlaggebend sein“, betonte der Nobelpreisträger.







