Pressemeldung

VRN-Job Ticket für TU-Beschäftigte


Von: Eric Benneward, Dipl.-Volkswirt Thomas Jung


26.10.2009
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Eric Benneward, Boris Flesch, Thomas Schwezer, TU-Präsident Helmut Schmidt und Kanzler Stefan Lorenz (v.l.n.r.) bei der Vertragsunterzeichnung.

Ohne Stau, Stress und lange Parkplatzsuche zur Arbeit: das bietet das Job-Ticket, eine äußerst attraktive und preisgünstige Gelegenheit für Berufstätige den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), Busse und Bahnen, im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) für die täglichen Fahrten zur Arbeit und zurück zu nutzen.

 

Nachdem die seit 1994 mit den Technischen Werken Kaiserslautern, TWK Verkehrs AG, bestehende Job-Ticket–Vereinbarung zum Oktober 2009 beendet werden musste, kann die TU Kaiserslautern nunmehr fast nahtlos zum 01. November 2009 ihren Beschäftigten das VRN-Job-Ticket anbieten.

 

Federführend durch den Personalrat wurde in Verhandlungen mit der Hochschulleitung und dem VRN ein Vertrag ausgearbeitet, der heute offiziell von TU-Präsident Helmut Schmidt und Thomas Schweizer (VRN) unterzeichnet wurde. So haben die Beschäftigten der TU Kaiserslautern die Möglichkeit, für zur Zeit nur 30 Euro monatlich ein persönliches Job-Ticket zu erwerben, das die Nutzung aller in den VRN-Verbundtarif integrierten Busse und Bahnen im gesamten Verbundraum erlaubt. Hinzu kommt, dass der Inhaber dieser Netzkarte ohne Aufpreis montags bis freitags ab 19.00 Uhr, sowie an Samstagen, Sonn- und gesetzlichen Feiertagen noch zusätzlich bis zu vier Personen ohne Altersbeschränkung mitnehmen kann.

 

Für dieses Angebot ist durch die TU Kaiserslautern ein monatlicher Grundbeitrag – sog. Solidarbeitrag – zu entrichten. Die Hochschulleitung hatte bereits zu Beginn der vom Personalrat initiierten Verhandlungen mit dem VRN klar gestellt, dass sie eine Förderung des ÖPNV zu Gunsten der Beschäftigten der TU Kaiserslautern auch weiterhin mittragen werde, um diese seit vielen Jahren gepflegte Form der Entlastung von Umwelt, Parkraum und Geldbeutel auch in Zukunft zu gewährleisten.

 

TU-Präsident Helmut Schmidt und Kanzler Stefan Lorenz zeigten sich erfreut, dass die TU als einer der Top-Arbeitgeber in der Region dieses vorteilhafte Angebot für die Beschäftigten anbietet. "Die Mitarbeiter der TU Kaiserslautern haben die identischen VRN-Nutzungsmöglichkeiten wie unsere Studierenden mit dem Studi-Ticket, das heißt sie können bis Heidelberg, Mannheim oder sogar bis Würzburg mit dem ÖPNV fahren", so TU-Präsident Schmidt.

 

Für den VRN ist das Job-Ticket ein wichtiges Marketinginstrument, das auch oft gekauft wird, um in der Freizeit mit der Familie und mit Freunden kostengünstig zu fahren. Derzeit gibt es 160 Anfragen zum Job-Ticket, so Thomas Schweizer vom VRN. Für Boris Flesch, TWK, war es wichtig, die TU als Referenzkunden für das umweltfreundliche Job-Ticket zu gewinnen. "Rund jeweils die Hälfte der Anfragen kommen von den wissenschaftlichen und den nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitern", erläuterte Eric Benneward, Vorsitzender des Personalrats der TU.