Pressemeldung

Wissenschaftsstandort Kaiserslautern erstmalig auf der IAA Nutzfahrzeuge vertreten


Von: Dipl.-Ing. Klaus Dosch


02.09.2010
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Mit sechs Beispielen ist der Wissenschaftsstandort Kaiserslautern vom 23. bis 30. September 2010 in Hannover auf der IAA Nutzfahrzeuge vertreten. Am Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland Pfalz werden sowohl Dienstleistungen als auch innovative Exponate vorgestellt.

 

Sie finden uns auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland Pfalz in der Halle 13 am Stand B43. Während der IAA Nutzfahrzeuge stehen Mitarbeiter der Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT) der TU Kaiserslautern für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung. Unsere Telefonnummer auf dem Stand lautet: 0511/89-597004.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Klaus Dosch

Kontaktstelle für Information und Technologie

Tel.: 0631/205-3001

Fax: 0631/205-2198

E-Mail: iaa@kit.uni-kl.de

 

 

Dienstleistungen des ZNT

 

Das Zentrum für Nutzfahrzeugtechnologie (ZNT) ist eine interdisziplinäre fachlich-inhaltliche Plattform für nutzfahrzeugspezifische Forschung, Technologie und Dienstleistung an der TU Kaiserslautern. Hauptziel des ZNT ist die Stärkung der Kernkompetenz im Bereich der Nutzfahrzeugtechnologie am Standort Kaiserslautern. Durch die Sicherstellung eines einheitlichen und abgestimmten Kommunikationsprozesses nutzfahrzeug-spezifischer Fachthemen zwischen Arbeitsgruppen der TU Kaiserslautern sowie angeschlossenen Technologietransferstellen und Instituten.

Unternehmen profitieren vom ZNT als zentralem Ansprechpartner zu nutzfahrzeugspezifischen Forschungs- und Entwicklungsfragen. Anfragen zu Auftragsforschungs- oder Kooperationsprojekten mit interdisziplinären Inhalten können direkt an das ZNT herangetragen werden. Das ZNT arbeitet dabei mit dem bestehenden Commercial Vehicle Cluster und der Graduiertenschule Commercial Vehicle Technology zusammen.

 

Ansprechpartner:

Nico Wolf

Lehrstuhl für Fertigungstechnik und

Betriebsorganisation - FBK

Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik

TU Kaiserslautern

Postfach 3049

67653 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/205-4066

E-Mail: wolf@cpk.uni-kl.de

Internet: www.uni-kl.de/znt

 

Messestandort: Halle 13 B 43

 

 

Autonomes Offroad-Fahrzeug RAVON

 

Robotersysteme, die eigenständig in natürlichem Gelände agieren können, besitzen ein hohes Marktpotenzial. Anwendungsbeispiele sind die Agrar- und Forstwirtschaft, Baumaschinen, Transportfahrzeuge sowie Erkundungssysteme für den Katastropheneinsatz. Die bisherigen Ansätze zur Realisierung solcher Systeme basieren im Wesentlichen auf manuellen oder teilautonomen Steuerungen. Dies bedingt den Einsatz eines Maschinenführers, was kostenintensiv und oft risikobehaftet ist. Im Rahmen ihrer Grundlagenforschung im Bereich autonomer Offroad-Fahrzeuge entwickelt die Arbeitsgruppe Robotersysteme der Technischen Universität Kaiserslautern ein vollständig autonomes Fahrzeug. Dieses soll selbstständig agieren und nur in kritischen Situationen durch einen Menschen unterstützt werden. Dabei wird ein Ansatz verfolgt, der eine flexible Hardwarearchitektur mit einem komponentenbasierten, verteilten Softwareframework kombiniert. Am Beispiel des Robotersystems RAVON konnte dieser Ansatz bereits bei der selbstständigen Navigation in komplexen Waldszenarien erfolgreich getestet werden.

 

Ansprechpartner:

Christopher Armbrust

Arbeitsgruppe Robotersysteme

Fachbereich Informatik

TU Kaiserslautern

Postfach 3049

67653 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631 / 205-2627

E-Mail: armbrust@informatik.uni-kl.de

Internet: www.uni-kl.de/ravon

 

Messestandort: Halle 13 B 43

 

 

Effizienzsteigerung in der Produktentwicklung

 

Die Parsolve GmbH, ein Spin-Off der TU Kaiserslautern, ist als Spezialist für Simulationsrechnungen in der Produktentwicklung tätig. Mithilfe einer neu entwickelten Software kann der Anwender das Verhalten von Bauteilen unter mechanischer und/oder thermischer Belastung realitätsnah am Computer simulieren, so dass sich im Vergleich zu herkömmlichen Arbeitsweisen Zeit, Geld und Gewicht bei Bauteilneuentwicklungen einsparen lassen. Die Optimierungstools der Parsolve GmbH ermöglichen dem Nutzer, Eingabewerte für Bauteilsimulationen zu generieren, die eine signifikante Qualitätsverbesserung der Berechnungsergebnisse mit sich bringen. So können Bauteile form- und gewichtsoptimiert werden und leisten einen wichtigen Beitrag zum Leichtbau und damit zum Umweltschutz. Die Kunden der Parsolve GmbH finden sich im Bereich der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrtechnik, der Zulieferindustrie sowie des Bauwesens.

 

Ansprechpartner:

Dr. Marc Bosseler

Parsolve GmbH

Hermannstadtstr. 23

40591 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 / 59870-325

E-Mail: bosseler@parsolve.de

Internet: www.parsolve.de

 

Messestandort: Halle 13 B 43

 

 

KaRaT Kaiserslautern Racing Team e.V. - Der Rennwagen aus Kaiserslautern

 

Der CarboNyte 10 wurde am 14. Juli zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Wie auch in den beiden vergangenen Jahren wurde das Rennfahrzeug von engagierten Studierenden komplett in Eigenregie konstruiert und gebaut. Im Vergleich zum Vorjahr wurden zahlreiche Verbesserungen vorgenommen. Neben diversen Gewichtsoptimierungen profitierte das Fahrwerk von umfangreichen Simulationen in einem Simulink-Modell und ist darüber hinaus voll auf die Rennstrecke einstellbar. Zusammen mit der strömungsoptimierten Airbox des Motor-Teams, dem verbesserten Antriebsstrang vom Antrieb-Team und der wartungsarmen FeLiPo-Akkus des Elektronik-Teams, entstand ein komplett überarbeitetes Fahrzeug. Es wurde ein Stahl-Spaceframe benutzt, der elegant von einer CFK-Außenhaut umschlossen wird.

Doch trotz all dieser technischen Raffinessen steht ein Punkt klar im Vordergrund: Die Studierenden lernen, das an der Hochschule vermittelte Wissen in die Tat umzusetzen und dabei im Team die gesteckten Ziele zu erreichen.

 

Ansprechpartner:

Oliver Rimmel

KaRaT Kaiserslautern Racing Team

TU Kaiserslautern

67663 Kaiserslautern

Telefon: ++49 (0)631/6800-3048

E-Mail: leitung@karat-racing.de

Internet: www.karat-racing.de

 

Messestandort: Halle 13 B 43

 

 

LKW-Demonstrator zur On-Board-Simulation des dynamischen Fahrzeugverhaltens

 

Die Entwicklungen im Umfeld der Echtzeitsimulation am ITWM verfolgen im Wesentlichen zwei Ziele: Die On-Board-Berechnung beanspruchungs-relevanter, aber schwer erfassbarer Größen, aus einfach verfügbaren Messdaten die echtzeitfähige Umgebungssimulation (z.B. Bagger & Erdreich) zur Einbindung des Menschen als Teil des Systems.

Mit einem breiten Wissen über tatsächlich aufgetretene Beanspruchungen im Feld, können die Bemessungsgrundlagen (Prüfszenarien für Teststrecke, Prüfstände und Simulationen) besser an die Realität angepasst werden. Zu diesem Zweck werden spezielle Echtzeitmodelle entwickelt. Als Testumgebung steht (neben den Fahrzeugen der beteiligten OEMs) am ITWM eine Entwicklungsplattform in Form eines realitätsnah ausgestatteten Modell-LKW (Maßstab 1:10, drahtloser CAN-Bus, Weg- und Beschleunigungssensoren etc.) zur Verfügung.

 

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Gerd Bitsch

Fraunhofer-Institut für Techno-

und Wirtschaftsmathematik ITWM

Abteilung Mathematische Methoden in Dynamik und Festigkeit MDF

67663 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/31600-4478

E-Mail: gerd.bitsch@itwm.fraunhofer.de

Internet: www.itwm.fhg.de/de/mdf/indexmdf

 

Messestandort: Halle 13 B 43

 

 

Condition-Monitoring von Wellen und Lagern effizient entwickeln und programmieren

 

Domänenspezifische Programmiersprachen bilden den Lösungsraum in der Problemwelt ab, d.h. sie kommen ohne eine Übertragung der Lösungsidee in klassische Modellierungssprachen oder Programmiersprachen aus. Somit kann ein Ingenieur beispielsweise Sensoren und Aktoren einfach mit der Steuerung verbinden und Ereignisketten in der Nomenklatur der Anwendung formulieren -den Rest erledigt ein Generator, kostengünstig und mit vorhersagbarer Qualität.

Wie man eine solche domänenspezifische Sprache einfach entwickelt, welche Werkzeuge man hierzu benötigt und für welche Anwendungen sich die Technologie am besten eignet, zeigt das Fraunhofer IESE auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge am Beispiel einer Unwucht-Detektion.

Die im Kontext des Fraunhofer-Innovationsclusters für digitale Nutzfahrzeugtechnologie entwickelten Methoden wurden bereits mehrfach zur Produktentwicklung verwendet und können werkzeuggestützt ab sofort in der Produktentwicklung eingesetzt werden.

 

Ansprechpartner:

Ralf Kalmar

Fraunhofer-Institut für Experimentelles

Software Engineering IESE

67663 Kaiserslautern

Telefon: +49(0)631/6800-1603

E-Mail: ralf.kalmar@iese.fraunhofer.de

Internet: www.iese.fraunhofer.de

 

Messestandort: Halle 13 B 43