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Kaiserslauterer Absolventin mit Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule in Paris geehrt

Stella Diederichs Foto: Stella Diederichs

Stella Diederichs, Absolventin der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), hat den Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) erhalten. Die Preisverleihung fand am 25. Januar in der Deutschen Botschaft in Paris statt. Damit ehrt die Hochschule hervorragende deutsch-französische Studienabschlüsse. Diederichs hat den deutsch-französischen Studiengang „Material- und Produktionswissenschaften“ absolviert, den die TUK gemeinsam mit dem Institut National des Sciences Appliquées im französischen Rouen anbietet.

Diederichs hat ihre Masterarbeit in der Arbeitsgruppe für Werkstoffprüfung bei Professor Dr. Eberhard Kerscher im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik geschrieben. Das Thema lautete „Charakterisierung der kristallografischen Orientierung von α-Titan mittels polarisierter Lichtmikroskopie“.

Diederichs hat hierbei untersucht, mit welcher Methode es möglich ist, die Struktur des Werkstoffs Reintitan genauestens zu analysieren. Dabei spielen sogenannte Korngrößen und die Kornorientierung auf mikrostruktureller Ebene eine Rolle. Wichtig ist dies zum Beispiel, um zu überprüfen, wie schnell es bei Bauteilen aus diesem Werkstoff zu Materialermüdung kommen kann. Die Arbeit war in den Sonderforschungsbereich SFB 926 „Bauteiloberflächen – Morphologie auf der Mikroskala“, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, eingebunden. Im SFB arbeiten Forscher aus Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Physik und Oberflächenphysik interdisziplinär zusammen.

Der Exzellenzpreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wurde von der Fédération Nationale des Travaux Publics (auf Deutsch: Dachverband für öffentliche Bauvorhaben) gestiftet. Insgesamt wurden bei der Verleihung zehn Exzellenzpreise, drei Dissertationspreise und ein Ehrenpreis der Jury vergeben.

Die DFH ist eine binationale Einrichtung, deren Aufgabe hauptsächlich darin besteht, deutsch-französische Studiengänge zu initiieren und zu fördern. Die Programme werden von einem Netzwerk aus über 180 Universitäten, Fachhochschulen und Grandes Écoles in mehr als 100 deutschen und französischen Städten angeboten.

Neben dem oben genannten Studiengang bietet die TUK noch weitere deutsch-französische Studiengänge an: Gemeinsam mit der École Nationale d'Ingénieurs in Metz beziehungsweise dem Institut National des Sciences Appliquées in Rouen gibt es die drei Diplom- und Masterstudiengänge Maschinenbau, Energietechnik/Kraftmaschinentechnik, Produktions- und Werkstofftechnik sowie Bio- und Chemieingenieurwissenschaften. Auch ein Diplom- und Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen mit den beiden Vertiefungsrichtungen Maschinenbau und Umwelt- und Verfahrenstechnik stehen zur Auswahl. Hierbei kooperiert die TUK eng mit der L'école nationale supérieure en génie des systèmes et de l'innovation in Nancy.

Fragen beantworten:
Professor Dr.-Ing. Eberhard Kerscher
Arbeitsgruppe Werkstoffprüfung
E-Mail: kerscher(at)mv.uni-kl.de
Tel.: 0631 205-2136

Laurence Gendron-Ulber
Verein zur allgemeinen Förderung von Völkerverständigung, Kultur und Bildung an der TU Kaiserslautern e.V.
E-Mail: gendron(at)rhrk.uni-kl.de
Tel.: 0631 205-2791

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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