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Über 500 Wissenschaftler tagen auf dem Campus der TU Kaiserslautern

Vom 25. bis 27. Mai kommen an der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern über 500 nationale und internationale Experten zur 116. Bunsentagung, der Fachtagung der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie, zusammen, um sich über neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie auszutauschen. Schwerpunkt der Konferenz bildet die Rolle der Physikochemie und ihrer Techniken in den Lebenswissenschaften, zu denen etwa Biologie, Lebensmittelchemie, Toxikologie und Medizin zählen. Auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs wird es ein Programm geben. Zudem wird die Tagung von einer großen Firmenausstellung begleitet.

In den vergangenen Jahren haben Fortschritte auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie Methoden und Techniken hervorgebracht, welche bei der Gewinnung von Medikamenten zum Einsatz kommen und deren Entwicklung voranbringen. Dazu zählen unter anderem verschiedene Spektroskopie-Verfahren, bei denen Forscher zum Beispiel Rückschlusse auf die Zusammensetzung  und Struktur von Molekülen und somit deren Funktionalität mit Hilfe von Wechselwirkung mit  Lichtstrahlung erhalten.

Auf der Tagung an der TU Kaiserslautern stehen solche physikochemischen Verfahren und ihre Bedeutung für die Lebenswissenschaften in diesem Jahr im Fokus. Die Wissenschaftler werden sich über aktuelle Erkenntnisse und Neuerungen austauschen.

Darüber hinaus geht es in zahlreichen Vorträgen und 250 Posterpräsentationen um weitere Themenbereiche aus der Physikalischen Chemie. Dazu zählen „Oberflächen und Grenzflächen“, „Feststoffe und Nanostrukturen“, „Chemische Dynamiken und Kinetik“, „Molekulare Strukturen“, „Elektrochemie und Energie“, „Experimentelle Techniken“ und „Theoretische Techniken“, es geht aber auch um industrielle Anwendungen.

In einem eigenen Symposium haben zudem Nachwuchswissenschaftler die Gelegenheit, sich über unterschiedliche Karrierewege zu informieren. Bei einer großen Firmenausstellung werden sich zudem Unternehmen, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, zwei Verlage und eine Karriereberatung präsentieren.

Organisiert wird die Tagung von der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie und dem lokalen Organisationskomitee um Professor Dr. Markus Gerhards. Es ist bislang die größte Tagung an der TU Kaiserslautern, die ausschließlich auf dem Kaiserslauterer Campus stattfindet.

Auch an der TU Kaiserslautern wird auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie geforscht. Die Wissenschaftler nutzen unter anderen Laserspektroskopie-Techniken, um Strukturen von Molekülen genau zu ergründen. Dazu arbeiten sie auch eng mit Biologen, Materialwissenschaftlern und Physikern im Landesforschungszentrum Optik und Materialwissenschaft, OPTIMAS, zusammen, um Wechselwirkungen von Licht, Spin-Phänomenen und Materie zu erforschen.

Im Sonderforschungsbereich 3MET (SFB/TRR 88 „Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen“) arbeiten Kaiserslauterer Chemiker und Physiker ebenfalls auf diesem Gebiet. Sie beschäftigen sich mit molekularen Systemen, die zwei bis vier Metallzentren besitzen. Ziel hierbei ist es unter anderem, auf molekularer Ebene neue Eigenschaften und Funktionen zu entwickeln, um zum Beispiel effizientere Katalysatoren für chemische Reaktionen oder effizientere Materialien für Magnetspeicher zu erhalten.

Die Bunsentagung findet jedes Jahr an wechselnden Orten statt. Es ist der größte Kongress der Physikalischen Chemie im deutschsprachigen Raum. Aber auch internationale Forscher sind hier regelmäßig zu Gast.

Mehr unter: www.bunsen.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/bunsentagung-2017/

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Markus Gerhards
Tel.: 0631 205-2537
E-Mail: gerhards[at]chemie.uni-kl.de

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

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