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"Vom heißen Urknall zum absoluten Nullpunkt – Grenzgebiete der Physik"

Nobelpreisträger Prof. Dr. Wolfgang Ketterle zu Gast beim Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern

 

Heute spricht Prof. Ketterle, MIT, Boston, zum Thema "Vom heißen Urknall zum absoluten Nuillpunkt – Grenzgebiete der Physik". Der Vortrag findet um 15.30 Uhr im Audimax (Geb. 42, Hörsaal 115) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Prof. Ketterle ist gebürtig in Eppelheim bei Heidelberg. Nach dem Studium in Heidelberg und München übersiedelte er 1990 nach Amerika. 1993 schloss er sich dem Fachbereich Physik des für seine Spitzenforschung bekannten MIT (Massuchessetts Institute of Technology) in Boston, USA, an und hat heute den renommierten John D. MacArthur-Lehrstuhl für Physik inne.

 

Zu Prof. Ketterles herausragenden Leistungen gehörte es, dass ihm 1995 als einem der ersten, denen die Erzeugung eines sog. Bose-Einstein-Kondensats gelang. Hierunter versteht man einen neuen Aggregatzustand der Materie – neben den alltäglichen fest, flüssig, gasförmig. Dieser neue Zustand ist durch starke Quanteneffekte geprägt und ist erst seit ca. 12 Jahren der Forschung zugänglich.

 

1997 demonstrierte Prof. Ketterle erstmals einen Atomlaser. Er wurde 2001 gemeinsam mit Eric A. Cornell und Carl E. Wieman mit dem Physik-Nobelpreis "für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate" ausgezeichnet.

 

Der Vortrag ist allgemeinverständlich gehalten und richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Prof. Ketterle spricht im Rahmen eines Festkolloquiums, mit dem der Fachbereich Physik seine Absolventen würdigt, die ihr Diplom oder ihre Promotion am Fachbereich im Jahre 2006 abgeschlossen haben. Gleichzeitig wird der Nachwuchspreis an die Diplom-Physikerin Elke Neu verliehen.

 

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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