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Pressemeldung

TU Kaiserslautern zweimal erfolgreich im Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF


Von: Dipl.-Volkswirt Thomas Jung, Dr. Martin Thul


26.01.2010
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Unter den fünf Gewinnern des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist auch Europas größter Software-Cluster "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen". Der Cluster gilt als "Silicon Valley" Europas; neben dem Fachbereich Informatik der TU Kaiserslautern und den Fraunhofer Instituten IESE und ITWM sowie dem DFKI gehören die Universitäten und Zentren Darmstadt, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf dazu.

 

Die grundlegenden Vorarbeiten und wesentlichen Impulse für die Beiträge der TU Kaiserslautern im Spitzencluster gehen auf die beiden Forschungsinitiativen des Landes Rheinland-Pfalz "Center for Mathematical and Computational Modelling (CM)²" und den neuen Forschungsschwerpunkt "Ambient Systems (Amsys)" zurück. Im Forschungszentrum (CM)² sind die Informatik-Professoren Andreas Dengel, Stefan Deßloch und Arnd Poetzsch-Heffter vertreten; im Forschungsschwerpunkt Amsys wirken unter anderem Karsten Berns, Reinhard Gotzhein, Dieter Rombach und Detlef Zühlke mit, die in unterschiedlichen Teilprojekten des Spitzenclusters beteiligt sind.

 

Die finanzielle Unterstützung für die TU im Rahmen der Forschungsinitiative ist in relativ kurzer Zeit belohnt worden und bestätigt diese Entscheidung im nachhinein. Ministerin Doris Ahnen zeigte sich sehr erfreut über diesen Erfolg für die TU Kaiserslautern. Der Erfolg in diesem Wettbewerb eröffnet dem Fachbereich Informatik Finanzierungsmöglichkeiten zur zukünftigen Ausrichtung mit drei weiteren Professuren. Die mittelständischen Software-Unternehmen in der Region profitieren hiervon in der Grundlagenarbeit und sind teilweise bei Forschungsarbeiten eingebunden.

 

In sechs Projekten sollen sowohl der Cluster selbst (Management, Vernetzung, internationale Präsenz, Aus- und Weiterbildung, Verwertung) als auch die technologische und methodische Erforschung und Entwicklung von Softwarelösungen für das digitale Unternehmen vorangetrieben werden. Allein diese Projekte haben einen Gesamtumfang von über 80 Millionen Euro.

 

Die renommierten Informatikfakultäten der TU Kaiserslautern, TU Darmstadt, des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität des Saarlandes bringen ihre Kompetenzen in Forschung, Entwicklung und Ausbildung in den Cluster ein.

 

 

Das Institut für Technologie und Arbeit – ebenfalls ein Gewinner im Spitzencluster-Wettbewerb

 

Das Institut für Technologie und Arbeit (ITA) an der TU Kaiserslautern ist beim Spitzencluster MicroTec Südwest ein zentraler Partner des Clustermanagements. Vor dem Hintergrund seiner umfassenden Erfahrungen im Managementbereich und in der nationalen Forschungspolitik hat es in der Vergangenheit eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Clusterstrategie und des Cluster-Managements gespielt. In der anstehenden Umsetzung wird es Unternehmen wie z.B. Bosch, Festo, Roche Diagnostics, Northrop Grumman LITEF und viele weitere internationale Spitzenunternehmen bei der erfolgreichen Umsetzung von Innovationen unterstützen.

 

Schwerpunkte des vom ITA geführten Konsortiums sind Technologie-Reifegradbewertungen und das Management von unternehmensübergreifenden Innovationsprozessen. Hier werden die zentralen Herausforderungen der Clusterarbeit aufgegriffen: die Zusammenarbeit unterschiedlichster Partner, die Entwicklung und Einführung von Standards für Innovationsprozesse, das Minimieren von Innovationsrisiken und vor allem die Beschleunigung der Marktreife von Produkten.

 

MicroTec Südwest ist ein Zusammenschluss von über 100 Akteuren, aus dem Bereich der Mikrosystemtechnik. Diese ist eine der zentralen Zukunftstechnologien des Standortes Deutschland. Ohne Mikrosystemtechnik würde es Navigationssysteme, Mobiltelefone, Computerfestplatten oder viele Geräte zur medizinischen Diagnostik nicht geben. Zukünftig werden vielfältige Lösungen entwickelt, die Maschinen, Geräte und Anlagen intelligenter und leistungsfähige machen und den Technologie- und Produktionsstandort Deutschland absichern. Die Zukunftschancen der Mikrosystemtechnik sind außerordentlich hoch. So hat PROGNOS in seiner 2009 für das Cluster erstellten strategischen Analyse dem Cluster das Potenzial für ein Umsatzwachstum von 33 Mrd. Euro und der Schaffung von bis zu 63.000 neuen Arbeitsplätzen bis 2020 bescheinigt.

 

Der Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF ist derzeit das attraktivste Förderprogramm der nationalen Forschungspolitik. Ziel ist die Verzahnung von Unternehmen, Forschungs- und Transfereinrichtungen, um so die weltweite Spitzenposition eines Clusters abzusichern.

 


Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Dipl.-Volkswirt Thomas Jung
Leiter PR und Marketing

Tel.: +49(0)631/205-2049
Fax: +49(0)631/205-3658
E-Mail: thjung[at]verw.uni-kl.de
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