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Die Auswirkungen der EU-Entsenderichtlinie

Vortrag von Christina Grewe


Donnerstag, 14. Dezember, 18.00 Uhr

Gebäude 42, Raum 110


Deutsche Unternehmen, die Mitarbeiter zu Arbeitseinsätzen in andere EU-Länder schicken, müssen heute umfangreiche administrative Auflagen einhalten. Denn mit der Umsetzung der Richtlinie (RL) 2014/67/EU haben bereits viele EU-Mitgliedstaaten die bei grenzüberschreitenden Einsätzen von Mitarbeiter_innen einzuhaltenden Vorgaben spürbar ausgeweitet. Ziel der verschärften Auflagen ist es, Sozialdumping zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der gesamten EU geschützt sind. Die Ausgestaltung der Auflagen variiert von EU-Land zu EU-Land, ebenso wie die arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften. V. a. bei kurzen Einsätzen, wie z. B. Kunden-oder Messebesuche, haben einige EU-Staaten die in der RL-enthaltende Anforderung hinsichtlich der Praxistauglichkeit und Verhältnismäßigkeit der einzuführenden Maßnahmen nicht erfüllt.

 

Christina Grewe ist Geschäftsführerin der EIC Trier GmbH. Die EIC Trier GmbH betreut das EEN-Projekt
der EU Kommission und berät Unternehmen zu Fragen des Wirtschafts- und Steuerrechts sowie zum Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen in der EU.

Fotos: Grewe, janeb13 (CC0)