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Bürgerschaftliches Engagement in Europa

Vortrag von Dr. Frank W.Heuberger


Donnerstag, 21. Dezember, 18.00 Uhr
Gebäude 42, Raum 110


Die Vision eines Europas der Bürgerinnen und Bürger droht angesichts von „Flüchtlingskrise“ und sich ausbreitenden nationalpopulistischen Strömungen immer mehr aus dem Blickfeld zu geraten. Sollen Werte wie Solidarität, Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht geopfert werden, muss die EU essentiell und
strukturell reformiert werden. Bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Organisationen können hierbei einen wichtigen Beitrag leisten, würden sie am Prozess der Politikgestaltung stärker beteiligt und ihre Erfahrungen und Lösungsvorschläge in politische Entscheidungsprozesse besser integriert werden. Zwar unterstützen Förderprogramme und Fonds der EU die Zivilgesellschaft der Mitgliedstaaten und tragen durch Austausch und Vernetzung zum transnationalen Wissens- und Projekttransfer bei, zugleich sind aber bürgerschaftliches Engagement und organisierte Zivilgesellschaft ständig der Gefahr ausgesetzt, von staatlicher Seite instrumentalisiert und marginalisiert zu werden.

 

 

Dr. Frank W. Heuberger ist Beauftragter für Europäische Angelegenheiten des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und Vertreter des BBE im European Network of National Civil Society Associations (ENNA), Brüssel.

Fotos: Heuberger, Guild (CC0)