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Arbeitsgruppe Experimenteller Baulicher Brandschutz (EBB) gegründet

Zum Jahresende 2015 wurde an der Technischen Universität Kaiserslautern die Arbeitsgruppe Experimenteller Baulicher Brandschutz (EBB) gegründet. Sie fügt sich aus den Fachgebieten Massivbau und Baukonstruktion sowie Baulicher Brandschutz zusammen, wodurch die Vorteile beider Disziplinen ideal miteinander kombiniert werden können.

Insgesamt findet dadurch eine Ergänzung statt, die einen gesamtheitlichen Blick auf den Brandschutz ermöglicht. Sowohl statisch-konstruktive, als auch konzeptionelle Belange des Brandschutzes werden berücksichtigt und fließen in die Arbeit ein. Auf Grund dessen können Fragestellungen in einem grundlegenden und überfassenden Zusammenhang erfasst, beschrieben und bewertet werden. Als Resultat ergeben sich daraus einerseits Möglichkeiten Grundlagenforschung zu betreiben und diese andererseits mit einem hohen Praxisbezug und konkreten Umsetzungsvorhaben zu verknüpfen. Solche brandschutztechnisch ingenieurmäßigen Betrachtungen können durch die Einbeziehung von Risikobetrachtungen und Gefahrenanalysen auch für reale Anwendungsfälle dargestellt werden.

Um diese Arbeit zu ermöglichen arbeitet die EBB eng mit der Materialprüfanstalt der TU Kaiserslautern zusammen. Dadurch kann zum einen auf weitere Expertise und umfangreiche Prüferfahrung zurückgegriffen werden und zum anderen die Nutzung der DFG-geförderten Brandöfen erfolgen. Es sind zwei Brandöfen in verschiedenen Größen vorhanden, in denen Versuche mit Bauteilen und Baustoffen durchgeführt werden. Der große Ofen bietet Platz für Versuchsaufbauten von ca. 3,0 x 3,0 x 3,0m. Im kleinen Ofen sind Versuchskörper mit Größen bis ca. 0,5 x 0,5 x 1,0m zu beproben. Um diese praktisch Erkenntnisse mit theoriebasierten Annahmen vergleichen zu können besteht zusätzlich die Möglichkeit brandschutztechnische Simulationen verschiedenster Einbausituationen und Varianten durchzuführen. Somit können alle Teilbereiche des Brandschutzes berücksichtigt werden.

Bisher wurden verschiedenste Bauprodukte brandschutztechnisch untersucht. Besondere Erfahrungswerte liegen in den Bereichen Befestigungstechnik, thermische und schalltechnische Entkopplung, neuen Beton- und Elementbauweisen und Bestandsuntersuchungen vor. Weitere Vorhaben zum Ausbau und der Vertiefung zusammen mit Industriepartnern folgen. Dabei werden sowohl grundlegende als auch anwendungsorientierte Fragestellungen erforscht.

Grundsätzlich ist die Arbeitsgruppe EBB auf eine langfristige Aktivität im Bereich Brandschutz aufgestellt. Die Aufgaben werden strategisch ausgebaut und der Arbeitsbereich kontinuierlich erweitert. Daher besteht Bedarf für neue Mitarbeiter, die brandschutztechnische Grundkenntnisse besitzen und anwendungsorientierte Forschung durchführen möchten.


Als Ansprechpartner stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung:

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Catherina Thiele

catherina.thiele[at]bauing.uni-kl.de

 

 

Prof. Dr.-Ing. Dirk Lorenz

dirk.lorenz[at]bauing.uni-kl.de