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Finanzielle Regelungen für internationale Studierende

Ausländische Studierende haben in der Regel keinen Anspruch auf staatliche finanzielle Unterstützung, da sie vor Antritt ihres Studiums nachweisen müssen, dass ihr Lebensunterhalt während des Aufenthalts in Deutschland gesichert ist. Der Aufenthaltsstatus in Deutschland entscheidet über eine mögliche Berechtigung zu sozialen Leistungen. Die nur zum Zweck des Studiums erteilte Aufenthaltsbewilligung oder Aufenthaltserlaubnis (§ 16 oder § 17 Aufenthaltsgesetz) reicht zur Sicherung des Anspruchs auf Eltern- und Kindergeld nicht aus. Informationen zu Ausnahmen, in welchen Fällen Elterngeld, Kindergeld, Wohngeld und Sozialhilfe beantragt werden kann, finden Sie auf folgenden Seiten:


Informationen zum Elterngeld:

www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=93560.html

Informationen zum Kindergeld:

www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=99314.htm

 

Gesetz zur Sozialhilfe: www.dejure.org/gesetze/SGB_XII/23.html 

Gesetz zum Wohngeld: www.gesetze-im-internet.de/wogg/__3.html



Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, sind Beratungsgespräche im Ausländerbüro der Stadt, ansässig in Gebäude 38 und bei der Hauptabteilung 4 – Studentische Angelegenheiten an der TUK (Adressen s. 10.) sinnvoll. Die Unterstützung der katholischen und evangelischen Kirche (s. 2.10 und 2.11) ist nicht an Nationalitäten gebunden und unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Das ESG-Zentrum an der TU Kaiserslautern (Evangelische Studierendengemeinde der pfälzischen Landeskirche) verfügt über einen Ökumenischen Notfonds (ÖNF) des Diakonischen Werkes der EKD. Aus dem ÖNF können bei entsprechender Notlage für Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, die sich im Erststudium befinden, Mittel für einen befristeten Zeitraum beantragt werden. Gefördert werden insbesondere internationale Studierende vor dem Studienabschluss. Erwartet werden soziales oder entwicklungspolitisches Interesse bzw. Engagement (z.B. Teilnahme an STUBE-Veranstaltungen). Anträge werden in der Regel für drei Monate bewilligt und können unter besonderen Umständen verlängert werden, Antragsstellende müssen immatrikuliert sein. Zuständig im ESG-Zentrum sind Frau Ute Wiedemann-Jacob und Studierendenpfarrer Eckart Stief.

 

ESG-Zentrum Kaiserslautern

Hermann-Hesse-Str. 50

67663 Kaiserslautern

Telefon: 0631 3428832 - 0

esg[at]rhrk.uni-kl.de (Büro)

eckart.stief[at]evkirchepfalz.de (Pfarrer)

ESG: www.uni-kl.de/esg

STUBE: www.stube-rps.de

 

Eine Unterstützung durch das Studierendenwerk (3.4) kann ebenfalls in Frage kommen.

Finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Ermäßigung der Kosten für Kindertagesstätte oder Tagesmutter) bekommen Studierende mit Auslandsaufenthaltserlaubnis nur zum Zwecke des Studiums meist nicht (Beratung beim Jugendamt, Adresse s. 1.6). Ein rechtlicher Anspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem ersten Lebensjahr besteht hingegen auch für alle Kinder internationaler Eltern. Eine EU -Zugehörigkeit ist nicht erforderlich. Das Jugendamt hilft auch Studierenden, wenn Unterhaltsansprüche gegen den zweiten (auch internationalen) Elternteil durchgesetzt werden soll.

 

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