Press Release

DAAD-Stipendiatentreffen 2010 an der TU


By: Marcus Amberger/Irina Fast


11.11.2010
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Gruppenbild der DAAD-Stipendiaten.

9.030 km von ihrer Heimatstadt Bogota in Kolumbien entfernt, arbeitet Gina Montoya Parra an ihrer Promotion im Studiengang Lebensmittelchemie an der TU Kaiserslautern. Ermöglicht hat ihr diesen Aufenthalt ein Promotionsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

 

"Wandel durch Austausch" ist das Motto dieser größten deutschen Förderorganisation für Studierende und Graduierte. Als Verein von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragen, unterstützt der DAAD pro Jahr über 60.000 deutsche und ausländische Studierende und Wissenschaftler finanziell bei ihrem Studium oder ihrem Forschungsaufenthalt im In- und Ausland.

An der TU Kaiserslautern erhalten derzeit 42 ausländische Studierende und Promovenden vom DAAD ein Stipendium für ein Studium oder eine Promotion.

 

Dabei handelt es sich um fachlich hochqualifizierte Akademiker, die der DAAD aufgrund herausragender Studienleistungen im Heimatland auswählt und deren Forschungsaufenthalt an der TU Kaiserslautern er über einen Zeitraum von maximal drei Jahren fördert.

 

Auch in diesem Jahr wurden die Stipendiaten zu Beginn des Wintersemesters von einem Vertreter des DAAD und der Hochschulleitung der TU begrüßt. Dr. Thomas Zettler, seine Kollegin Neli Yovcheva sowie der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr.-Ing. Lothar Litz, empfingen am 09. November die Jungakademiker – sie kommen u.a. aus Pakistan, Indien, Ukraine, Kolumbien oder Indonesien – im Internationalen Club auf dem Campus der TU. Sie studieren und forschen in den verschiedensten Abteilungen, wobei der Fachbereich Mathematik mit fast der Hälfte aller Stipendiaten besonders international geprägt ist.

 

Gina Montoya Parra jedoch ist in ihrer Arbeitsgruppe "Molekulare Ernährungsforschung" die einzige ausländische Doktorandin, doch dank ihrer guten Deutschkenntnisse wurde sie schnell zu einem festen Bestandteil im Team. Anlässlich des Empfanges am Dienstag berichtete sie über ihre Erfahrungen und Eindrücke während ihrer Zeit an der TU Kaiserslautern. In ihrem Fachbereich macht es ihr große Freude, auch über ihr Arbeitsfeld hinaus, z.B. junge Praktikanten zu betreuen. So wird sie am Ende ihres Aufenthaltes an der TU nicht nur eine sicherlich ausgezeichnete Promotion bescheinigt bekommen, sondern wird auch auf eine Vielzahl neuer Erfahrungen in einer für sie fremden Kultur zurückblicken können.