Press Release
Vortrag am 1. Dezember: Zugang zu virtuellen Welten – barrierefrei?
By: Dr. Esther Leroy
Die Werbung verspricht, dass jedermann von jung bis alt uneingeschränkt und problemlos in virtuelle Welten eintauchen kann. Wenn Nutzer den Controller aber nicht bewegen oder die Tastatur nicht bedienen können, wenn sie nicht in der Lage sind zu sehen, was auf dem Bildschirm ausgegeben wird oder wenn die Handhabung des Systems zu komplex ist, dann bleiben virtuelle Welten für sie unzugänglich. Auf der anderen Seite werden Behinderungen in virtuellen Welten irrelevant, wenn sich z.B. mobilitätseingeschränkte Personen in virtuellen Welten uneingeschränkt bewegen können.
Wie die Technologien der virtuellen Welten neue, bislang nicht verfügbare Chancen zur gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entstehen lassen, erläutert Dr. Harald Weber, stellvertretender Leiter des Instituts für Technologie und Arbeit in Kaiserslautern, in seinem Vortrag "Geht nicht! gibt’s nicht - ein Reisebericht von Menschen mit Behinderungen durch virtuelle und reale Welten" am Donnerstag, 1. Dezember, um 17.15 Uhr in Hörsaal 110, Gebäude 42 der TU Kaiserslautern. Er thematisiert dabei auch, wie die Zugangs- und Nutzungstechnologien der virtuellen Welten verstärkt die reale Welt verändern und sie dabei passend machen– für Menschen mit und ohne Behinderungen.
Der Vortrag ist Teil des Semesterthemas "Virtuelle Welt" im Studium-integrale-Zentrum der TU Kaiserslautern.







