Press Release

Vortrag zu Alternate Reality Games am 12. Januar: Spiel mit Wirklichkeit(en)


By: Dr. Esther Leroy


04.01.2012
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Illustration zu Lewis Carrols "Alice im Wunderland“"von John Tenniel, 1865.

Der Begriff der "Virtuellen Realität" entstammt einer Zeit, in der viele noch meinten, klare und kontrollierbare Grenzen zwischen verschiedenen Wirklichkeiten ziehen zu können. Aber ist das wirklich so? Künstler, Cyberpunks und Science Fiction-Autoren waren seit je an den Möglichkeiten von Transfers und der Schaffung von Schnittstellen zwischen Simulation und (Alltags-)Realität interessiert. Auch in der angewandten Forschung und Entwicklung wurden und werden entsprechende Ziele verfolgt. So erweist sich inzwischen der Übergang in andere Welten als spielend leicht – gerade so wie weiland für die kleine Alice, als sie dem weissen Kaninchen ins Wunderland folgte.

Eine besondere Form des Spiels mit Wirklichkeiten stellen Alternate Reality Games dar. Sie sind Thema des Vortrags von Prof. Dr. Verena Kuni am 12. Januar um 17.15 Uhr in Hörsaal 110, Gebäude 42. Kuni ist Medien- und Kulturwissenschaftlerin an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie wird anhand ausgewählter Beispiele Probleme und Potentiale von Alternate Realities diskutieren sowie eine Einführung in Theorie und Praxis von Alternate Reality Games geben. Dies ist (k)ein Spiel. Oder doch (nicht)?

Der Vortrag ist Teil des Semesterthemas "Virtuelle Welt" im Studium-integrale-Zentrum der TU Kaiserslautern.