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TU Kaiserslautern veranstaltete Workshop zum Thema „Studienabbruch und Schwund“

Verbundnetzwerk Quality Audit tagte in Kaiserslautern.

Am 9. und 10. November 2017 fand an der TUK ein Workshop zum Thema „Studienabbruch, Schwund, Drop-out - verstehen, bewerten, begegnen“ statt, an dem 58 Personen der TUK sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Verbunduniversitäten teilnahmen.

„Studierendenerfolg und Studienabbruch sind wichtige hochschulpolitische Themen, die in naher Zukunft für uns als Universität auch steuerungsrelevant werden könnten“, so die Initiatoren des Workshops, Dr. Stefan Löhrke, Vizepräsident für Studium und Lehre, und Dr. Nadine Bondorf, Leiterin des Referats Qualität in Studium und Lehre. „Wir müssen uns intensiv mit Studienabbrüchen beschäftigen, die Gründe eruieren und Maßnahmen zur Vermeidung entwickeln“. Entsprechend sollte der Workshop an der TUK als Impuls für weitere Diskussionen und Entwicklungen in der Universität dienen.

Hierzu lieferte Richard König aus dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in einem Impulsvortrag einen Einblick in die Ergebnisse der neuesten bundesweiten Studie zu den Ursachen des Studienabbruchs. In kleineren Arbeitsgruppen folgten Beiträge aus den beteiligten Universitäten in den drei Kontexten der Hochschulsteuerung, des Qualitätsmanagements sowie der Maßnahmenentwicklung. Dabei zeigte sich bereits am ersten Tag, dass die anwesenden Akteure lieber von Studierendenerfolg sprechen als über Studienabbruch, vor dem Hintergrund, dass der individuelle Erfolg der Studierenden stark in den Fokus gerückt werden muss. Dennoch wurden Ideen entwickelt, wie durch Studienbedingungen und fehlende Orientierung bedingter Studienabbruch vermieden werden kann. Weitere Impulse hierfür lieferten die Beiträge von Studierenden zu ihren individuellen Erfahrungen, die am zweiten Workshop-Tag vorgestellt wurden. „Wir nehmen viele Impulse für unsere Arbeit mit und manchmal hilft es auch einfach zu sehen, dass wir als Universitäten häufig die gleichen Herausforderungen haben“, resümiert Dr. Nadine Bondorf.

Mit viel Lob für die interessante Veranstaltung endete der zweitägige Workshop – die Arbeit an dem Thema Studierendenerfolg und Studienabbruch indes geht weiter. Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung wird in den kommenden Tagen auf der Webseite des Referats Qualität in Studium und Lehre veröffentlicht.

Das Verbundprojekt „Netzwerk Quality Audit“ ist ein Zusammenschluss der vier Verbunduniversitäten TU Kaiserslautern, Leuphana Universität Lüneburg, Universität Potsdam und Universität des Saarlandes sowie der assoziierten Universitäten Bamberg, Greifswald, Kassel, Osnabrück, Ilmenau und Siegen. Mit dem Projekt greifen die Verbundhochschulen die Empfehlung des Wissenschaftsrates auf, kollegiale und peer-gestützte Verfahren zur Verbesserung der Qualität in Studium und Lehre zu entwickeln. Das Verbundprojekt wird seit 2011 (mittlerweile in der zweiten Förderphase) im Rahmen des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre („Qualitätspakt Lehre“) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. An der TU Kaiserslautern wird das Projekt vom Referat Qualität in Studium und Lehre verantwortet.