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HA 2 - Nachtragsvereinbarung
Voraussetzungen für den Abschluss einer Nachtragsvereinbarung sind:
(vgl. VHB – Bund – Ausgabe 2008, Ziffer 510, Nr. 2.1.2)
- tatsächliche Mengenänderung durch Überschreitung oder Unterschreitung des Mengenansatzes (§ 2 Nr. 3 VOB/B)
- nachträgliche Übernahme von beauftragten Leistungen durch den Auftraggeber zur eigenen Durchführung (§2 Nr. 4 i.V.m. § 8 Nr. 1 Abs.2 VOB/B)
- vom Auftraggeber angeordnete Leistungsänderungen (§ 1 Nr. 3 i.V.m. § 2 Nr. 5 VOB/B)
- koordinatorische und zeitliche Anordnungen des Auftraggebers (§ 4 Nr. 1 VOB/B i.V.m. § 2 Nr. 5 VOB/B)
- erforderliche und vom Auftraggeber geforderte Zusatzleistungen (§ 1 Nr. 4 Satz 1 i.V.m. § 2 Nr. 6 VOB/B)
- im Rahmen eines Pauschalvertrages (§ 5 Nr. 1b) VOB/A) vom Auftraggeber angeordnete Leistungsänderungen und erforderliche und geforderte Zusatzleistungen (§1 Nr. 3 bzw. § 1 Nr. 4 Satz 1 VOB/B i.V.m. § 2 Nr. 7 und § 2 Nr. 5 bzw. Nr. 6 VOB/B)
- vom Vertrag abweichende oder nicht vereinbarte, aber nachträglich anerkannte oder notwendig gewordene Leistungen (§ 2 Nr. 8 VOB/B i.V.m. § 2 Nr. 5 bzw. Nr. 6 VOB/B)
- Verlangen von Zeichnungen, Berechnungen oder anderen Unterlagen, die der Auftragnehmer nach dem Vertrag nicht zu erbringen hat (§ 2 Nr. 9 VOB/B)
- Abrufung bereits im Auftrag enthaltender, angehängter Stundenlohnarbeiten (§ 9 Nr. 1 Abs. 1 Sätze 2 und 3 VOB/A) bzw. nachträgliche Vereinbarung von Stundenlohnarbeiten (§ 2 Nr. 10 i.V.m. § 15 VOB/B)






