Das rheinland-pfälzische Ministerium der Finanzen ist gleichzeitig auch verantwortlich für den Bereich Bauen und Wohnen. Aus seinem Etat finanziert das Ministerium der Finanzen die Hälfte der Kosten für den Bau des ETA-Zentrums.
Weitere 50% werden aus dem Ziel 2-Programm des Landes, das das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium verwaltet, finanziert. In diesem Programm werden EU-Mittel zur Regionalentwicklung (EFRE) eingesetzt. Einer der Schwerpunkte des Programmes liegt in der "Förderung des Auf- und Ausbaus von anwendungsorientierter Forschungsinfrastruktur und des Technologietransfers".
Der EFRE ist einer von vier europäischen Fonds zur Finanzierung mehrjähriger Entwicklungsprogramme zur Förderung benachteiligter Regionen innerhalb der Europäischen Union. Aus dem EFRE werden insbesondere Infrastrukturvorhaben, Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und kleine und mittlere Unternehmen gefördert. Durch die Modernisierung der Forschungs- und Wirtschaftsstrukturen und die Verbesserung der Qualifikation der Arbeitnehmer soll ein Ausgleich struktureller Nachteile von Regionen mit Entwicklungsrückstand herbeigeführt werden. Teil der Förderkulisse des aktuellen Fördergebietes ist die Westpfalz in Rheinland-Pfalz, einschließlich der Universitätsstadt Kaiserslautern.
