Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

CoVaCo

Coordination of Value Co-Creation Service Networks

Der Fokus des Supply Chain Management (SCM) verschiebt sich zunehmend von zentral geplanten Wertschöpfungsketten aus B2B-Transaktionen zu Netzwerken autonomer ökonomischer Akteure, die den von ihnen produzierten Zwischenprodukten ihren jeweiligen “Wertschöpfungsbeitrag” hinzufügen. Koordinationsmechanismen basieren auf Auktionen oder dezentralen bilateralen Verhandlungsprozessen zwischen den Netzwerkknoten, mit dem Ziel einer möglichst optimalen Koordination des Gesamtnetzwerks im Sinne einer pareto-effizienten Nutzung seiner Ressourcen.

Für Dienstleistungsnetzwerke sind diese Transaktionen allerdings nicht mehr klassische Transaktionen des Eigentumsübergangs “Ware gegen Geld” (Kauf), sondern der Kunde oder seine Ressourcen werden selbst integraler Bestandteil des Produktionsprozesses und Wert wird eher durch gemeinsame komplexe Zustandsübergangsprozesse (unter vielfältigen Restriktionen) generiert als durch die Erzeugung neuer Objekte.

Auch wenn dieser Prozessfokus in der Diskussion zur “Service Dominant Logic” im Marketing oder zu “Service Oriented Architecture” in der Wirtschaftsinformatik adressiert wird, steht eine Theorie zur Koordination einer derartigen service-orientierten “Shareconomy” bislang aus. CoVaCo setzt sich zum Ziel, hierfür adäquate Modelle und Koordinationsmechanismen zu entwickeln, deren Implementierung in Software letztlich hilft, den Erfolg von SCM-Systemen innerhalb der Dienstleistungswelt zu wiederholen.