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Dual Career Couples

Doppelkarrieren in Partnerschaften nehmen zu. Gerade unter Akademikerinnen und Akademikern gibt es immer häufiger Paare, bei denen beide hochqualifiziert sind und eine akademische Karriere verfolgen, ohne auf Kinder und ein erfülltes Familienleben verzichten zu wollen. Gleichzeitig stellt sich im hochqualifizierten Bereich die Suche nach einer Stelle für die Partnerin/den Partner oft als schwierig dar.

Die Problematik der Doppelkarriere-Paare erweist sich im großen Maße auch als ein Thema der Frauenförderung; denn Wissenschaftlerinnen sind, sofern partnerschaftlich gebunden, zu 80 % Teil eines Doppelkarriere-Paares, also mit einem hoch qualifizierten, ebenfalls in der Wissenschaft tätigen Partner liiert (Wissenschaftler nur zu 9 % mit Partnerinnen, die in diesem Bereich tätig sind).

Die Frage nach Familie und Karriere stellt sich heutzutage zunehmend auch für männliche Wissenschaftler. Als Herausforderung für aktive Väter und Partner erweisen sich Verfügbarkeitserwartungen und grundlegende, meist wenig bewusste Mythen, nach denen die wissenschaftliche Arbeit der Kapazität des ganzen Menschen bedarf und mit einer ausbalancierten Lebensweise kaum vereinbar ist.

Somit vereinbarte die TUK im Rahmen der Re-Auditierung von 2011 einen Ausbau der Dual Career-Maßnahmen:

  • Beratung und Information
  • Unterstützung bei der Suche nach individuellen Lösungen
  • Kooperationen mit den Fachbereichen, die z. T. eigene Maßnahmen entwickeln
  • Herstellung von Kontakt zu einer Trainerin für Sprechtraining (Migrationshintergrund)
  • Hinweise auf Sprachkurse (Migrationshintergrund)
  • Hilfe bei der Kita-Suche
  • Kinder-Ferienbetreuung
  • Unterstützung bei Wohnortwechsel (z. B. Hinweise bei der Wohnungssuche, Schulwechsel u. a.)
  • allgemeine Alltagsinformationen, Freizeit, Vereinigungen etc.
  • Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Informationen über Stellenvermittlungs-Institutionen
  • Unterstützung durch die Hochschulleitung/den Präsidenten bei den Bewerbungen der Partnerin/des Partners

In Planung:

  • Entwicklung eines Berufungsleitfadens, der u. a. dafür sorgen soll, dass das Thema Partnerkarrieren frühzeitig von der Kommission angesprochen wird

Was wir nicht anbieten können:

  • eine Garantie auf einen Arbeitsplatz
  • die Übernahme von Aufgaben der Agentur für Arbeit.