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Bafög

Im Folgenden sind besonders die Aspekte aufgeführt, die für Studierende mit
Kindern wichtig sind. Zusätzliche Informationen können bei der Abt. 4. für Förderungsangelegenheiten
erfragt werden.
Für alle Erststudierende gilt als Altersgrenze das vollendete 30. Lebensjahr für
Ansprüche nach dem BAföG. Bei Masterstudiengängen gilt eine Altersgrenze von
35 Jahren. Es gibt jedoch Ausnahmeregelungen, die die Förderung über diese Altersgrenze
hinaus ermöglichen. Dies ist der Fall, wenn Studierende aus persönlichen
oder familiären Gründen, insbesondere durch Erziehung von Kindern bis zu
10 Jahren, gehindert waren, den Ausbildungsabschnitt rechtzeitig zu beginnen.
BAföG-Leistungen werden erst ab dem Beginn des Antragsmonats gezahlt, in der
Regel für einen Zeitraum von 12 Monaten. Wenn die Ausbildungsförderung ununterbrochen
gezahlt werden soll, muss eine Verlängerung des Antrags spätestens
zwei Monate vor Ende des Bewilligungszeitraumes erfolgen.
Förderungshöchstdauer. Auch bei der Förderungshöchstdauer gibt es Ausnahmeregelungen.
Die Förderungshöchstdauer wird während der Schwangerschaft und
bei der Pflege und Erziehung eines Kindes bis zu 10 Jahren »angemessen« verlängert
(§ 15 Abs. 3 Nr.5 BAföG). So wird für diese Zeit weiter Ausbildungsförderung
geleistet, wenn die Förderungshöchstdauer zum Beispiel aufgrund einer Behinderung,
einer Krankheit, einer Schwangerschaft oder der Pflege und Erziehung eines
Kindes bis zu fünf Jahren überschritten worden ist.

Folgende Verlängerungszeiten gelten als angemessen:
✓ für die Schwangerschaft 1 Semester,
✓ bis zum 5.Lebensjahr 1 Semester pro Lebensjahr,
✓ für das 6. und 7. Lebensjahr insgesamt 1 Semester,
✓ für das 8. bis 10. Lebensjahr insgesamt 1 Semester.

Die Verlängerungszeiten dürfen insgesamt ein Semester für die jeweiligen Zeiträume
nicht überschreiten, und zwar auch dann nicht, wenn mehrere Kinder
gleichzeitig betreut werden. Sie können aber auf beide studierende Eltern verteilt
werden, wenn diese eine Erklärung darüber abgeben, wie die Kinderbetreuung
zwischen ihnen aufgeteilt wurde.
Die als angemessen geltenden Verlängerungszeiten werden von der Abteilung für
Förderungsangelegenheiten individuell geprüft.
Verlängerungen der BAföG-Zahlungen über 8 Semester hinaus sind selten. In
diesen Semestern wird die Ausbildungsförderung als Vollzuschuss gezahlt, sie
braucht somit nicht zurückgezahlt zu werden. Ausbildungsförderung wird auch
geleistet, wenn infolge einer Erkrankung oder Schwangerschaft die Ausbildung/
das Studium bis zu drei Monaten unterbrochen werden muss. Für Studierende,
die mit mindestens einem eigenen Kind, das das zehnte Lebensjahr noch nicht
vollendet hat, in einem Haushalt leben, erhöht sich der Bedarf um monatlich 113
€ für das erste und 85 € für jedes weitere dieser Kinder. Für Bewilligungszeiträume ab dem 1. August bzw. 1. Oktober 2016 erhöht sich der Betrag auf 130 Euro für jedes Kind. Es handelt sich jeweils um Pauschalbeträge. Dieser Zuschlag bleibt als
Einkommen bei Sozialleistungen unberücksichtigt (siehe § 14b). Der Antrag auf
den Kinderbetreuungszuschlag nach § 14b BAföG wird mittels Formblatt gestellt
(bei der Abteilung für Förderungsangelegenheiten erhältlich).

Weiterförderung mit Leistungsbescheinigung (§ 48 Abs. 2 BAföG)Um ab dem 5. Fachsemester weiterhin BAföG erhalten zu können, müssen Studierende
dem Amt für Ausbildungsförderung einmalig die erforderlichen Ausbildungsfortschritte
vorlegen. Diese können nachgewiesen werden durch:


✓ eine nach Beginn des 4. Fachsemesters ausgestellte Bescheinigung der
Ausbildungsstätte darüber, dass Sie die bei geordnetem Verlauf Ihrer Ausbildung
bis zum Ende des jeweils erreichten Fachsemesters üblichen Leistungen
erbracht haben (Formblatt 5, vom jeweiligen Eignungsbeauftragten des Studienfachs
unterschrieben) oder
✓ einen nach Beginn des 4. Fachsemesters ausgestellten Nachweis (Leistungsübersicht/
Notenübersicht) über die bis dahin erworbene Anzahl von
ECTS-Leistungspunkten, wenn die bei geordnetem Verlauf Ihrer Ausbildung bis
zum Ende des jeweils erreichten Fachsemesters übliche Zahl an ECTS-Leistungspunkten
nicht unterschritten wird (Vorlage einer solchen Leistungsübersicht/
Notenübersicht nur möglich bei Bachelor-Studiengängen und wenn der
Fachbereich die übliche Zahl an ECTS-Leistungspunkten mitgeteilt hat) oder
✓ ein Zeugnis über eine bestandene Zwischenprüfung, die nach den Ausbildungsbestimmungen
erst vom Ende des 3. Fachsemesters an abgeschlossen werden
kann und vor dem Ende des 4. Fachsemesters abgeschlossen worden ist.
Das Amt für Ausbildungsförderung kann die Vorlage der Leistungsbescheinigung
zu einem späteren Zeitpunkt zulassen, wenn Gründe hierfür (z.B. längere Krankheit,
Kindererziehung) vorliegen. Sie müssen aber dem Amt für Ausbildungsförderung
mitgeteilt werden.


Beurlaubung und BAföG. Während eines Urlaubssemesters wird kein BAföG gezahlt.
Die Zahlungen werden eingestellt, sobald die Information der Beurlaubung vorliegt.
BAföG, das in dieser Zeit noch ausgezahlt wurde, muss zurückerstattet werden.
Mehrbedarf/Freibeträge. Die Leistungen des BAföG decken nur die Kosten ab, die
durch die Ausbildung entstehen. Ein Mehrbedarf für Studierende mit Kind und
Schwangere kann deshalb nicht geltend gemacht werden. Wenn der oder die Studierende
aber über ein eigenes Einkommen verfügt, das auf das BAföG angerechnet
wird, erhöht sich der monatliche Freibetrag für die Studierenden selbst um
255,- €, und für jedes Kind um 485,- € und für den Ehe- und Lebenspartner bzw.
die Ehe-/Lebenspartnerin um 535,- €. Die Freibeträge für diese und die Kinder
mindern sich jeweils um deren Einkommen.

TU Kaiserslautern
Abt. Förderungsangelegenheiten (BAföG, Stipendien)
Frau Emmes
Gebäude 47/ 524
Telefon: 0631 205 - 3316
emmes@verw.uni-kl.de

 

 

 

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BAföG Rückzahlung, Teilerlass

Das BAföG für Studierende wird in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte
als zinsloses Darlehen gewährt. Der zurück zu zahlende Darlehensanteil beträgt
max. 10.000,- €. Von der Verpflichtung zur Rückzahlung können DarlehensnehmerInnen
auf Antrag freigestellt werden (§ 18a Abs. 1). Unter bestimmten Bedingungen
kann auf Antrag der Darlehensbetrag teilweise erlassen werden (§ 18b
Abs. 2). Seit Februar 2014 löst der Service „BAföG-online“ die alte Internetplattform
der BAföG-Formulare ab. Auskunft und Anträge erteilt das Bundesverwaltungsamt.

Bundesverwaltungsamt
50728 Köln
BAföG ServiceHotline
Telefon: 022899358 4500
Mo.-Do.10-15 und Fr. 10-12 Uhr
bafoeg@bva.bund.de
www.bafoeg.bund.de/

Weitere Informationen zum BAföG:

www.uni-kl.de/studium/vor-dem-studium/finanzielles/bafoeg/die-wichtigsteninformationen/#
c52858
www.dasneuebafoeg.de
www.bafoeg-rechner.de/

Hinweis! Ab 2016 werden die Fördersätze und Freibeträge um sieben Prozent angehoben,
Kinder- und Wohnzuschuss erhöht und die Förderlücke zwischen Bachelor
und Master geschlossen. Außerdem übernimmt der Bund ab 2015 die vollen Kosten.

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Studienanschlussförderung

Hilfe zum Studienabschluss wird für höchstens 12 Monate (auch nach dem Ende
der Förderungshöchstdauer) geleistet, wenn spätestens innerhalb von 4 Semestern
nach Ablauf der Förderungshöchstdauer die Zulassung zur Abschlussprüfung
erreicht ist und die Prüfungsstelle bescheinigt, dass die Ausbildung innerhalb der
Abschlusshilfedauer abgeschlossen werden kann. Der Zuschuss ist nur noch als
festverzinsliches Bankdarlehen erhältlich. Dies gilt auch für ausländische Studierende,
die nach § 8 BAföG gefördert werden.
Die benötigten Formblätter und genauere Informationen über die Leistungen des
Bundesausbildungsförderungsgesetzes können bei der Abt. für Förderungsangelegenheiten
 eingeholt werden.

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Unterstützung durch das Studierendenwerk

Studierendenwerk Kaiserslautern
Erwin-Schrödinger-Straße 30
67663 Kaiserslautern
Telefon: 0631 205 - 4488
info@studwerk-kl.de
www.studwerk-kl.de


Alle aufgeführten Leistungen des Studierendenwerks richten sich an deutsche
wie auch an ausländische Studierende. Weitere Informationen und die Antragsformulare
erhalten Sie jeweils im Studierendenwerk, Gebäude 30, Raum 254.

Überbrückungsdarlehen

Wer ohne eigenes Verschulden in eine erhebliche soziale Notlage geraten und
an der ordnungsgemäßen Fortführung des Studiums gehindert ist, kann beim
Studierendenwerk ein Überbrückungsdarlehen beantragen. Es werden maximal
2.500 € gewährt, die mit 3%iger Verzinsung zurückzuzahlen sind. Ein deutscher
Staatsbürger/eine deutsche Staatsbürgerin muss die Bürgschaft für das Darlehen
übernehmen, ein Rechtsanspruch auf die Unterstützung besteht nicht.

Freitische

Bedürftige Studierende haben die Möglichkeit, einen Antrag auf freie Essen in
den Verpflegungsbetrieben des Studierendenwerks zu stellen. Voraussetzung
für die Vergabe von Freitischen ist der erfolgreiche Nachweis von mindestens
(durchschnittlich) 20 Leistungspunkten für jedes abgeleistete Fachsemester des
derzeitigen Studiengangs. Studierende im ersten Fachsemester müssen keinen
Leistungsnachweis erbringen. Weiterhin darf das Einkommen des/der Studierenden
nicht den jeweiligen BAföG-Höchstsatz abzüglich des Wertes der monatlich
ausgegeben Freitische überschreiten.

Studienabschlussdarlehen

Studienabschlussdarlehen können nur Studierende der TU Kaiserslautern erhalten,
die Beiträge an das Studierendenwerk entrichten.
Das Darlehen wird frühestens ein Jahr vor dem Examen auf schriftlichen Antrag
hin gewährt. Die maximale Darlehenssumme beträgt 2.500 €. Auch hier wird ein
deutscher Bürge benötigt. Das Geld darf nur zur Finanzierung der mit dem Studienabschluss
unmittelbar zusammenhängenden Ausgaben dienen.
Über den Antrag entscheidet ein Ausschuss des Studierendenwerkes, dem auch
eine Vertreterin oder ein Vertreter der Studierendenschaft angehört.

Finanzielle Soforthilfe


Studierende der Kaiserslauterer Hochschulen, die ohne eigenes Verschulden in eine akute Notlage geraten sind, können eine finanzielle Soforthilfe aus dem Sozialfonds des Studierendenwerks beantragen.

Der Antragsteller oder die Antragstellerin muss nachweisen, dass es sich um eine kurzfristige und keine dauerhafte finanzielle Notlage mit Aussicht auf Besserung handelt.

Die Unterstützungszahlung von grundsätzlich höchstens 500 € pro Semester wird als Zuschuss gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden. Ein Rechtsanspruch für den Erhalt besteht nicht.

Das Antragsformular und Informationen erhalten Sie bei

Gerlinde Bernath
Gebäude 30, Raum 254
Tel. 0631 205-4488

Sprechzeiten
Mo. - Fr.    9:00 - 11:00 Uhr
Mo. - Do. 13:00 - 15:00 Uhr


Allgemeine Informationen zum Thema »Studieren mit Kind« und Finanzierung:

www.studieren-mit-kind.org/
www.studis-online.de/Studieren/studieren-mit-kind.php

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