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Erläuterungen zum Aufgabengebiet

1. Begriffe – Was bedeutet Frauenförderung/Gleichstellung?

Frauenförderung und Gleichstellung sind gesetzlich und strategisch Synonyme. Sie umfassen alle Maßnahmen, die auf eine Gesellschaft hinwirken, die Frauen in gleichem Maße mitgestalten und in der Frauen die gleichen Einflüsse wie Männer ausüben. Familienförderung, inkl. Väterförderung, trägt dazu bei. Inzwischen wird eine Vielzahl von Begrifflichkeiten verwendet, was oft zur Verwirrung führt. Um Klärung zu bringen, werden zwölf hier dargestellt. Neun gehen davon aus, dass Geschlecht ein gesellschaftlicher Strukturierungsfaktor ist, legen den Fokus auf Frauen, da nur sie strukturell benachteiligt sind, und bemühen sich um die Hinwirkung auf ein ausbalanciertes Geschlechterverhältnis: 1. Frauenförderung, 2. Gleichstellung, 3. Gender bzw. Gender-Aktivitäten, 4. Gleichberechtigung, 5. Geschlechtergerechtigkeit, 6. Chancengleichheit, 7. Chancengerechtigkeit, 8. Gleichstellungsstandards, 9. Integration der Geschlechterperspektive. Drei erweitern das Engagement auf den Abbau von weiteren Benachteiligungen, die z.B. durch Behinderung, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Migration entstehen: 10. Gender Mainstreaming, 11. Gleichbehandlung, 12. Diversity Management.
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2. Begründung – Warum ist Frauenförderung/Gleichstellung auch heute noch erforderlich?

Zur Prüfung und Beurteilung der Sachlage dienen z.B. Statistiken und Forschungsergebnisse. Sind Frauen in einem Bereich unterrepräsentiert, also zu weniger als 50 % vertreten, ergibt sich Handlungsbedarf, besonders bei Führungspositionen. An der TUK insgesamt sind Frauen auf jeder Qualifikationsstufe (Studienanfängerinnen, Studentinnen, Absolventinnen, Promovierte, Professorinnen) unterrepräsentiert. Lediglich in einzelnen Fachbereichen beträgt der Frauenanteil an den Studierenden und den Abschlüssen 50 % und mehr (z.B. Biologie, Sozialwissenschaften). Die Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Frauen nach wie vor die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft, z.B. die Universitäten, nicht in demselben Maße wie Männer mitgestalten – obwohl sie bildungsmäßig aufgeholt haben. Frauen müssen sich somit an die bestehenden Strukturen und Regeln, die ohne ihre Einflussnahme entstanden sind, anpassen. Diese Benachteiligung soll abgebaut werden.
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3. Ziele – Was strebt Frauenförderung/Gleichstellung an?

Die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern an der TUK ist das Ziel der Anstrengungen in diesem Aufgabengebiet. Quantitativ wird eine 50/50-Beteiligung von Frauen angestrebt (auf allen Stufen, auch wenn die zahlenmäßige Angleichung bei den Professuren noch mindestens hundert Jahre dauern wird!) sowie qualitativ gleiche Mitgestaltungsmöglichkeiten von Frauen in Lehre, Forschung und Leitung.
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4. Maßnahmen – Mit welchen Aktivitäten sollen die Ziele erreicht werden?

Dies geschieht durch personelle Maßnahmen wie spezifische Fortbildungsangebote oder Projekte und durch strukturelle Maßnahmen wie eine Anpassung von Lehrformen und Einstellungsverfahren. Strukturelle Maßnahmen besitzen eine hohe Priorität. Ihre Umsetzung hängt von der Unterstützung durch die Führungsebene ab.
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Ein Überblick über die Maßnahmen im Einzelnen ist hier zu finden.

5. Und was ist mit den Männern?

Auch Männern geht es um eine gerechte Gesellschaft, sodass sie die Anliegen unterstützen. Zudem können Männer, obwohl nicht strukturell diskriminiert, im Einzelfall benachteiligt sein – beispielsweise als Väter, als Menschen mit Migrationshintergrund, Behinderung u.a. Dann haben sie einen Anspruch auf Unterstützung. Die TUK hält zahlreiche Angebote für beide Geschlechter vor.
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