Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

Für Workshopleitende und MitarbeiterInnen der TU

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, dass Sie unsere Veranstaltung unterstützen, deren Ziel die Ermutigung von Schülerinnen zur Aufnahme eines Studiums der Natur- und Ingenieurwissenschaften ist, insbesondere an der TU Kaiserslautern.

^ NACH OBEN

Historie

Erstmalig fand die eintägige Veranstaltung „Naturwissenschaft und Technik für Schülerinnen“ oder „Schülerinnentag“ im Oktober 1995 statt. Sie war für 100 Gymnasiastinnen (Oberstufe) konzipiert. Tatsächlich nahmen an der ersten Veranstaltung 850 Schülerinnen der 11. bis 13. Klassenstufen teil. Die Anzahl der Teilnehmerinnen nahm jährlich zu, so dass die Veranstaltung im Jahre 2000 auf zwei Tage ausgeweitet wurde, so dass bis zu 4000 Schülerinnen teilnehmen konnten. Aus internen Gründen musste das Projekt im Jahr 2002 wieder auf einen Veranstaltungstag und damit maximal 2000 teilnehmenden Schülerinnen zurückgefahren werden. Insgesamt haben seit 1995 etwa 38.000 Schülerinnen teilgenommen.

Die Nachlese der letzten Jahre bietet Ihnen weitere Informationen:

Nachlese 2014 - Präsentation

Nachlese 2014 - Protokoll

Nachlese 2015 - Präsentation inkl. Auswertung

Nachlese 2015 - Protokoll

Nachlese 2016 - Präsentation

Nachlese 2016 - Protokoll

^ NACH OBEN

Theoretischer Hintergrund

Aufgrund des spezifischen Fächerangebotes der TU Kaiserslautern (primär Natur- und Ingenieurwissenschaften) liegt der Studentinnenanteil trotz enormer Zuwächse in den letzten zehn Jahren insgesamt lediglich bei etwa 35% (Stand: Sommersemester 2013), in einer Reihe von Fächern sogar nur bei gut 10%. Diese niedrigen Anteile verweisen auf geschlechtsspezifische Hürden, die das Berufswahlspektrum erheblich einschränken. Im Gegensatz zu den Jungen findet bei den Mädchen im Verlauf von Kindheit und Jugend kein kontinuierlicher, unterstützender und ermutigender Kontakt zu naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen statt, der sie als Erwachsene in selbstverständlicher Art und Weise in diese einmünden lassen könnte. Es fehlen praktische Erfahrungen und insgesamt entwickelt sich oft keine positive Grundhaltung der Technik und den (technisierten) Naturwissenschaften gegenüber.
Dieses hat Konsequenzen für die Lebensplanung und Lebensgestaltung von beiden Geschlechtern. Insbesondere sind Frauen in wesentlichen Erfahrungsmöglichkeiten sowie Chancen auf die Erlangung von Positionen, die die Gestaltung von Welt und Umwelt beeinflussen können, stark eingeengt. Umgekehrt muss die Gestaltung von Technik, von Gesellschaft, von Zukunft in einem erheblichen Maß ohne die innovativen Potentiale von Frauen auskommen. Doch weisen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen (z.B. KUCKLICH u.a. 1994) nach, dass Frauen ein stärkeres Interesse an Technik und Naturwissenschaft haben, als gemeinhin für möglich gehalten wird. Dieses Potential sollte gestützt werden, Schülerinnen mit einer Affinität zu technischen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern sollen u.a. mit diesem Angebot ermutigt werden, sich für ein solches Studienfach zu entscheiden.

^ NACH OBEN

Konzept

Eingeladen sind jährlich (seit 1995) Schülerinnen der Klassenstufen 10 bis 13 an etwa 360 Gymnasien und Gesamtschulen in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in den Randbezirken Hessens und Baden-Württembergs sowie in Luxemburg.
Die Mädchen/jungen Frauen erhalten im Rahmen der Veranstaltung nicht nur konkrete Informationen über die vielfältigen Alternativen, sondern auch die Gelegenheit, sich ihrer eigenen Kompetenzen durch praktische Erfahrungen bewusst zu werden. Dabei können sie aus einem umfangreichen Programm – Workshops, Vorträge u.a. – wählen. Unser Konzept basiert auf fünf Säulen:

  • Angebote für praktisches Erproben: Hier können sie aktiv bislang eher ungewohnte Bereiche erfahren und dabei erleben, dass sie als Mädchen/Frauen durchaus erfolgreich mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen umgehen können, und dass es sogar spannend sein und Spaß machen kann;
  • geschlechtshomogene Lerngruppen: In Gruppen mit ausschließlich Mädchen, also „unter sich“ wagen die Schülerinnen eher, Fragen zu stellen, selbst etwas auszuprobieren, auf ihre Art und Weise an die Sache heranzugehen etc.;
  • Informationsbörse: Die vielfältigen Informationen und Gespräche können nichtzutreffende Vorstellungen über diese Fächer revidieren, ein realistischeres Bild erstellen helfen;
  • Präsentation von Vorbildern: Bei der Vermittlung durch weibliche Studierende und wissenschaftlich Beschäftigte gewinnen die Schülerinnen weibliche Vorbilder;
  • Sensibilisierung der Lehrkräfte: Den beteiligten Lehrkräften von Schulen und Universität wird die Möglichkeit geboten, geschlechtsspezifische Denk- und Handlungsstrukturen, besonders auch Entscheidungsfindungsprozesse, zu hinterfragen. Dadurch sensibilisiert können sie als MultiplikatorInnen unser Projekt durch entsprechende Aktivitäten in ihrem jeweiligen Bereich unterstützen. Die begleitenden Lehrkräfte erhalten ebenfalls ein Workshop-Angebot.
^ NACH OBEN

Anregungen zur Konzeption von Workshops

Im Zentrum eines Workshops sollte im Idealfall ein technisches Problem stehen, das die Schülerinnen möglichst selbstständig und kreativ lösen. Dazu sollte ihnen ausreichend Zeit gegeben werden, selbst etwas auszuprobieren (mindestens die Hälfte der Zeit). Die Inhalte der Workshops sollten anhand anwendungsbezogener Beispiele vermittelt werden, die einen klaren Hinweis auf ein mögliches späteres Berufsfeld geben.
Besonderen Anklang finden Workshops erfahrungsgemäß, wenn der Anwendungsbezug hergestellt wird über

  • eine Verbindung zur Alltagswelt junger Menschen (Freizeit, Sport, Spiel, Musik, Internet, Handy, Lebensmittel, Bildverarbeitungsprogrammen etc.)
  • das Aufzeigen des gesellschaftlichen Nutzens für das jeweilige Forschungsgebiet (z.B. über Anwendungsmöglichkeiten bestimmter Technologien in der Medizin, in Arbeitsprozessen, in der Unterhaltungselektronik etc.)
  • einen Bezug zu Umwelt und Sicherheit
  • den Umgang mit Medien, wie Special-Effects in Film und Fernsehen etc.

Von Vorteil ist auch, wenn im Workshop ein spielerischer Umgang mit dem PC praktiziert wird, wenn der Workshop ganzheitliche Einblicke vermittelt, z.B. Konzeption, Herstellung und Prüfung eines Werkstückes, möglichst viele Sinne angesprochen werden und die Teilnehmerinnen ein Erfolgserlebnis haben und eventuell auch eine „bleibende Erinnerung“ mit nach Hause nehmen können.

Um es den Teilnehmerinnen am Schülerinnentag leichter zu machen, bekommt jeder Workshop eine Nummer zugewiesen. Diese Nummern werden am Schülerinnentag im Foyer 46 aufgehängt, so dass sich die Schülerinnen 15 Minuten vor Beginn des Workshops dort versammeln können. Es ist vorgesehen, dass die Schülerinnen an diesen Punkten von Ihnen, bzw. von Ihnen beauftragte Personen, abgeholt und zu den entsprechenden Räumen gebracht werden.

Ihr Angebot sollte eine Dauer von 75 Minuten aufweisen, um es in das Programm eingliedern zu können. Da wir in Ihren jeweiligen Fachbereichen keine Räume reservieren können, wäre es schön, wenn Sie sich um die Reservierung eines passenden Raumes kümmern und uns die Raumnummer als Rückmeldung zukommen lassen.

Wir möchten Sie bitten, uns die minimale und maximale Teilnehmerinnenzahl mitzuteilen sowie zu welcher Uhrzeit Ihr Angebot stattfinden soll (9.45 Uhr, 11.30 Uhr, 14.15 Uhr) und für welche Klassenstufe es gedacht ist (10, 11-13 oder 10-13). In der Regel sollte jeder Workshop zu allen drei Terminen angeboten werden. Bitte teilen Sie uns mit, wenn dies nicht möglich ist.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns bis 28.April 2017 per E-Mail (schuelerinnentag[at]verw.uni-kl.de) Ihre Beteiligung bestätigen und Ihr vollständiges Angebot einreichen.

 

 

^ NACH OBEN

Anregungen zur Konzeption eines Vortrags

Vorträge sind im Gegensatz zu Workshops theoretischer aufgebaut und ähneln der „klassischen“ Vorlesung. Auch hier sollte im Idealfall ein technisches Problem im Mittelpunkt stehen und der Inhalt sollte einen klaren Hinweis auf ein mögliches späteres Berufsfeld geben.

Die Gesamtdauer Ihres Vortragsangebots sollte wie die Workshops 75 Minuten betragen, um sich in die Veranstaltungsstruktur einzupassen und Leerlauf für die Schülerinnen zu verhindern. Da uns die reine Vortragsdauer und anschließende Diskussion mit 30-40 Minuten jedoch ausreichend scheint, schlagen wir für die restliche Zeit folgendes vor:

Nach Ihrem Vortrag könnten Sie eine Brücke zum Lehrgebiet, Studiengang, Fachbereich schlagen und hierzu Informationen anbieten. Dies käme den Interessen der Teilnehmerinnen entgegen, die rückmelden, im Rahmen des Vortrags/Workshops den Bezug zum Fach vermisst zu haben. Dabei hätten Sie auch die Möglichkeit, gegebenenfalls herrschende Vorurteile Ihrem Fach gegenüber zu korrigieren, das Spannende/Interessante am Fach aufzeigen und den Schülerinnen das gesamte Spektrum vorzustellen, dass ihnen mit einem Abschluss in Ihrem Fachbereich zur Verfügung stehen würde. Zudem könnten Sie allgemeine Fragen zur Universität, zum studentischen Leben, zum Unterschied Schule – Studium usw. beantworten. Die Evaluationen zeigen, dass sich Unkenntnis in diesen Bereichen und Befürchtungen ebenfalls als Hürden für die Aufnahme eines Studiums an der TU Kaiserslautern darstellen.

Die Vorträge sollen vorrangig in den Räumen des Geb. 42 und 46 (je nach Verfügbarkeit) stattfinden, so dass die Schülerinnen diese Räume auch selbstständig finden können. Ein Abholservice ist für Vorträge nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Die möglichen Vortragsräume wurden von unserer Seite bereits reserviert (siehe Liste) Die genaue Zuordnung wird nach Anzahl der Anmeldungen stattfinden und Ihnen rechtzeitig mitgeteilt.

Falls Sie für Ihren Vortrag auf eine bestimmten Raum angewiesen sind (z. B. wegen der dortigen Ausstattung und der Durchführung von Experimenten) möchten wir Sie bitten, diese Räume zu reservieren und uns die Raumnummer als Rückmeldung zukommen zu lassen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns bis 28. April 2017 per E-Mail (schuelerinnentag[at]verw.uni-kl.de) Ihre Beteiligung bestätigen und Ihr vollständiges Angebot einreichen.

 

 

^ NACH OBEN

Anregungen zur Konzeption eines Fachschaftsangebots

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Schülerinnen das Fachschaftsangebot besonders intensiv nutzen. Dabei geht es ihnen nicht nur um das Fachliche. Gerade durch das Gespräch mit Studierenden erhoffen sich die Schülerinnen etwas über das Leben an der TU Kaiserslautern zu erfahren.

Fragen, die in diesem Zusammenhang auftauchen:

  • Wie ist es gerade in Kaiserslautern zu studieren?
  • Was hat die Stadt für Studierende zu bieten?
  • Wie ist die Wohnungssituation?
  • Kosten des Studiums und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Wie sieht das Alltagsleben auf dem Campus aus?
  • Welche Freizeitangebote gibt es an der Uni (Unisport, Partys, Asta-Kino, etc.)?
  • Wie ist es als Frau mit so vielen Männern im Studium?
  • Fragen zum Studiticket
  • Wie sind Studierende organisiert (Fachschaft, Asta, Stupa, Verbindungen etc.)?
  • usw.

Natürlich werden auch fachliche Fragen kommen, z. B.

  • Was lerne ich im Studium?
  • Wie lange brauche ich um das Studium abzuschließen?
  • Welche Abschlüsse gibt es im Studiengang?
  • Soll ich einen Master machen, oder reicht Bachelor?
  • Welche Vorkenntnisse sind wichtig/welche Leistungskurse bereiten mich gut auf das Fach vor?
  • Welche Berufsaussichten gibt es und was verdiene ich später einmal?
  • Wie hoch ist die Abbruchquote?
  • Welche sind die schwierigsten Fächer und gibt es Tipps auch diese leichter zu meistern?
  • Welche Leistungen/Praktika sind vorher zu erbringen?
  • Wie finde ich einen Praktikumsplatz?
  • Welche Möglichkeiten eines Auslandssemesters gibt es?
  • Was ist der Unterschied z. B. zwischen einem Mathe- und einem Physikstudium oder einem Elektrotechnik- und einem Maschinenbaustudium?
  • Warum an einer Universität studieren anstatt an einer FH?
  • Welche Veranstaltungen gibt es im Studium?
  • Was ist der Nutzen eures Studiums für euch und eure Berufslaufbahn?

Wir möchten Sie bitten, uns die minimale und maximale Teilnehmerinnenzahl mitzuteilen sowie zu welcher Uhrzeit Ihr Angebot stattfinden soll (9.45 Uhr, 11.30 Uhr, 14.15 Uhr). Falls die Möglichkeit besteht mehrere Termine anzubieten, würden wir dies sehr begrüßen.

Ihr Angebot sollte eine Dauer von 75 Minuten aufweisen, um es in das Programm eingliedern zu können. Da wir ihn Ihren jeweiligen Fachbereichen keine Räume reservieren können, wäre es schön, wenn Sie sich um die Reservierung eines passenden Raumes in Ihrem Fachbereich kümmern und uns die Raumnummer als Rückmeldung zukommen lassen.

Um es den Teilnehmerinnen am Schülerinnentag leichter zu machen, bekommt jedes Fachschaftsangebot genau wie jeder Workshop eine Nummer zugewiesen. Diese Nummern werden am Schülerinnentag im Foyer 46 aufgehängt, so dass sich die Schülerinnen 15 Minuten vor Beginn des Workshops dort versammeln können. Es ist vorgesehen, dass die Schülerinnen an diesen Punkten von Ihnen, bzw. von Ihnen beauftragte Personen, abgeholt und zu den entsprechenden Räumen gebracht werden.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns bis 28. April 2017 per E-Mail (schuelerinnentag[at]verw.uni-kl.de) Ihre Beteiligung bestätigen und mitteilen, ob wir gegebenenfalls das gleiche Angebot wie im vergangenen Jahr einplanen können.


^ NACH OBEN

Informationsbörse

Die Informationsbörse ist eine der fünf Säulen, auf die der Schülerinnentag aufbaut. Sie ist im Foyer des Gebäudes 46 geplant. Dort besteht für die Schülerinnen die Möglichkeit, sich an den Informationsständen Antworten zu Fragen rund ums Studium und zur Berufswahl einzuholen. Die vielfältigen Informationen und Gespräche können nichtzutreffende Vorstellungen revidieren, und helfen ein realistischeres Bild zu erstellen.

Idealerweise finden die Schülerinnen dort einen Stand je Fachbereich zudem Stände von Studierenden-Service-Center, Universität der Großregion, Ada-Lovelace-Projekt, Unisport, Agentur für Arbeit.

Schwerpunktmäßig ist der Besuch der Infobörse für die Mittagspause angesetzt. Aber auch morgens vor Beginn der Veranstaltung und nach dem letzten Workshop/Vortrag haben die Schülerinnen Zeit und Gelegenheit sich speziell zu den einzelnen Studiengängen zu informieren.

^ NACH OBEN

Links

Gute Anregungen für Workshop-Themen, z. T. auch für deren Konzeption und Durchführung liefern die folgenden Seiten:

www.schulphysik.de
www.uni-kl.de/Technotag
www.schulweb.de