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Gender in der Forschung

Oft hat das Forschungsinteresse gesellschaftlich, hochschulpolitisch und wissenschaftlich relevante Innovationen zur Folge. Gerade in naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Studiengängen ist die Integration von Genderthemen, besonders aufgrund des relativ geringeren Frauenanteils und der vermeintlichen Objektivität von Naturwissenschaft und Technik, unbedingt erforderlich. Sie kann zudem die Qualität von Wissenschaft und Hochschule (Exzellenz) verbessern. Im Fachbereich Architektur, Raum- und Umweltplanung, Bauingenieurwesen an der TU Kaiserslautern wurde Genderforschung zunächst in den Studiengang Raum- und Umweltplanung integriert. Damit wurde erstmalig in einem technischen Studiengang der TU Frauenforschung und Geschlechter- oder Genderforschung, also Forschung mit Reflexion auf Gender angesiedelt. Systematisch werden die soziokulturellen Konstruktionen gesellschaftlicher Strukturen, von Weiblichkeit und Männlichkeit sowie ihres Verhältnisses zueinander in verschiedenen Bereichen des Faches untersucht.

In einen Studiengang des Fachbereichs Raum- und Umweltplanung wurde Genderforschung integriert (Lehrgebiet Stadtsoziologie), indem eine Wissenschaftlerin eingestellt wurde.

Die Stelleninhaberin schloss das erste Projekt erfolgreich ab (Erforschung der Repräsentation von Männern und Frauen in der vormodernen Gesellschaft auf der Basis der mündlichen Narrative in verschiedenen Volkskulturen) und begann mit intensiven Forschungen zur geschlechtsspezifischen Bottom-up-Integration in Deutschland. Am Beispiel von MigrantInnen werden Integrationsprozesse in einer Stadt untersucht mit den Schwerpunkten (u. a.): Vielfältigkeit der geschlechtsspezifischen Migrationserfahrung sowie Einfluss der Geschlechterzugehörigkeit auf die Integrationsprozesse in der Stadt.