Die gruene:uni kritisiert den Beschluss des Studierendenparlaments auf seiner Sitzung vom 25. Mai 2011 die Arbeit der „Bundeskonferenz schwullesbischer Hochschulgruppen“ finanziell nicht mehr zu unterstützen. Diese Entscheidung zeugt von der Rückwärtsgewandtheit vieler Parlamentarier. Offenheit, Toleranz und Freiheit, Werte für die das Parlament eigentlich stehen sollte, gehen damit verloren. Dass eine finanzielle Zuwendung nicht mehr geleistet wird, steht dabei nicht im Vordergrund. Vielmehr wird die Arbeit einer Organisation, ja alles für was diese Organisation steht, in Frage gestellt. Die vollmundigen Aussagen, dass die Arbeiten dennoch gut geheißen, sogar unterstützt werden, erscheinen dann nur noch als Versuch den Krug, den man zuvor absichtlich in den Brunnen geworfen hatte, zu ersetzen.
Dieser Beschluss schlägt letztlich in die gleiche Kerbe, wie schon der Versuch während der konstituierenden Sitzung des Parlaments ein einziges Minderheitenreferat für Ausländer, Schwule, Lesben, Frauen sowie chronisch Kranke und Behinderte zu schaffen.