Studienstruktur


• Die Studienstruktur an der TU Kaiserslautern sieht zur Bachelor-, Master-, Diplom-,und Doktorandenausbildung differenzierte Modelle vor, die den unterschiedlichen Fachkulturen und Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Die Rahmenvorgaben der Universität an die Fachbereiche werden bewusst sehr offen gehalten. So liegt es im Ermessen der Fachbereiche, ob sie mit der Umstellung auf das Bachelor-/Mastersystem das Diplomstudium für Anfänger weiterhin offen halten oder ob sie dieses einstellen. Derzeit bieten 2 von 12 Fachbereichen – vorrangig in den Ingenieursdisziplinen – den Bachelor- und den Diplomeinstieg parallel an. Ebenso entscheiden die Fachbereiche eigenständig über die Zuordnung der Semesteranzahl im Bachelor-/Mastersystem. Zur optimalen Erfüllung der Ziele werden über die unterschiedlichen Fachbereiche hinweg alle drei möglichen Kombinationen, also 6+4, 7+3, 8+2, ausgeschöpft. Nach Landesvorgabe sind alle Masterprogramme mit Ausnahme des Fernstudienbereiches als konsekutiv definiert.

• Die meisten Studienprogramme des Undergraduate-Bereiches werden in deutscher Sprache angeboten. Damit trägt die TU Kaiserslautern der Erfahrung Rechnung, dass der Übergang von der Schule zur Universität schwieriger zu bewerkstelligen ist, wenn gleichzeitig noch die Ausbildungssprache Englisch eingeführt wird. Dies gilt auch für die Diplomstudiengänge in den Semestern bis zum Vordiplom. Andererseits sollen einzelne in Englisch gehaltene Lehrveranstaltungen gewährleisten, dass die in der Schule erworbenen Sprachkenntnisse nicht verloren gehen und nutzbar für die Zukunft gemacht werden können. Im Graduate-Bereich werden einige rein englischsprachige Studienprogramme angeboten, ansonsten finden englischsprachige Veranstaltungen neben deutschsprachigen statt. Letzteres gilt auch für Lehrveranstaltungen im Hauptdiplom.

• Die TU Kaiserslautern ist in der deutschen Hochschullandschaft ein führender Anbieter postgradualer Fernstudiengänge und hat auf diesem Gebiet 18 Jahre Erfahrung. Das damals zu diesem Zweck gegründete ZFUW (Zentrum für universitäre Weiterbildung) ist inzwischen im DISC (Distance and Independent Studies Center) aufgegangen, in dem lebenslanges Lernen nicht nur propagiert, sondern auch gelebt wird. Die 3380 vom DISC betreuten Studierenden verteilen sich auf 10 Master- und 3 Zertifikatsstudiengänge und stellen damit mehr als 30 Prozent der gesamten Studierendenschaft.