Studium und Lehre

 

• Getreu ihrem Selbstverständnis „Studierende als Partner“ bindet die TU Kaiserslautern ihre Studentinnen und Studenten in Erörterungen und Entscheidungen zum Thema Studium und Lehre ein. Für ihre innovativen Konzepte erhielt sie 2009 den gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erstmals vergebenen Exzellenzpreis für die Lehre, mit dessen Mitteln zahlreiche neue Lehrprojekte initiiert werden konnten.

• Die TU Kaiserslautern setzt auf eine frühe Information und Anwerbung der Studierenden. Über Schülerlabore, Vorstellungstage einzelner Fachbereiche, Schulbesuche und andere Aktionen soll frühzeitig das Interesse für ein Studium an der TU Kaiserlautern geweckt werden. Hierbei wird verstärkt auch das Interesse von Frauen an naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen gefördert. So wird seit 1995 jährlich der „Schülerinnentag“ durchgeführt, der nach wie vor auf große Resonanz unter den Schülerinnen trifft.

• Die individuelle Betreuung von Studierenden wird an der TU Kaiserslautern großgeschrieben. Viele Fachbereiche pflegen eine „Politik der offenen Tür“, d.h., die Kontaktaufnahme zu den Lehrenden gestaltet sich unkompliziert, Lehrende sind in der Regel gut erreichbar und reagieren meistens schnell auf Anfragen der Studierenden. Auch die in vielen Fachbereichen implementierten  Mentorenprogramme tragen zur besseren Integration der Studierenden bei. Neben der Integration von E-Learning Konzepten, welche durch Zielvereinbarungen mit Neuberufenen und über das E-Teaching-Center durch festangestellte Experten Unterstützt wird, verfolgt die TU weitere Konzepte zur Unterstützung der individuellen Lernprozesse. Hier ist insbesondere das Selbstlernzentrum hervorzuheben. Es wird basierend auf den Erfahrungen mit den Selbstlerntagen im WS 2010/11 sukzessive 
ausgebaut und soll das Selbstlernen der Studierenden – auch als Basis des lebenslangen Lernens – frühzeitig und nachhaltig ermöglichen.

• Die TU Kaiserslautern verfolgt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehrkompetenz ihrer Mitglieder. Neben dem bereits erwähnten E-Teaching gehört dazu die hochschuldidaktische Weiterbildung der Lehrenden. Speziell die acht Pilotfachbereiche (Bauingenieurwesen, Biologie, Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Mathematik, Physik und Wirtschaftswissenschaften) sind per Fachbereichsratsbeschluss freiwillig spezielle Verpflichtungen eingegangen. Hierzu gehören die jährliche Darstellung der in der Lehre verfolgten Ziele sowie deren Erreichen vor dem Externen Beirat für Studium und Lehre sowie die hochschuldidaktische Weiterbildung unter den Lehrenden.

• Weitere Selbstverpflichtungen gehen alle Neuberufenen ein. Laut Zielvereinbarungen können sie entweder für die Integration von E-Teaching in ihre Lehrveranstaltungen oder für die Belegung hochschuldidaktischer Weiterbildung votieren.

• Die Schaffung positiver Anreizsysteme hat bisher u.a. zur Einführung eines TU- Preises „Studium und Lehre“ geführt, der ab dem Jahr 2011 jährlich einmal vergeben wird. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird vom Externen Beirat für Studium und Lehre vergeben. Der permanenten Weiterentwicklung von Studium und Lehre dienen daneben die Pilotprojekte, welche sowohl von den Fachbereichen als auch von Studierenden beantragt werden können. Die Auswahl und damit die Mittelvergabe für die Projekte erfolgt über das Steering-Komitee „Studium und Lehre“, in dem die Studierenden ein Drittel der Sitze mit Sperrminorität innehaben. Über dieses Komitee wurden seit dem Jahr 2010 in drei Tranchen Mittel in Höhe von 210.000 Euro vergeben.