Arbeitspapiere zur Regionalentwicklung - Elektronische Schriftenreihe des Lehrstuhls Regionalentwicklung und Raumordnung (E-Paper) - Band 6
Sarah Roßbach
Cluster in der Regionalentwicklung
Das Beispiel des BioRN Clusters "Zellbasierte und Molekulare Medizin" in der Metropolregion Rhein-Neckar
Die Ausrichtung der modernen Regionalentwicklung tendiert zunehmend zu einer Stärkung der vorhandenen regionalen Kompetenzfelder. Im Zuge der Wirtschaftsförderung werden auch Cluster, d. h. die Ansammlung von Unternehmen der gleichen oder verwandter Branchen, die einerseits zusammenarbeiten aber andererseits auch miteinander konkurrieren, immer wichtiger. Bisher wurde die Bedeutung solcher Cluster für die regionale Entwicklung noch wenig erforscht. Aus diesem Grund beschäftigt sich diese Arbeit mit den Wirkungen, die Cluster auf eine Region haben, bzw. haben können. Im konkreten Fall mit denen des BioRN Cluster „Zellbasierte und Molekulare Medizin“ in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Die Metropolregion Rhein-Neckar, die durch eine stabile Wirtschaftsstruktur und nur geringe Auswirkungen des Demografi schen Wandels eine besondere Position einnimmt, unterstützt den BioRN Cluster schon seit Jahren. Dieser war im letzten Jahrzehnt in Vereinsform organisiert, gewann dann aber im Jahr 2008 den vom BMBF initiierten Spitzenclusterwettbewerb und erfuhr mit Hilfe einer Förderung von 40 Millionen Euro und eines beträchtlichen Imagegewinns einen enormen Anschub. Zahlreiche Projekte sind seitdem angelaufen und erste Effekte sind sichtbar geworden. Mit Hilfe einer Befragung wird in dieser Arbeit untersucht, welche Veränderungen seit dem Gewinn des Spitzencluster-wettbewerbs in den einzelnen Unternehmen aufgetreten sind und wie diese die Bedeutung des Clusters für die Region Rhein-Neckar einschätzen. Dies wurde zudem von verschiedenen Experten der Region wie beispielsweise Vertretern der Kommunen und der Metropolregion beurteilt. Herausgearbeitet wurden die Wirkungen, die der BioRN Cluster in verschiedenen Bereichen auf die Region hat, sowie dessen grundsätzliche Bedeutung für die Regionalentwicklung. Auch mögliche zukünftige Wirkungen wurden identifi ziert. Die sich daraus ergebenden Stärken und Schwächen, die der Cluster einerseits innerhalb seiner Strukturen aufweist und die andererseits noch in der clusterbezogenen Regionalentwicklung vorherrschen, stellen das zentrale Ergebnis der Arbeit dar.
ISSN 1869-3814
Seitenzahl: 165
Meldung vom 25.03.2013
UBACT II-Projekt JOBTOWN
Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung ist Projektpartner im UBACT II-Projekt JOBTOWN. Weitere Informationen finden Sie unter Forschungsprojekte / JOBTOWN!
[mehr]
Meldung vom 19.03.2013
Programm des Kaiserslauterer Forums
Das aktualisierte Programm für das Kaiserslauterer Forum am 22. März 2013 steht nun zum Download bereit.
[mehr]
Meldung vom 04.03.2013
Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge
Im Dezember 2012 erhielt der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung erneut einen Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): bis voraussichtlich Ende 2014 betreut der Lehrstuhl die Begleitforschung „Internationale Erfahrungen“ im Rahmen des „Aktionsprogramms … [mehr]
Meldung vom 01.02.2013
Kaiserslauterer Forum 2013
Das, von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz e.V. (ZIRP) und dem Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung veranstaltete, Kaiserslauterer Forum findet dieses Jahr am 22. März 2013 in der Rotunde der TU Kaiserslautern statt. Das Programm wird in Kürze bekannt gegeben.
[mehr]