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Pressemeldung

DAAD-Stipendiaten-Treffen 2009


Von: Marc Frey


29.10.2009
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Gruppenfoto der DAAD-Stipendiaten.

Erfahrungsaustausch bei einer Tasse Kaffee.

Studieren weltweit" ist das Motto der größten deutschen Förderorganisation für Studierende und Graduierte, dem DAAD. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist eine gemeinsame Einrichtung der deutschen Hochschulen und fördert pro Jahr etwa 50.000 deutsche und ausländische Studierende und Wissenschaftler für ein Studium oder Forschungsaufenthalt im In- und Ausland.

 

44 neue ausländische Studierende und Promovenden werden zurzeit vom DAAD für ein Studium oder eine Promotion an der TU Kaiserslautern gefördert. Es handelt sich hierbei um ausgewählte und fachliche hochqualifizierte Stipendiaten die bis zu drei Jahren an der Universität bleiben.

 

Einmal pro Jahr werden die Stipendiaten von einem Vertreter des DAAD und der Hochschulleitung begrüßt. Dr. Thomas Zettler, seine Kollegin Neli Yovcheva sowie der Vizepräsident für Studium und Lehre der TU, Prof. Dr.-Ing. Lothar Litz, und der Leiter der Abteilung Internationales, Marc Frey, begrüßten heute die Stipendiaten im Internationalen Club der Technischen Universität.

 

Prof. Lothar Litz ermutigte die Stipendiaten sich als Partner im Rahmen der kommenden Umsetzung des Exzellenzwettbewerbs in der Lehre einzubringen. Nahezu ein Fünftel der Studierenden auf dem Campus kommen aus dem Ausland, die meisten aus China, Kamerun, Luxemburg und der Türkei. Die Stipendiaten kommen unter anderem aus Ghana, Venezuela, Sri Lanka, Ungarn, Vietnam und befinden hauptsächlich in den Fachbereichen Mathematik und Informatik.

 

Gefragt nach ihren ersten Eindrücken in Deutschland schilderte Yasmin Iqbal Al-Zokari aus Jemen ihre ersten Erfahrungen mit der Pünktlichkeit. Sie dachte sie könnte in den Zug nach Kaiserslautern, planmäßige Abfahrt 15:29 Uhr, bereits um 15:26 Uhr einsteigen, ohne zu bedenken, dass dies der Vorgängerzug sein könnte und damit in die vollkommen falsche Richtung fuhr. Ähnlich erging es Oliver Tinn Cheong Tse aus Malaysia, der von Frankfurt nach Kaiserslautern mit der Bahn fahren wollte, allerdings immer nur Saarbrücken als Zielbahnhof angezeigt bekam. Einvernehmlich schilderten alle, dass sie diese kleinen Probleme mit Hilfe der Gastfreundschaft der Deutschen gut bewältigt hätten.