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Pressemeldung

Verlängerung der Hans-Herkommer-Ausstellung


Von: Prof. Dr. Matthias Schirren


02.12.2010
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Modell der Villa Glaeser.

Die Hans-Herkommer-Ausstellung in der Architekturgalerie Kaiserslautern wird wegen des regen Publikumsinteresses um fünf Wochen verlängert, bis zum Samstag dem 16. Januar 2011. Außerdem bietet das Lehrgebiet Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Kaiserslautern ab sofort immer dienstags von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr Führungen durch die Ausstellung an.

 

Die Ausstellung resumiert die studentische Beschäftigung mit dem Werk des vornehmlich als Kirchenbauer bekannt gewordenen Architekten Hans Herkommer (1887 bis 1956). Mit Kaiserslautern ist Herkommer, der unter anderem die berühmte Frauenfriedenskirche in Frankfurt am Main (1927 bis 1929) entwarf, aber auch die St. Michaelskirche in Saarbrücken (1913 bis 1924) insbesondere durch die so genannte Villa Glaeser am Osteingang der Stadt verbunden. In den Formen der Neuen Sachlichkeit errichtet beherbergte sie in den 1920er Jahren die bedeutende Kunstsammlung ihres Bauherrn, eines Kaiserslauterer Emaillefabrikanten. Derzeit ist sie, solange sich kein Investor für sie findet, dem Verfall preisgegeben. In der Ausstellung wird sie durch zwei aufwändige Modelle dokumentiert, die auch Einblicke in die komplexe Innengestaltung des Gebäudes erlauben.

 

Die Ausstellung ist regulär an Werktagen dienstags bis freitags von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet sowie samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Der Katalog zur Ausstellung kostet 12 Euro und ist über die Architekturgalerie sowie über das Lehrgebiet Geschichte und Theorie der Architektur der TU Kaiserslautern, Prof. Dr. Matthias Schirren, zu beziehen.

 

Titel der Ausstellung: Moderne Architektur Exemplarisch. Hans Herkommer (1887 bis 1957)

Ort: Architekturgalerie Kaiserslautern, Rosenstraße 2, D- 67655 Kaiserslautern