Studium Integrale
Asta-Kino
und Studium integrale zeigen „La Strada – Das Lied der Straße“
Montag, 29. Oktober, 20 Uhr
Gebäude 1, Hörsaal 006
Eintritt frei
Für 10.000 Lire kauft Schausteller Zampano die naive Gelsomina ihrer Mutter ab. Fortan begleitet sie ihn bei seinen Auftritten als Kettensprenger. Er behandelt sie schlecht, ungeachtet der Tatsache, dass er das junge Mädchen verführt. Unterwegs lernt sie den Akrobaten Matto kennen. Matto lässt ihr mehr Aufmerksamkeit zukommen als je ein Mensch zuvor und bringt ihr unter anderem auch eine kleine Melodie auf der Trompete bei. Über diese Verbindung kommt es zum Streit zwischen Zampano und Matto, der schließlich in einer Tragödie endet.
Fellinis Oscar-prämiertes Filmmeisterwerk „La Strada - Das Lied der Straße“ aus dem Jahre 1954 führt in die Welt der Gaukler, Schausteller und ‚Vaganten‘ und deren Leben am Rande der Gesellschaft. Er erzählt vom „Unvermögen zweier Menschen, einander zu begreifen“ (Federico Fellini).
Der Film ist der letzte Film Fellinis, der dem italienischen NeoRealismus zuzuordnen ist. Gleichzeitig ist er ein poetisches Märchen, angesiedelt in der rauen Wirklichkeit der Landstraße. Die Straße ist der Ort der Handlung und „La Strada“ so gesehen ein frühes Road Movie. Doch ist hier die Straße, die durch eine weite, winterlich trostlose Landschaft führt, eine Metapher für den Weg des Lebens durch eine karge Seelenlandschaft.
Regie: Federico Fellini
Buch: Tullio Pinelli, Federico Fellini
Musik: Nino Rota
Darsteller: Giulietta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart
Produktion: Italien, 1954






