Kindersicherung auf der Datenautobahn


Vortrag von Peter Sanner

Mittwoch, 23. Januar, 17.15 Uhr

Gebäude 42, Hörsaal 105 ACHTUNG! Raumänderung


„Wann darf ich denn an den Computer, ich will im Internet surfen!“. Diese oder ähnliche Fragen bekommen Eltern heute immer häufiger von ihren Kindern zu hören. Im Gegenzug nehmen Berichte über die Gefahren des Webs – gerade auch für Kinder – zu. Um die Kleinen vor diesen Gefahren zu schützen und sie gleichzeitig im Umgang mit dem Internet zu schulen, bietet kinkon.de eine Kindersicherung an, die von Eltern entwickelt wurde, in einer Community erweitert wird und für Eltern gemacht ist. Dabei kann die Kindersicherung von jedem Ort bedient werden und ist unabhängig von Betriebssystemen oder Browsern.Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Bevormundung des Nachwuchses, sondern eine Schulung der Medienkompetenz durch Dialog. Eltern geben zunächst frei, welche Seiten ihre Sprösslinge nutzen dürfen, die Kinder können aber über Anfragen ihr Interesse an weiteren Seiten äußern. So haben Eltern die Möglichkeit zu prüfen, ob diese Seiten kindgerecht sind und freizugeben oder zu erklären, warum dieser Zugang verwehrt wird.

Um die Kindersicherung möglichst effektiv zu gestalten, greift kinkon.de dabei auf das Wissen der Community zurück. So können Eltern ihre Erfahrungen zu geeigneten Internetseiten mit anderen teilen. So können auf schnellem Weg eine Vielzahl kindgerechter Seiten identifiziert werden. Um Missbrauch auszuschließen, ist zudem noch eine Prüfungskomponente des Anbieters eingeschaltet. 

kinkon.de ist eine mehrfach ausgezeichnete Gründungsidee von Peter Sanner. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden  die Assetts von der unitedmove42 GmbH übernommen, welche die Umsetzung derzeit mit neuer Strategie am Markt betreibt.


Peter Sanner

Peter Sanner hat sich schon mit 18 Jahren selbständig gemacht, und bereits neben Abitur, Zivildienst und Studium durch Lokalisierung englischer Hard- und Software Geld verdient. Mitte der 90er Jahre hat er dann aber auch erste Erfahrungen in der Krisenbewältigung gemacht, die zu einem Wechsel zum Angestellten führten. Von 1999 bis 2008 war er in verschiedenen Positionen im Vertrieb bei größeren Unternehmen tätig. Seit 2008 ist er mit der uncubator GmbH wieder selbständig und an verschiedenen Unternehmen beteiligt. Kerngeschäft der uncubator GmbH ist die Entwicklung von Konzepten und die Unterstützung von Unternehmen bei Aufbau und Umsetzung von Vertriebsaufgaben sowie der Vermarktung eigener Projekte.