Hinweise zu Abschlussarbeiten im Fachgebiet S+O als pdf

Abschlussarbeiten im Fachgebiet S+O

Die nachfolgenden Hinweise gelten für die Erstellung von Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und von Diplomarbeiten. Entsprechend dem Profil des Fachgebietes S+O sind sowohl planerisch-konzeptionelle als auch analytisch-beschreibende Arbeiten denkbar. Ein direkter Praxisbezug ist wünscheswert, aber nicht zwingend. Die Arbeit muss jedoch einen Bezug zu den in Lehre und Forschung vertretenen Inhalten des Fachgebietes haben. Die Arbeit kann gemäß der jeweils gültigen Prüfungsordnungen als Einzel- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden.

Erste Interessensbekundung

Wenn Sie beabsichtigen, beim Fachgebiet S+O eine Abschlussarbeit zu schreiben, sollten Sie zunächst dem Fachgebiet per email eine formlose Anfrage mit einer groben Themenidee oder einem Entwurfs- oder Untersuchungsgegenstand zusenden. Sie erhalten dann von Prof. Schmidt eine kurze Rückmeldung zu Ihrer Email, in der Regel verbunden mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch. In diesem Gespräch wird gemeinsam das Thema konkretisiert und die nächsten Arbeitsschritte vereinbart. Bitte notieren Sie sich vorab Ihre Fragen und bringen Sie Schreibunterlagen mit.

Erstellung Projektskizze

Auf Basis der Ergebnisse des Gesprächs erstellen Sie als Nächstes eine Projektskizze (Expose). Dies soll dem Bearbeiter oder der Bearbeiterin helfen, das Thema, die Zielstellung und Methodik der Arbeit sowie die forschungsleitenden Fragen in schriftlicher Form festzuhalten. Das Expose hilft zugleich dem Fachgebiet, die fachliche Relevanz des gewählten Themas schnell zu erfassen und nötige Hilfestellungen und Betreuungsbedarfe zu identifizieren. Die Projektskizze hat einen Seitenumfang von maximal drei Seiten. Wesentliche inhaltliche Punkte der Projektskizze sind u.a.:

  1. Vorschlag für einen Arbeitstitel Der Arbeitstitel kann und wird sich möglicherweise während der Bearbeitung verändern, er muss also nicht abschließend sein.

  2. Einordnung der Arbeit

    • wissenschaftliche Relevanz des Themas
    • Bezug auf aktuelle Entwicklungen oder Diskurse
    • Beschreibung der eigenen Motivation und der Interessen (Was wollen Sie mit der Arbeit erreichen?)
  3. Forschungsleitende Fragen

    • 3 bis 7 Fragen, die mit der Arbeit beantwortet werden sollen
    • alternativ: Thesen oder Hypothesen
  4. Methodisches Vorgehen

    • Kurze Beschreibung der geplanten Arbeitsschritte und der dabei verwendeten Methoden
    • Benennung von Referenzräumen oder Praxisbeispielen
    • Herkunft von Primärdaten (Eigene Erhebungen, Experteninterviews..)
    • Benennung wesentlicher Quellen
  5. Grobe Zeitplanung

    • Beschreibung wesentlicher Arbeitsschritte und Meilensteine
    • gewünschter Beginn und Abgabetermin

Allgemeine Hinweise für das Verfassen der Arbeit

  1. Orientierung zum Umfang der Arbeiten: Bachelorarbeit maximal 60 Seiten, Diplom- und Masterarbeiten maximal 100 Seiten.

  2. Die Anzahl der abzugebenden Arbeiten und das Verfahren der Abgabe ergeben sich aus der jeweils gültigen Studienordnung.

  3. Angemessenes Layout, Dreiklang von Text, Plan und Foto beachten, Form und Inhalt müssen „zusammenpassen“. Je nach Thema und Art der Arbeit stehen textliche Erläuterungen oder planerische Darstellungen im Mittelpunkt der Arbeit. Bitte keine Spiralbindungen verwenden.

  4. Schlüssig Argumentieren: Zitate und Quellen dienen zur Einordnung und sollen das umgebende Forschungsfeld zutreffend abbilden.

  5. Für eine einfache Lesbarkeit sollten die Quellen als Fußnote angegeben sein. (Detailliertere Hinweise zur Zitierweise siehe unten)

  6. Quellen sind zu Wichten und zu Werten, Aktualität der Quellen bitte beachten. Nicht alle Quellen müssen auch zwingend als Zitat erscheinen.

  7. Zusammenfassung für den eiligen Leser als „Einstieg“ in die Arbeit (maximal acht Seiten)

  8. Das methodische Vorgehen und die eigene Arbeitsweise sollten beschrieben und am Ende ggf. bewertet und eingeordnet werden.

  9. Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis und Abkürzungsverzeichnis sind Standard

  10. Wichtige, zum Verständnis der Arbeit dienende Aussagen können als Anlage beigefügt werden. Diese Anlagen gehen nicht in die Orientierung zum Seitenumfang ein.

  11. Sachverhalte oder Dokumente, die eine gewisse Vertraulichkeit besitzen oder die wichtige ergänzende Informationen enthalten, können in einen separaten Anlagenband zusammengefasst werden. Dieser wird nur einfach abgegeben.

Hinweise zur Zitierweise

Zitierweise: Fußnoten Zitation Quelle als Fußnoten: Nachname, Vorname: Titel, Untertitel, Verlagsort, Erscheinungsjahr, Seitenangabe

Quelle im Literaturverzeichnis Nachname, Vorname: Titel, Untertitel, Verlagsort, Erscheinungsjahr

Zitat aus einem Sammelband: Nachname, Vorname: Titel des Beitrages, Untertitel, in: Nachname, Vorname (Hrsg.): Titel des Sammelbandes, Untertitel des Sammelbandes, Verlagsort, Erscheinungsjahr, Seitenangabe des Beitrages

Zitat aus einer Zeitschrift: Nachname, Vorname: Titel des Beitrages, Untertitel des Beitrages, in: Zeitschrift, Jahrgang, Erscheinungsjahr, Seitenangabe des Beitrages

Zitat einer Internetquelle: Name/Bezeichnung der Homepage, aufgerufen unter URL, Zugriffsdatum

Die Fußnote befindet sich neben dem Wort, wenn sie sich nur auf dieses Wort bezieht. Bezieht sie sich auf den gesamten Satz/Abschnitt ist die Fußnote am Ende des Satzes zu setzen. - Wörtliche Zitate werden grundsätzlich in Anführungszeichen gesetzt. Das Original darf in diesem Fall nicht verändert werden. Fehlerhafte Angaben im Original werden durch ein nachgestelltes „[sic]“ gekennzeichnet. - Auslassungen, die durch den Verfasser/Studierenden vorgenommen werden, sind durch den Hinweis „[…]“ zu kennzeichnen. Werden zum besseren Verständnis des Zitats zusätzliche Wörter eingefügt, sind diese ebenfalls durch eine eckige Klammer kenntlich zu machen. - Sinngemäße Zitate werden durch ein vorangestellte „Vgl.“ gekennzeichnet. - Werden Zitate nicht aus dem Original, sondern als Sekundärzitat aus anderen Quellen übernommen, muss dies durch den Zusatz „zitiert in:“ gekennzeichnet werden. - Erstreckt sich ein Zitat noch auf die nächste bzw. auf die folgenden Seiten, wird dies durch ein „f.“ bzw. „ff.“ gekennzeichnet. - Tritt ein Herausgeber an die Stelle eines Verfassers, so ist der Zusatz „(Hrsg.)“ anzufügen. - Bei mehr als drei Verfassern bzw. Herausgebern wird nur der erste genannt, gefolgt von dem Hinweis „et al.“ - Wird eine Quelle auf einer Seite mehrfach hintereinander zitiert, ist beim zweiten Mal der Kurzbeleg „ebenda, S. xx“ ausreichend.

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