Stadt.Umbau.Salon
Der Stadt.Umbau.Salon ist eine Veranstaltungsreihe des Fachgebiets Stadtumbau + Ortserneuerung der TU Kaiserslautern. Idee dieser Reihe ist es, mindestens zweimal pro Semester eine Diskussion über die Themen Demografischer Wandel, Stadtschrumpfung, Stadtumbau und die damit einhergehenden Probleme aber auch Chancen in Kaiserslautern auszulösen und zu intensivieren. So werden Akteure aus der Stadtumbaupraxis nach Kaiserslautern eingeladen, um einen Austausch zu ermöglichen und von den Erfahrungen aus anderen Städten und Regionen zu lernen. Eine Besonderheit des Stadt.Umbau.Salons ist der jeweilige Veranstaltungsort. Um den Teilnehmerkreis zu vergrößern und die Themen an ihren Wirkungsort zu tragen, finden die Veranstaltungen bewusst nicht in den Räumlichkeiten der Universität, sondern in der Kaiserslauterer Innenstadt statt. Hierfür bemüht sich das Fachgebiet Stadtumbau + Ortserneuerung in Kooperation mit verschiedenen Vereinen und Initiativen stets, ungenutzte Raumpotenziale in Form von Leerständen und Brachflächen im Stadtgebiet aufzuspüren und zu nutzen. Diese Veranstaltungsform ermöglicht es, stadtentwicklungspolitisch bedeutsame Themen aus ihrem universitären Umfeld herauszulösen und sie den Akteuren zugänglich zu machen, denen sie tagtäglich begegnen, den Kaiserslauterer Bürgern.
3. Stadt.Umbau.Salon – in der Zwischenzeit
Am 29. November 2011 in Kaiserslautern, Richard-Wagner-Strasse 48
Ort des Geschehens ist diesmal ein schon längere Zeit leer stehendes Ladenlokal in der Richard-Wagner-Strasse 48. Im ehemaligen Proton CD-Vinyl Geschäft (links neben der Buchhandlung „Blaue Blume“) haben wir im Rahmen einer Diplomarbeit von Viola Spurk – Leerstehende Ladenlokale als Möglichkeitsräume – ein Stadt.Umbau.Atelier eingerichtet. Für kurze Zeit steht uns dort ein Ort der Arbeit, des Dialogs und der Begegnung zur Verfügung.
Wir laden Sie/Euch dort zum 3. Stadt.Umbau.Salon …in der ZwischenZeit (Zwischennutzungen als Chance) am Dienstag, den 29.11.2011 um 19.00 Uhr ein.
Als Expertin haben wir Frau Gaby Schulten von der Zwischennutzungsagentur Wuppertal gewonnen. Sie wird in einem kurzen Impuls von ihren Erfahrungen über Chancen und Hemmnissen von Zwischennutzungen berichten. Im zweiten Teil des Abends wollen wir uns zusammen mit Shakti Richter (Galeristin aus KL), Maximilian Vollmer (Doktorand im FG S+O) und Ihnen/Euch in einem offenen Dialog zu Übertragbarkeiten und Möglichkeitsräume in Kaiserslautern austauschen. Die Moderation hat Stefan Höffken (FG CPE). Für Brezel, Bier, Wein und Brause ist gesorgt. Wir freuen uns sehr auf Ihr/Euer Kommen.
Weitere Hintergrundinfos unter: http://www.zwischennutzungsagentur-wuppertal.de/
2. Stadt.Umbau.Salon – Von den Leiden eines (Um-)Bauherren
Am 19. July 2011 in Kaiserslautern, Richard-Wagner-Strasse 55
Nach intensiver Suche ist es uns nun gelungen, einen geeigneten Ort für unseren 2. Stadt.Umbau.Salon zu finden. Der Eigentümer des Leerstandslokals in der Richard-Wagner-Strasse 55 erklärte sich bereit, uns den Eckladen (ehemalige Schneiderei und zuletzt vom Architekturbüro Bayer & Strobel genutzt) zur Bespielung für einen Abend zu überlassen.
Wir freuten uns sehr, die Türen zu diesem spannenden Ort am Dienstag, den 19.07.2011 um 19.00 Uhr für den Stadt.Umbau.Salon zu öffnen.
Als Experten war Herrn Dipl.-Ing. David R. Froessler Leiter der Innovationsagentur Nordrhein-Westfalen unser Gast. Er berichtete in einem kurzen Impuls von seinen Erfahrungen aus NRW, und stellte sich anschließend in einem offenen Dialog mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt und den Gästen zu Übertragbarkeiten und Möglichkeitsräumen in Kaiserslautern.
Wir danken für diesen angeregten Dialog an einem ungewöhnlichen Ort!
… hier ein paar Bildimpressionen…
1. Stadt.Umbau.Salon – Gestaltung des Wandels
Am 17. May 2011 in Kaiserslautern, Richard-Wagner-Strasse 83
Dienstag 17. Mai 2011 um 19.00 Uhr in der Galerie JE LÄNGER JE LIEBER (ehemalige Bahnhofsapotheke Richard-Wagner-Strasse 87, vis a vis Zack Zack)
Prof. Dr. Rolf Kuhn HAB Weimar (Bauhaus-Universität) + Bauakademie der DDR + Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau + Geschäftsführer der IBA Fürst-Pückler-Land
In seinem Vortrag ging Prof. Dr. Rolf Kuhn am Beispiel der Veränderungen in Mittel- und Ostdeutschland folgenden Kernfragen nach:
- Wie wurde der Wandel gemeistert?
- Welche Instrumente und Verfahren kamen zum Einsatz?
- Welche Rolle spielten dabei Architektur und Kunst?
- Wie ist das Verhältnis von Tradition und Innovation?
- Welche Lehren können wir für den Wandel in unserer Region daraus ziehen?
Im Anschluß nutzen die Besucher die Gelegenheit das Thema bei Brezeln, Wein, Bier und Bionade zu verteifen sowie die aktuelle Ausstellung KUNSTKLAPPE zu besichtigen.
Wir danken für diesen überaus anregenden Abend! … hier ein paar Bildimpressionen…