11. Stadt.Umbau.Salon – Investor Zivilgesellschaft

Elfter Salon

Am Dienstag den 08.11.2016 kamen ca. 80 Interessierte aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Stadtgesellschaft in die Eisenbahnstrasse 35. Unter dem Motto: „Investor Zivilgesellschaft“ referierte Herr Rolf Novy-Huy von der gemeinnützigen Stiftung trias, ob und wie zivilgesellschaftliche Akteure als nachhaltige Investoren der Stadtentwicklung auftreten und wirken können. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Investorensuche für das PFAFF-Areal kann diese Form des Engagements, ein wichtiger Beitrag gegenüber der sonst üblichen Bodenspekulation sein.

Der erstmals von der Archietktenkammer RLP unterstützte Salon war in zwei Blöcke geliedert: - Vorstellung der Stiftungsarbeit - Übertragung der Ansätze auf die Revitalisierung des PFAFF-Areals

Der ehemalige Banker erläuterte anhand von anschaulichen Referenzbeispielen, wie Initiativen erfolgreich als Investoren auftreten und warum sich gerade Transformationsprozesse alter Industrieareale sehr gut dafür eignen. Das Auditorium diskutierte intensiv unter welchen Vorraussetzung dies am lokalen Beispiel PFAFF umzusetzen wäre.

Wir danken allen Beteiligten für einen interessanten Abend an diesem spannenden Ort!

Die Kraft der Gruppe

„Einer Stadt kann nichts Besseres passieren? gerade in Zeiten knapper Kassen?, als dass sich Bürger engagieren“, stellt der Trias-Geschäftsführer fest, der aus dem Ruhrgebiet kommt und von dort die Thematik Industriebrachen kennt. Eine Stadt müsse das jedoch wollen, das gemeinschaftliche Engagement von Bürgern, die „nicht nach der Stadt rufen, sondern selbst unternehmerisch handeln“.

(Auszug aus Rheinpfalz vom 10.11.2016)

Die kreative Kraft von vielen

Apropos Unterstützung: Bürgerschaftliches Engagement in einer Stadt stellt schon einen Wert an sich da, zeigt es doch, dass Einwohner Interesse an ihrem Umfeld haben, dieses mitgestalten und lebenswert machen wollen. Viele Kommunen haben aber auch schon von der kreativen Kraft dieser Gruppen ganz real profitiert. Eine Stadt ist gut beraten, solche Engagierten verstärkt zu unterstützen und ihnen keine Steine in den Weg zu legen. Das sollte ebenfalls und insbesondere für das im Herzen Lauterns liegende Pfaff-Areal gelten, das eine völlige Umgestaltung erfahren wird. Beim jüngsten „Stadt.Umbau.Salon“ wurde aufgezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement nicht nur der bloßen Theorie verhaftet bleiben muss, sondern dass gesellschaftliche Akteure sogar gemeinsam als ein großer Investor auftreten und ihre Ideen verwirklichen können. Vieles deutet nun tatsächlich darauf hin, dass eine Gruppe von Engagierten auf dem Pfaff-Gelände unternehmerisch tätig werden will. Gut so. Warum sollen hier, wo einmal ganz viele Lauterer gearbeitet haben, nicht auch die Bürger selbst zum Zuge kommen?

(Auszug aus Rheinpfalz vom 12.11.2016)

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