Projekt: Konzepte – Stadtumbau : WohnOrt Kaiserslautern-NW

Planerische Strategien zur Entwicklung städtischer Wohnstandorte in Kaiserslautern

Bachelor Raumplanung 4. Semester

Hintergrund & Einordnung

Die planerische Auseinandersetzung mit vorhandenen Siedlungsbeständen ist eine der zent-ralen Herausforderungen des Stadtumbaus und der Stadterneuerung in den künftigen Jahren. Dabei geht es um eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung der vorhandenen Siedlungsstrukturen an sich verändernde Rahmenbedingungen, Anforderungen und Bedarfe, etwa * modifizierte Anforderungen an das Wohnen und das Wohnumfeld, die sich durch den demografischen Wandel ergeben, * veränderte Wohnbedürfnisse der unterschiedlichsten Nachfragergruppen, die sich aus der Pluralisierung der Lebensstile ergeben und * die Notwendigkeit, den Wohnungsbestand energetisch zu sanieren, damit den CO²-Ausstoß zu reduzieren und die Folgen des Klimawandels zu beherrschen.

Zudem ist es ein zentrales Anliegen der Stadt Kaiserslautern, für ihre Bürger bezahlbaren Wohnraum in guter Lage und mit einer zeitgemäßen Ausstattung vorzuhalten.

Gegenstand des Projektes

Exemplarisch für die Problemlagen randstädtischer Wohnlagen in Kaiserslautern sollen die Baustrukturen im Lothringer Dell und auf dem Fischerrück näher untersucht werden. Das Spektrum reicht hierbei von Einfamilien- und Reihenhäusern über Mehrfamilienhäuser in Zeilenbauweise der 1950-60er Jahre bis hin zu Hochhäusern der 1970er Jahre. Obwohl es dort über die Jahre immer wieder verschiedenste Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen gegeben hat stellt sich die Frage, wie künftig mit den Wohnstandorten umgegangen werden sollte. Gesucht werden planerische Konzeptideen und konkrete Handlungsvorschläge für die Stadt.

Zunächst wird sich das Projekt mit der Einordnung der Wohnstandorte in das städtebauliche Umfeld (Quartier) im Maßstab 1:5.000 befassen. Darauf aufbauend sollen die einzelnen Quartiere dann im Maßstab genauer betrachtet werden um daraus Vorschläge für denkbare Anpassungen z.B. der Wohnzuschnitte, Freiraumzonierung oder zur Wohnumfeldgestaltung abzuleiten. (Maßstab 1:500 bis. 1:200).

Im Ergebnis des Studienprojektes erhofft sich die Stadtverwaltung viele interessante Anregungen in Form von Planungs- und Umsetzungsvorschlägen, die im Dialog mit den Eigentümern und Bewohnern in den kommenden Jahren umgesetzt werden könnten.

Bausteine des Studienprojektes

Innerhalb des Projektes werden Elemente aus der Stadtanalyse, dem Stadtentwurf, der Freiraumplanung aber auch der architektonischen Grundlagen aufgegriffen und in der konkreten Anwendung trainiert und inhaltlich vertieft.

  • Durchführen von eigenen Erhebungen und Analysen (baulich-räumliche/ soziokulturelle Erfassung)
  • Akteursbeteiligung und Bewohnerbefragung
  • eigenständiges Herleiten von Planungszielen und Vergabe eines Projekttitels
  • Erarbeiten und Begründen eines Planungsvorschlages
  • Vertiefen ausgewählter Details und Schwerpunkte
  • Erstellen von Ausstellungspostern
  • Mehrere Zwischenkonsultationen in Kleingruppen
  • Präsentationen an Hand von Skizzen und Plänen
  • Durchführen von Zwischen- und Abschlussverteidigung

Kooperationspartner ist die Stadt Kaiserslautern.

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