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Die Regelung der bevorzugten Auswahl

Es darf Ihnen kein Nachteil entstehen, wenn Sie zum Studium bereits zugelassen waren, jedoch wegen eines der nachfolgend genannten Dienste oder Tätigkeiten eine Zulassung nicht wahrnehmen konnten:

  • Wehrdienst (bis zur Dauer von 3 Jahren)
  • Dienst im Bundesgrenzschutz (bis zur Dauer von 3 Jahren)
  • Zivildienst (bis zur Dauer von 3 Jahren)
  • mindestens zweijähriger Dienst als Entwicklungshelfer/in nach dem Entwicklungshelfergesetz
  • Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres nach dem Gesetz zur Förderung des freiwilligen sozialen Jahres
  • Ableistung eines freiwilligen ökologischen Jahres nach dem Gesetz zur Förderung eines freiwilligen ökologischen Jahres
  • Pflege oder Betreuung eines Kindes unter 18 Jahren oder eines sonstigen pflegebedürftigen Angehörigen (bis zu einer Dauer von 3 Jahren)

Nach dem geltenden Zulassungsrecht ist es nicht möglich, einen Studienplatz, der Ihnen bereits zugewiesen wurde, bis zur Zeit nach Beendigung einer der genannten Dienste oder Tätigkeiten zu reservieren. Jeder Studienplatz, der in der Einschreibefrist ­ – gleichgültig, aus welchen Gründen ­ – nicht in Anspruch genommen worden ist, muss unverzüglich an eine/n andere/n Bewerber/in vergeben werden.

Allerdings können Sie bei Ihrer nächsten Bewerbung im Falle eines Vergabeverfahrens in Ihrem Hauptantrag (1. Studienwunsch) bevorzugt ausgewählt werden, wenn Sie die o.g. Voraussetzungen erfüllen und

  • durch Vorlage des Zulassungsbescheides eine frühere Zulassung nachweisen,
  • den/die  o.g. Dienst bzw. Tätigkeit nachweislich zum 30. April bei einer Bewerbung für das Sommersemester und zum 31. Oktober bei einer Bewerbung für das Wintersemester beendet haben oder haben werden und
  • die Zulassung spätestens zum zweiten auf die Beendigung des Dienstes folgenden Vergabeverfahren beantragt haben.

Die bevorzugte Auswahl wird auch dann berücksichtigt, wenn ein bisher zulassungsfreier Studiengang in der Zeit während Ihres Dienstes oder einer der genannten Tätigkeiten eine Zulassungsbeschränkung erhalten hat, soweit Ihre Bewerbung innerhalb des o.g. Zeitraums nach Beendigung des Dienstes/der Tätigkeit eingeht.

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