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Warteliste

In der sog. Warteliste werden die Bewerber/innen in eine Reihenfolge gebracht, bei der primär nicht die Durchschnittsnote, sondern das Jahr des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) berücksichtigt wird.

Beispiel: Eine Bewerberin, die ihr Abitur im Jahre 2003 erworben hat, geht einem Abiturienten des Jahrganges 2004 vor. Sind 40 Studienplätze nach dem Kriterium Wartezeit zu vergeben, erhalten alle Bewerber/innen mit Rangplätzen bis 40 eine Zulassung und alle Bewerber/innen von Rangplatz 41 an eine Ablehnung.

Sollten Bewerber/innen die gleiche Wartezeit haben, entscheiden der Reihe nach folgende Kriterien über die Rangplätze:

  • Grad der Qualifikation (z.B. Durchschnittsnote des Abiturs),
  • geleisteter Dienst,
  • Los.

Zweitstudienbewerber/innen nehmen an der Auswahl nach Wartezeit nicht teil. Sie werden im Rahmen einer Sonderquote ausgewählt.

Berechnung der Wartezeit

Die maßgebliche Wartezeit eines Bewerbers/einer Bewerberin wird zunächst nach der Zahl der Halbjahre berechnet, die vom Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) bis zum Beginn des Semesters, für das die Zulassung beantragt wird, in vollem Umfang verstrichen sind. Bei dieser Berechnung beginnen die Halbjahre und Semester jeweils am 1. April und am 1. Oktober.

Von der Gesamtzahl der Halbjahre wird die Zahl der Halbjahre abgezogen, in denen der Bewerber/die Bewerberin an einer Hochschule (Universität, Gesamthochschule, Pädagogische Hochschule, Fachhochschule) im Geltungsbereich des Staatsvertrages als Student eingeschrieben war. Dies gilt nicht für Zeiten eines Studiums vor dem 1. April 1991 an einer Hochschule in der ehemaligen DDR.

Antrag auf Nachteilsausgleich

Einen Antrag auf Nachteilsausgleich können Bewerber/innen formlos stellen, die etwa durch Krankheit das Abitur später als erwartet abgelegt haben und deshalb jetzt weniger Wartezeit vorweisen können. Durch diesen Antrag kann erreicht werden, dass zusätzlich soviel Wartezeit angerechnet wird, wie durch die geltend gemachten Verhinderungsgründe eingebüßt wurde. Werden bei der Bewerbung derartige Umstände und ihre Auswirkungen nachgewiesen, wird bei der Auswahl nach Wartezeit ein früherer Zeitpunkt des Erwerbs der Studienberechtigung zugrunde gelegt.

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