Idee
„Abenteuer Hochschule“ an der Technischen Universität und der Fachhochschule Kaiserslautern". Eine Erlebniswoche für Schülerinnen in den Schulferien.
Hochschulübergreifend werden seit 2003 für Neunt- und Zehntklässlerinnen aus Gymnasien/Gesamtschulen (regional und überregional) Ferienkurse angeboten, in denen sie eine Woche lang intensiv die Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften im Rahmen von Workshops an TU und FH Kaiserslautern erleben können. Dieses Angebot wird mit Freizeitprogramm und Übernachtungen durchgeführt.
Ziel des „Abenteuer Hochschule“ ist, das Berufswahlspektrum der Schülerinnen um die Natur- und Ingenieurwissenschaften zu erweitern. Denn während Frauen inzwischen über die Hälfte der StudienanfängerInnen an allen Fächern der Universitäten ausmachen, beträgt ihr Anteil an den Natur- und Ingenieurwissenschaften, auch nach enormen Zuwächsen, lediglich gut ein Drittel.
Schülerinnen mit einer Neigung zu den Naturwissenschaften, mit einem Interesse an den Ingenieurwissenschaften soll die Wahl eines bislang eher "frauenuntypischen" Studienfaches erleichtert werden. Denn Berufe in den Naturwissenschaften und der Technik bieten ihnen ein geringeres Arbeitsplatzrisiko und bessere Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten.
Somit erhalten Schülerinnen im Rahmen verschiedener Workshops Gelegenheit, Technik und Naturwissenschaft selbst auszuprobieren und damit die Chance festzustellen, dass es ihnen Spaß macht, dass sie auch hier erfolgreich sein könnten. Sie lernen Vorbilder aus diesen Studiengängen und Berufsfeldern kennen und können Vorurteile abbauen. Ihre Affinität zu diesen Wissenschaftsbereichen kann sich entfalten und im Idealfall in die Aufnahme eines entsprechenden Studiums oder Berufs münden.
Da eine derart wichtige Entscheidung wie die Wahl des künftigen Studienfaches bzw. Berufes in den seltensten Fällen durch eine einzige Veranstaltung gefällt wird, bieten die beiden Hochschulen Kaiserslauterns weitere Maßnahmen an – beispielsweise im Rahmen des Ada-Lovelace-Projektes. Ein komplexes Zusammenwirken vielfältiger Projekte, unterstützt durch Lehrkräfte vor Ort, könnte die Berufswahl der Schülerinnen optimieren.






