Universität
Angebote für begleitende Lehrkräfte
Die Schülerinnen werden großenteils von Lehrkräften begleitet, für die ein gesondertes Programm organisiert wird. Beispielsweise dieses:
Informationen und Veranstaltungsangebote für begleitende Lehrkräfte
Aus einer Vielzahl von möglichen Berufsfeldern und Berufen wählen Mädchen/Frauen nach wie vor Bereiche, die sie beruflich in minderdotierte, aufstiegsbegrenzte und relativ einflusslose Positionen münden lassen. Mit der Veranstaltung „Schülerinnentag“ soll dazu beigetragen werden, das „typische“ weibliche Berufswahlspektrum zu erweitern; denn wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen bei jungen Frauen höher und eine entsprechende Begabung häufiger vorhanden ist, als oft angenommen wird. Die Einflussfaktoren bei der Entscheidung für den Beruf sind vielfältig und komplex. Sie reichen von der Geschlechtererziehung in Familie und Freundeskreis über traditionell vermittelte Berufsbilder in Medien, mangelnden weiblichen Vorbildern in Wirtschaft, Naturwissenschaft und Technik bis hin zu einer Wirtschafts- und Bildungspolitik, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschweren und somit für viele junge Frauen restriktiv auf ihre Berufswahl wirken. Im Entwicklungs- und Berufswahlentscheidungsprozess von Mädchen und jungen Frauen wirken auch die Schulen über das alltägliche Interaktions- und Unterrichtsgeschehen entscheidend mit.
Wir möchten mit unserem Begleitprogramm interessierten Lehrkräften im Hinblick auf die Förderung von Mädchen und jungen Frauen sowohl inhaltliche Anregungen für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht geben, als auch die Gelegenheit, sich in einer Diskussionsrunde über ihre Erfahrungen im koedukativen naturwissenschaftlichen Unterricht auszutauschen. Bisherige Themen waren beispielsweise:
1. Schülerinnentage und Girls' Day
Die Veranstaltung versuchte eine Standortbestimmung pädagogischen Handelns und zeigte die Notwendigkeit der Kenntnis des "heimlichen Lehrplans". In einem zweiten Schritt sollte die These überprüft werden, ob Unterricht nur in Verbindung mit der Reflexion des Geschlechts erfolgreich sein kann. Es folgten Anregungen und Beispiele für didaktisch-methodische Möglichkeiten für die Gestaltung eines Unterrichts, der Mädchen und Jungen gleiche Lernchancen bietet.
2. Mehr Frauen in Naturwissenschaft und Technik!
Das Ada-Lovelace-Projekt stellt sich vor. – Die Koordinatorin des Projekts stellt das seit 1997 an den Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz existierende Mentorinnen-Netzwerk vor, das Schülerinnen die Aufnahme eines naturwissenschaftlich-technischen Studienganges erleichtern will. So besuchen Studentinnen dieser Fächer die Schulen und präsentieren ihr Studienfach. Zudem bieten sie Workshops an, in denen die Schülerinnen Technik selbst praktisch erleben können. Sie laden zu Hochschulerkundungen und Betriebsbesichtigungen ein und vieles mehr. Im Rahmen dieses Gesprächsangebotes können bei Interesse Kooperationen vereinbart werden.






