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Hochschulrat

Der Hochschulrat wurde als zentrales Organ mit dem neuen Hochschulgesetz (HochSchG) vom 21.07.2003 eingeführt. Seine Aufgabe ist die Förderung des Hochschulprofils und der Leistungs- bzw. Wettbewerbsfähigkeit der Universität.

Der Hochschulrat verfügt über grundlegende Beratungs- und Zustimmungsrechte für wichtige Angelegenheiten der Hochschule, wie etwa den Gesamtentwicklungsplan, die Richtlinien für die Finanzverteilung oder die Wahl des Präsidenten. Mit dem Hochschulrat sollen interne Entscheidungsprozesse durch externen Sachverstand unterstützt werden.

Insgesamt besteht das Gremium aus zehn Mitgliedern. Fünf externe Mitglieder aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliches Leben werden durch das Ministerium berufen. Fünf interne Hochschulmitglieder werden vom Senat gewählt. Die Amtszeit des Hochschulrats beträgt fünf Jahre.