3) Aktueller Stand

Die Umsetzung des Pilotprojekts (Laufzeit 2010 – 2012) ist in die vier folgenden Phasen gegliedert:

Zu Beginn des Pilotprojektes wurde in Phase A „Sondierung und bilaterale Modellentwicklung“ der Bachelorstudiengang „Raumplanung“ und der Masterstudiengang „Stadt- und Regionalentwicklung“ an der TU Kaiserslautern hinsichtlich des Studienaufbaus und -verlaufs analysiert und geeignete Studienmodule, die sich für eine Absolvierung an den ausländischen Partneruniversitäten anbieten sowie inhaltlich und zeitlich reibungslos in den vorgesehenen Studienablauf einbinden lassen, ausgewählt. Die Gewährleistung eines inhaltlich und zeitlich vergleichbaren Aufwands ist insofern wichtig, damit eine grundsätzliche Anerkennung der an den ausländischen Partneruniversitäten abgeleisteten Studien- und Prüfungsleistungen und der entsprechenden ECTS-Leistungspunkte gewährt werden kann, ohne dass eine individuelle Nachprüfung der im Ausland erarbeiteten Inhalte notwendig ist.
Parallel dazu wurden die an verschiedenen Universitäten im europäischen und außereuropäischen Ausland1 im Bereich der räumlichen Planung und benachbarten Bereichen angebotenen Studiengänge hinsichtlich definierter Kriterien (z.B. Kompatibilität der angebotenen Studiengänge und relevanten Kurse, Lehrsprache) näher analysiert. Auf dieser Grundlage wurden folgende US-amerikanische Partneruniversitäten ausgewählt:

  • Virginia Commonwealth University, L. Douglas Wilder School of Government and Public Affairs, Richmond VA (Bachelor „Urban and Regional Studies“ und Master „Urban and Regional Planning“),
  • University of California Berkeley, College of Environmental Design, Department of City and Regional Planning, Berkeley CA (Bachelor „Urban Studies“ und Master „City Planning“),
  • University of California Berkeley, College of Environmental Design, Department of City and Regional Planning, Berkeley CA (Bachelor „Urban Studies“ und Master „City Planning“),Arizona State University, College of Liberal Arts and Sciences, School of Geographical Sciences and Urban Planning, Tempe AZ (Bachelor „Urban Planning” und Master „Urban and Environmental Planning”),
  • Georgia Institute of Technology, College of Architecture; School of City and Regional Planning, Atlanta GA (Master „Urban and Regional Planning“).

Bei erfolgreicher Etablierung des Austauschprogrammes sollen weitere Partneruniversitäten (z.B. aus dem europäischen Raum) eingebunden werden.
Die Kontaktaufnahme ist mit der Arizona State University, dem Georgia Institute of Technology und der Virginia Commonwealth University schon erfolgt; die Kontaktaufnahme zur University of California Berkeley wird derzeit vorbereitet.
Bei den kontaktierten Universitäten besteht grundsätzliches Interesse am Aufbau eines studentischen Austauschprogrammes, so dass in der nun anschließenden Phase B „Formelle Umsetzung durch Kooperationsvereinbarungen und ggf. Anpassung der Modulstrukturen und Prüfungsordnungen“ an den US-amerikanischen Partneruniversitäten bilaterale Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen sowie inhaltliche und organisatorische Fragestellungen (z.B. Umgang mit anfallenden Studiengebühren) weitergehend besprochen werden können. Eine Bereisung der Arizona State University und dem Georgia Institute of Technology ist dabei für Herbst 2011 vorgesehen. Parallel dazu soll die weitere inhaltliche Detaillierung des Austauschprogramms – auch im Hinblick auf die mögliche Förderung der Auslandsaufenthalte der Studierenden – vorgenommen werden. Soweit erforderlich müssen die Fachprüfungsordnungen (B.Sc. und M.Sc.) im Hinblick auf die studentische Auslandsmobilität angepasst bzw. ergänzt werden.
In der darauffolgenden Phase C „Pilothafte Einführung und Beratung der Studierenden“ soll zum einen eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, in der die Studierenden über die Möglichkeit zum Auslandsstudium mit den neuen Voraussetzungen in den entsprechenden Studiensemestern informiert werden. Dabei ist auch eine gezielte Ansprache einzelner Studierender von den Projektverantwortlichen geplant. Zum anderen sollen die interessierten Studierenden bei der Auswahl des Studienstandortes, der Inhalte und im Hinblick auf Fördermöglichkeiten qualifiziert beraten werden. Nach erfolgtem Auslandsaufenthalt sollen die Studierenden bzgl. ihrer Erfahrungen befragt werden, um ggf. einen bestehenden Nachbesserungsbedarf zu erkennen und das Programm dahingehend anzupassen.
In der abschließenden Phase D „Dauerhafte Integration in den Studienablauf und das Studienmarketing“ sollen Informationsmaterialien für den Studienablauf mit Auslandsaufenthalt (unter Berücksichtigung der ersten Erfahrungen von Studierenden der Pilotphase) erarbeitet sowie die Studierenden über die Möglichkeit zum Auslandsaufenthalt im Rahmen von Informationsveranstaltungen im Studienverlauf informiert werden. Darüber hinaus sollen die erarbeiteten Informationsmaterialien in die bisherigen Maßnahmen zum Studienmarketing (Informationsflyer, Internetseite des Fachbereiches) eingebunden werden.