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"Wissen schafft Zukunft" - ein Hochschulprogramm des Landes Rheinland-Pfalz

„Wissenschaftliche Leistungen, die zur Entwicklung neuer Verfahren und Produkte führen, sichern und schaffen Arbeitsplätze für die Zukunft“, so Ministerpräsident Kurt Beck. Die Politik müsse dafür Grundlagen schaffen. Die rheinland-pfälzische Landesregierung schafft Grundlagen und fördert in den Jahren 2005 bis 2009 den Wissenschafts- und Hochschulstandort Rheinland-Pfalz mit 125 Millionen Euro zusätzlich.

Das Programm „Wissen schafft Zukunft“ beinhaltet die Verbesserung der Grundausstattung, dazu gehört der Hochschul-Campus Rheinland-Pfalz, die gezielte Verbesserung des Lehrangebots und die Schnittstelle Schule. Weiterhin wird die Profilbildung/Spitzenförderung in den Bereichen Lehre, Nachwuchsförderung, Forschung und Wissenstransfer gestärkt.

Hochschul-Campus Rheinland-Pfalz

Mit diesem Teilprojekt möchte die Landesregierung nach ihrer Möglichkeit die „Corporate identity“ der rheinland-pfälzischen Hochschulen stärken. Die Mittel sollen eingesetzt werden, um das Personalbudget anzuheben und das Personalbemessungskonzept an den zu erwartenden erhöhten Bedarf anzupassen. Ferner ist beabsichtigt eine Stiftung zur Nachwuchsförderung, als Zustiftung für alle Stipendiensysteme des Landes zu gründen.

Gezielte Verbesserung des Lehrangebots

Zur Schaffung eines europäischen Hochschulraums sollen Hochschulabschlüsse bis 2010 auf die international üblichen Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt sein. Hierfür werden auf Antrag für die Einführung konsekutiver Studiengänge Fördermittel gewährt.
Zudem sollen die Universitäten innerhalb der Reform für Lehrerbildung finanzielle Unterstützung erhalten. Auch für die Entwicklung und Vernetzung von multimediagestützten Lernangeboten sollen Gelder bereitgestellt werden.

Schnittstelle Schule

Die Übergänge in ein höheres Bildungssystem sollen deutlich besser gestaltet und erleichtert werden. Dies soll unter anderem durch das Projekt Kinderuni, Ferienkurse für OberstufenschülerInnen, Schnupperkurse für SchülerInnen aller Altersklassen und die Erweiterung der Angebote für Frühstudierende geschehen.

 

Profilbildung in der Lehre

Die Fachhochschulen sollen finanzielle Anreize erhalten um das Angebot an ausbildungsintegrierten Studiengängen auszubauen.
Zudem wird der Wettbewerb Lehre ausgeschrieben. Hier soll eine Prämie für die beste Vorlesung in jedem Studiengang ausgegeben werden.

Profilbildung bei der Nachwuchsförderung

Zur besseren Förderung überdurchschnittlich begabter NachwuchswissenschaftlerInnen werden sogenannte Graduiertenschulen gegründet. Aus diesem Kreis werden hochbegabte Promovenden und Masterstudierende in der Exzellenzschule Rheinland-Pfalz für Graduierte nochmals weitergefördert.
Den besten Master-Absolventen der Fachhochschulen wird die Möglichkeit eröffnet an einer Universität im Rahmen eines Kooperationskorridor FH - Uni zu promovieren.

Bei der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird ein neuer Promotionsstudiengang für Mediziner eingerichtet.

Profilbildung in der Forschung

In einem ersten Schritt werden Forschungszentren im Rahmen der Schwerpunktförderung in der Forschung miteinander vernetzt und finanziell unterstützt. Eine Ergänzung findet hier durch die Förderung der regionalen Clusterbildung zwischen den Universitäten und den Fachhochschulen statt.

Der weitere Schritt sieht die Einrichtung der sogenannten Excellenzcluster vor. Hierbei werden auch rheinland-pfälzische WissenschaftlerInnen, die in wichtigen überregionalen Gremien tätig sind bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in der Hochschule unterstützt (persönliche Exzellenz).

Eine Sonderfinanzierung an der TU Kaiserslautern erhält das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme.

Profilbildung im Wissenstransfer

Zur Stärkung ihrer jeweiligen Region sollen Kompetenzzentren an den Fachhochschulstandorten beitragen.

Weiterhin ist eine Anschubfinanzierung für die Projektgruppe „Optische Technologie“ der Fraunhofer-Gesellschaft in Kaiserslautern vorgesehen. Mittel aus diesem Projekt sollen für die Errichtung der deutsch-ungarischen Projektgruppe „Ambient Intelligence“ – eine gemeinsame Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Universität Budapest bereitgestellt werden.

(Quelle: Presseerklärung Minister vom 17.09.2004, Tischvorlage vom 17.09.04)

Allgemeine Unterlagen zum Hochschulprogramm zum Download